Konsolen-Upgrade

Neues Nintendo Switch Modell vorgestellt: Fans haben sich mehr erhofft

Die neue Nintendo Switch (OLED Modell) in Weiß.
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Die neue Nintendo Switch wurde vorgestellt.

Lange wurde über eine verbesserte Nintendo Switch spekuliert, jetzt hat Nintendo ein neues Modell vorgestellt. Doch als Pro-Modell kann man die Konsole nicht bezeichnen.

Nintendo hat endlich die Katze aus dem Sack gelassen: Nachdem bereits Gerüchte über eine verbesserte Nintendo Switch durchs Netz kursiert waren, hat das Unternehmen die Konsole nun enthüllt. Sie verfügt über diverse neue Features – aber für Besitzer des alten Modells stellt sich die Frage, ob diese wirklich ausreichen, um einen Kauf zu begründen. Denn allzu viele Neuerungen sind es nicht.

Neue Nintendo Switch mit größerem OLED-Display

Als Pro-Modell*, so wie es im Vorfeld spekuliert wurde, wird die neu vorgestellte Konsole nicht bezeichnet. Offiziell heißt sie einfach nur Nintendo Switch OLED-Modell – damit trägt sie die größte Neuerung im Namen. Das neue Modell verfügt nämlich über ein 7 Zoll großes OLED-Display. Damit ist der Bildschirm nicht nur größer, er liefert auch ein farbenfroheres Bild und stärkere Kontraste, während die Standard-Version lediglich 6,2 Zoll groß ist und ein leistungsschwächeres LC-Display verwendet. Ebenfalls neu beim OLED-Modell ist der breiter verstellbare Aufsteller, ein LAN-Anschluss an der Dockingstation sowie verbesserte Lautsprecher mit höherer Tonqualität. Erscheinen wird die Nintendo Switch OLED am 8. Oktober 2021. Der Preis wird voraussichtlich bei rund 350 Euro liegen.

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Nintendo Switch OLED-Modell hat außer dem besseren Display die gleiche Hardware

Was viele Nintendo-Fans jedoch bemängeln, ist, dass die Hardware des Nintendo Switch OLED-Modells keinerlei Verbesserungen bieten wird. Spiele werden nicht flüssiger laufen und über die Dockingstation am Fernseher angeschlossen wird es somit überhaupt keinen Unterschied zum alten Modell geben.

Aus diesem Grund ist die neue Konsole vor allem für diejenigen interessant, die hauptsächlich im Handheld-Modus nutzen und sich ein besseres und helleres Bild wünschen. Daher dürfte sie auch für Besitzer der Nintendo Switch Lite ansprechend sein, die damit ein echtes Upgrade hätten. Und wer noch gar keine Nintendo Switch besitzt, wird wahrscheinlich ebenfalls eher das OLED-Modell in Betracht ziehen.

Nintendo verlässt sich auf seine uralte Strategie, aufgefrischte Versionen von Konsolen herauszubringen, um den Markt so weit wie möglich zu sättigen, bevor es zur nächsten Plattform übergeht. Mit dieser Herangehensweise konnte das Unternehmen bereits große Erfolge verbuchen. Dass früher oder später eine leistungsstärkere Nintendo Switch Pro erscheint, ist somit noch lange nicht vom Tisch. (ök) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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