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Mikrotransaktionen: Mutter vermutet Betrug – 6-jähriger Sohn verprasst Vermögen

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Mikrotransaktionen: Mutter vermutet Betrug – 6-jähriger Sohn verprasst Vermögen

Mikrotransaktionen können gefährlich werden, wie eine Mutter aus Connecticut nun feststellen musste. Ihr Sohn ging unbemerkt auf eine kleine Shoppingtour.

Wilton, Connecticut – Ob dieser kleine Junge aus den USA noch Weihnachtsgeschenke bekommt, ist fraglich. Denn während seine Mutter fleißig im Homeoffice arbeitete, spielte der Kleine sein Lieblingsspiel Sonic Forces auf deren iPad. Nichtsahnend sah die Mutter irgendwann auf ihr Bankkonto und stellte fest, dass zahlreiche Beträge im dreistelligen Bereich abgebucht worden waren. Waren Betrüger am Werk?

Im Fall von Jessica Johnson waren leider keine Betrüger am Werk, auch wenn es zunächst danach aussah. Stattdessen hat sich ihr sechsjähriger Sohn George auf eine kleine Shoppingtour begeben und sich durch Mikrotransaktionen Items in Sonic Forces gekauft. In diesem Spiel kann man sich sogenannte Red Rings ab $1,99 kaufen, es gibt aber auch die Möglichkeit 17.500 Red Rings für knapp hundert Dollar zu erwerben. Ob man in diesem Fall wirklich noch von Mikrotransaktionen sprechen kann, ist natürlich fraglich, schließlich sind Mikrotransaktionen eigentlich ein Zahlungsverfahren mit geringen Summen.

Bei ingame.de* kann man nachlesen, wie der 6-jährige über 16.000 Dollar für Mikrotransaktionen ausgeben* konnte und wie die Mutter nun dagegen vorgeht. *ingame.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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