1. tz
  2. Leben
  3. Einfach Tasty

Wenn Sie das auf der Zutatenliste lesen, sollten Sie Wiener Würstchen nicht kaufen

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Wiener Würstchen sind sehr beliebt, aber nicht immer von guter Qualität.
Wiener Würstchen sind sehr beliebt, aber nicht immer von guter Qualität. © picture alliance / Federico Gambarini

Die Deutschen lieben Brühwurst und ganz besonders Wiener Würstchen. Leider ist die Qualität oft nicht besonders hoch, aber Sie können die "Billig-Wurst" entlarven.

Der Deutsche isst laut Statistiken pro Kopf durchschnittlich etwa 29 Kilogramm Fleisch- und Wurstwaren. Dabei macht die Brühwurst mit etwa sieben Kilogramm den größten Anteil aus.

Brühwurst, das ist zum Beispiel:

So erkennen Sie hochwertige Brühwurst

In diese Kategorie gehören solche Wurstsorten, bei denen Muskelfleisch und Fett von Rind und/oder Schwein zusammen mit Wasser, Salz, Nitritpökelsalz und Gewürzen im Kutter fein zerkleinert werden. Danach wird das Wurstbrät in Natur- oder Kunstdärme abgefüllt und so lange erhitzt, bis es eine Kerntemperatur von mindestens 68 Grad Celsius erreicht hat. So wird die Wurst wieder schnittfest.

Eine Brühwurst, wie das Wiener Würstchen, sollte idealerweise aus 50 Prozent Fleisch, 25 Prozent Fett und 25 Prozent Wasser bestehen. Hier ist auch schon der Ansatzpunkt, an dem Verbraucher die Qualität von Wiener Würstchen ganz schnell und einfach erkennen können.

Weiterlesen: Lassen Sie die Finger von panierten Lebensmitteln - der Grund wird Sie überzeugen

Billige Wiener Würstchen erkennen Sie am Wasser

Brühwurst können Sie von sehr vielen unterschiedlichen Herstellern und in sehr schwankender Qualität kaufen. Um beispielsweise gute Wiener Würstchen zu erkennen, hilft Ihnen ein Blick auf die Zutatenliste weiter. Darauf sollte sich im besten Fall Rindfleisch und nicht ausschließlich Schweinefleisch finden. Außerdem müssen Sie beachten, an welcher Position Trinkwasser genannt ist. Steht es an zweiter Stelle hinter dem Schweinefleisch und ist gleichzeitig kein Rindfleisch enthalten, halten Sie eine sehr billig produzierte Wurst in der Hand. Die Fleischindustrie nutzt so viel Wasser, wie ohne Geschmackseinbußen möglich ist, um die Produktionskosten gering zu halten, wie Metzgermeister Franz Josef Voll gegenüber ARD verrät.

Wiener Würstchen, die vom Handwerks-Metzger produziert wurden

  1. sind farblich dunkler, weil mehr Magerfleischanteil und Rindfleisch verarbeitet wurde.
  2. sind fester, wenn Sie sie mit den Fingern zusammendrücken.
  3. kommen mit bis zur Hälfte des Wassers aus, das bei industriell gefertigter Wurst verwendet wird.

Das vermeintliche Discounter-Schnäppchen wird im Vergleich zur Metzgerwurst also schnell zur Mogelpackung "Wasserwurst".

Lesen Sie auch: Stiftung Warentest prüft vegetarische "Wurst": Ein Produkt ist sogar gefährlich

Video: Frischetheke oder Kühlregal - Wo gibt es die beste Wurst?

Auch interessant

Kommentare