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Vincent Kliesch „Im Auge des Zebras“ – Rasanter Thriller mit zahlreichen Twists

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Von: Sven Trautwein

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Vincent Kliesch sorgt mit seinen Thrillern für Gänsehaut-Momente. Schafft er es mit „Im Auge des Zebras“ den Thriller-Fan hinter dem Ofen hervorzulocken? Mein Buchtipp.

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Das Liebste zu verlieren, das man hat, reißt Beteiligten den Boden unter den Füßen weg. Mehrere Teenager werden deutschlandweit zur selben Zeit entführt. Wie ist das möglich? Deren Eltern werden auf brutale Art ermordet. Kommissarin Olivia Holzmann steht vor einem Rätsel. Zu Beginn sah es nach einem leichten Fall aus. Doch sie kommt nicht darum herum, ihren Mentor Severin Boesherz zu kontaktieren, was sie eigentlich nie mehr tun wollte.

Cover zum Thriller „Im Auge des Zebras“ von Vincent Kliesch
Vincent Kliesch – „Im Auge des Zebras“ © Knaur

Wie kann eine Person an mehreren Orten zugleich sein? Im Reihen-Auftakt »Im Auge des Zebras« von Bestsellerautor Vincent Kliesch muss Kommissarin Olivia Holzmann einen Fall lösen, den es gar nicht geben kann. Was physikalisch vollkommen unmöglich ist, geschieht in ganz Deutschland: Überall werden Teenager entführt, die Eltern kurz darauf ermordet. Und allen Beweisen nach wurden die Taten zur selben Zeit und von derselben Person verübt! Kommissarin Olivia Holzmann vom LKA Berlin tappt im Dunkeln und weiß nur, dass den Jugendlichen die Zeit davonläuft. Um diesen scheinbar übernatürlichen Fall zu lösen, bedarf es der Fähigkeiten dreier besonderer Ermittler: der Willensstärke von Olivia Holzmann, der genialen Beobachtungsgabe ihres Mentors Severin Boesherz und der Erfahrung der pensionierten Kommissarin Esther Wardy. Die drei ahnen nicht, wie leicht ihnen der Täter jederzeit das Liebste nehmen kann, das sie besitzen ... Ein genialer Psychopath, ein unmöglicher Fall und unvorhersehbare Twists: Der deutsche Thriller-Autor Vincent Kliesch, der u .a. mit der »Auris«-Reihe zusammen mit Sebastian Fitzek immer wieder die Bestsellerliste stürmt, wird seinen Lesern mit der neuen Ermittlerin Olivia Holzmann viele schlaflose Nächte bescheren!

Droemer-Knaur

Die Ähnlichkeiten mit Werken von Sebastian Fitzek kommen nicht von ungefähr. Hat Fitzek doch Vincent Kliesch bei der Auris-Reihe mit Ideen unterstützt. Auch in „Im Auge des Zebras“ wird der Bestseller-Autor in der Danksagung erwähnt. Aber das muss ja nichts Negatives sein. Ganz im Gegenteil. Für Fans steht der Name für Spannung. Und auch Vincent Kliesch braucht hiermit sein Licht nicht unter den Scheffel zu stellen.

Reihenfolge der Boesherz-Thriller

Gekonnt verwebt er spannende Unterhaltung mit guten Twists. Mag man manche auf einige Entfernung kommen sehen, haben mich die einen oder anderen doch kalt erwischt. Das Thema eines Pädophilenrings ist nichts für zartbesaitete Leser. Immerhin schafft es der Autor, die grausamen Handlungen hinter kurzen Andeutungen zu belassen. Die kurzen Kapitel reihen sich wie schnelle Filmschnitte aneinander. Ans Zurseitelegen des Buches war nicht zu denken.

Vincent Kliesch „Im Auge des Zebras“: Mein Fazit

Für Fans rasanter Thriller-Handlung, die an eine Verfilmung denken lassen, ein schneller Pageturner. Die Figur um Kommissarin Olivia Holzmann klingt interessant. Hier bin ich auf eine Fortsetzung gespannt, wie sie aus dem Rampenlicht von Severin Boesherz langsam aber sicher heraustreten kann.

Vincent Kliesch „Im Auge des Zebras“

2021, Droemer-Knaur, ISBN-13 978-3-426-52666-8

Preis: Taschenbuch 12,99 €, E-Book 9,99 €, 368 Seiten (abhängig vom Format) – Jetzt bestellen (werblicher Link)

Vincent Kliesch

Vincent Kliesch startete nach Abitur und Lehre zum Restaurantfachmann als Stand-Up-Comedian durch. 2010 erschien mit dem Bestseller „Die Reinheit des Todes“ seine erste erfolgreiche Thriller-Serie, woraufhin weitere folgten. Er lebt mit seiner Familie in Berlin-Zehlendorf.

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