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„Rogue One“: Das sind die Figuren im neuen „Star Wars“-Film 

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Heldin Jyn Erso und Droide K-2SO im neuen „Star Wars“-Film „Rogue One“.

München - Wer sind die Charaktere in „Rogue One: A Star Wars Story“? Wir stellen ihnen die wichtigsten Figuren aus dem neuen „Star Wars“-Film vor.

Update vom 14. Dezember 2016: In Deutschland läuft Star Wars: Rogue One erst am Donnerstag an. In den USA werden auf Reddit schon die Spoiler zum Film gepostet. Klicken auf eigene Gefahr! Wir haben bereits die Spoiler zu Star Wars: Rogue One zusammengefasst.

„Es war einmal vor einer langen Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxie“. Auch „Rogue One“ beginnt mit diesem berühmten Filmsatz. Was dann kommt, sah man im Lucas’schen Film-Universum bisher aber noch nicht. Was genau das ist, soll hier nicht verraten werden. Doch schon von der ersten Sekunde an ist klar: „Rogue One“ ist anders. Und das will das Weltraum-Abenteuer auch sein. Denn es ist der erste „Star Wars“-Film, der für sich steht und nicht Teil einer Trilogie ist. Die tz hat ihn sich schon angeschaut. Das kurze und bündige Fazit zu „Rogue One“: galaktisch gut!

Die Handlung des neuen „Star Wars“ ist schnell erzählt. Der Streifen spielt zwischen Episode III und IV, in der Zeit des aufstrebenden diktatorischen Imperiums auf der einen und der aufsässigen Rebellen-Allianz auf der anderen Seite. Nun baut das Imperium eine tödliche Waffe, den Todesstern. Als die Rebellen das erfahren, macht sich eine Gruppe – angeführt von der furchtlosen Jyn Erso (Felicity Jones) – auf, die Baupläne zu stehlen. Dass das gelingt, wissen wir aus Episode IV. Aber: Langweilig wird das trotzdem nie!

„Rogue One“ ist von der ersten bis zur letzten Minute ein bildgewaltiges Spektakel. Eine Kampfszene folgt der nächsten, die Soldaten fallen auf beiden Seiten am Fließband, zerstörte Raumschiffe stürzen fast im Minutentakt ab. Schnell wird klar: Wir haben es hier mit einem klassischen Kriegsfilm zu tun. Das macht den „Star Wars“-Film nicht schlechter, ist aber eben Geschmackssache. 

Zu Beginn braucht man allerdings ein wenig Geduld. Die Einführung der vielen neuen Helden ist teils verwirrend, schnell verliert man den Überblick. Grob kann der Streifen in drei Akte gegliedert werden. Und er steigert sich von Akt zu Akt, bis hin zum grandiosen Finale, das garantiert jeden Zuschauer aus den Sitzen heben wird – inklusive eines ganz besonderen Schmankerls … 

Man geht mit einem wohligen, ja schwerelosen Gefühl aus dem Kino, denn „Rogue One“ hat alles, was einen Blockbuster ausmacht. Das Tolle: Er biedert sich fast gar nicht den bisherigen Filmen der Serie an. Natürlich sind auch Referenzen da – sie dienen aber nur als kurze Schmunzelmomente für die Alteingesessenen. Getragen wird der Film durch sein starkes Drehbuch, eine fantastische Optik und ein grandioses Schauspielensemble. 

Jyn Erso (Felicity Jones) - Die Heldin

Felicity Jones (33) spielt die Hauptrolle Jyn Erso, Tochter eines ehemaligen imperialen Waffenentwicklers, der am Bau des Todessterns beteiligt war. Die rebellische Jyn wird von Jones grandios gespielt. Ihr Charakter ist rebellisch, selbstbewusst und furchtlos. Auch im Ensemble des neuen „Star Wars“-Films nimmt sie stets die Führungsrolle ein.

Captain Cassian Andor (Diego Luna) - Der Held

Diego Luna verkörpert den Rebellen-Offizier Cassian Andor. Er erinnert stark an den guten alten Han-Solo. Vielleicht ist das der Grund, warum die Figur vor allem zu Beginn in einigen Szenen etwas blass wirkt. Aber gerade im dritten Akt holt Luna alles aus seiner Figur heraus – und läuft zu absoluter Hochform auf.

Darth Vader (gesprochen von James Earl Jones) kehrt in „Rogue One“ zurück 

Die Geschichte von „Rogue One“ spielt zwischen Episode III und IV. Natürlich darf da Darth Vader nicht fehlen, der im Original noch immer von US-Schauspieler James Earl Jones „gesprochen“ wird. Sein sonorer Bass bringt Gänsehaut ab Satz eins. Die Rolle ist in diesem „Star Wars“-Film aber kleiner gehalten. Dennoch: Danke, Darth, für diesen Auftritt!

K-2SO [gesprochen: KA-ZWOESSO] (Alan Tudyk) - Der Droide in „Rogue One“

Alan Tudyk (45) verkörpert im neuen „Star Wars“ den neu designten Droiden K-2SO. Er sorgt für viel Witz - das ist zwar wichtig und richtig, wirkt aber ab und zu aufgesetzt. Zudem haben die Macher den Blechkollegen zu sehr vermenschlicht. Das nimmt der Figur einiges an Charakter.

Mit dem geballten Fachwissen von Industrial Light & Magic (ILM) und dem Team aus Kreaturen-Experten rund um Neal Scanlan wurde K-2SO zum Leben erweckt. Dazu wurde ein Modell von K-2SO in Originalgröße gebaut und anschließend im Motion-Capture-Verfahren digital umgesetzt.

Direktor Orson Krennic (Ben Mendelsohn) - Der Böse

Nein, Darth Vader ist in „Rogue One“ nicht der Hauptbösewicht. Den mimt nämlich Ben Mendelsohn. Der Emmy-Preisträger („Bloodline“) spielt den imperialen Fanatiker Orson Krennic. Das kurze Fazit: einfach fantastisch. Den bitterbösen, skrupellosen Charakter im neuen „Star Wars“ kauft man dem 45-Jährigen bereits von der ersten Minute an ab. Ein Volltreffer!

Großmoff Wilhuff Tarkin (Peter Cushing) - Der Rückkehrer in Rogue One

Auferstehung per Technik: Peter Cushing, 1994 verstorben, kehrt in seiner Rolle als Obergrummel Wilhuff Tarkin zurück. Wie’s geht? Mittels modernster Technik wurde sein Gesicht auf das eines Schauspielers digital übertragen.

Saw Gerrera (Forest Whitaker) - Der Kriegsveteran

Saw Gerrera hat schon an den Klonkriegen teilgenommen und führt nun eine Bande rebellischer Extremisten gegen das Imperium. Seine Jahrzehnte im Kampf haben den Kriegsveteranen stark gezeichnet, doch gelegentlich schimmert sein Charisma noch einmal durch. Er ist auf dem Wüstenmond Jedha stationiert, wo er unermüdlich den Aufstand gegen das Imperium koordiniert. Gerreras Gesundheit mag angeschlagen sein, aber sein Kampfeswillen ist ungebrochen.

Bodhi Rock (Riz Ahmed) - Der Rebellen-Überläufer

Er ist ein ehemaliger Pilot des Imperiums, der zu den Rebellen übergelaufen ist. Er ist zwar technisch versiert und ein Flieger-Ass, aber auch furchtbar ängstlich. Für den Kampf gegen das Imperium muss er seinen ganzen Mut zusammennehmen.

Chirrut Imwe (Donnie Yen) - Der Rebellen-Mönch in „Rogue One“

Er tritt im neuen „Star Wars“ in die Fußstapfen von Yoda und Obi Wan Kenobi: Chirrut Imwe ist ein tief spiritueller Mönch, der glaubt, dass alle Lebewesen durch die Macht miteinander verbunden sind. Trotz seiner Blindheit ist er ein unglaublich geschickter Kämpfer. Er kann dabei zwar nicht auf die Macht zurückgreifen, hat aber seinen Körper und Geist durch intensives Training und mentale Stärke perfekt diszipliniert.

Baze Malbus (Jiang Wen) - Der Rebellen-Fighter

Baze Malbus ist ein knallharter Soldat und ein Meister an der Repeater-Kanone, verbittert vom Schicksal seiner Heimat, die vom Imperium brutal unterdrückt wird. Sein Draufgängertum steht ganz im Gegensatz zur geistigen Ausrichtung seines besten Freundes und moralischen Kompass’ Chirrut Imwe.

Galen Erso (Mads Mikkelsen) - Der Todesstern-Konstrukteur

Galen Erso ist Jyns Vater und ein brillanter Wissenschaftler.

Mon Mothma (Genevieve O'Reilly) - Die Rebellen-Führerin

Mon Mothma ist eine Senatorin des Galaktischen Senats, die sich in den letzten Tagen der Republik gegen die Politik des Obersten Kanzlers Palpatine stellte. Heimlich bildete sie mit den Rebellen eine Allianz gegen das Imperium und fungierte als deren zivile Führung beim langen Kampf gegen die Unterdrückung. Schauspielerin Genevieve O’Reilly war schon 2005 in „Star Wars: Episode III – Die Rache der Sith“ als junge Mon Mothma zu sehen.

Der Todesstern in „Rogue One“

Um ihn geht es. Der Todesstern ist in seiner letzten Bauphase. Als die Rebellen herausfinden, dass es tatsächlich eine Waffe gibt, die ganze Planeten pulverisieren kann, versuchen sie händeringend, an die Baupläne zu kommen. Im allerersten „Krieg der Sterne“ im Jahr 1977 war der Todesstern noch ein Modell, heute geht’s digital. Außerirdisch beeindruckend!

Der Krieg zwischen Rebellion und Imperium

Der Film spielt in einer Zeit, in der Kampf zwischen Rebellion und Imperium auf einem Höhepunkt ist. Wer hier knuffige kleine Ewoks erwartet, der wird bei „Roque One“ enttäuscht. Eines muss klar sein: Es ist ein Kriegsfilm. Kaum eine Minute vergeht, ohne dass geschossen, gekämpft oder gestorben wird. Die Szenen sind grandios ausgearbeitet. Ein Hoch auf die Spezialeffekte!

"Rogue One: A Star Wars Story"

USA 2016

Regie: Gareth Edwards

Drehbuch: Chris Weitz, Tony Gilroy

Darsteller: Felicity Jones, Diego Luna, Riz Ahmed, Mads Mikkelsen, Ben Mendelsohn, Forest Whitaker, Donnie Yen, Yiang Wen

Produktion und Verleih: Lucasfilm/Disney

Länge: 134 Minuten

FSK: Freigegeben ab 12 Jahren

Start: 15. Dezember 2016

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