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PS5: 16-Jähriger macht Millionengeschäft durch Verkäufe – so hat er es geschafft

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Von: Ömer Kayali

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Einige Händler könnten bald eine Playstation 5 anbieten.
Noch immer ist die PlayStation 5 schwierig zu bekommen. © Jeffrey Groeneweg/Imago

Ein 16-Jähriger hat sich die hohe Nachfrage nach der PlayStation 5 zu Nutze gemacht und durch Verkäufe viel Geld gemacht. Aber wie ist er an die Konsolen gekommen?

Update vom 14. Juli 2021: Wir haben den 16-jährigen Max Hayden mittlerweile kontaktieren können. Er hat uns verraten, wie er es geschafft hat, an so viele PS5-Konsolen zu kommen. Anfangs habe er nicht mal Bots dafür gebraucht. Hayden zufolge hätten die meisten Leute den Start der Vorverkäufe einfach verschlafen: „Zum Beispiel hatte Target [US-amerikanische Einzelhandelskette; Anm. d. Red.] jede Menge PS5-Vorbestellungen Mitte September freigegeben. Das war öffentlich bekannt [...], aber die Konsolen waren dort über zehn Minuten auf Lager, weil die Leute einfach nicht Bescheid wussten, sie schauten nicht früh genug nach“, erklärt Hayden. So habe er eine PS5 nach der anderen kaufen können. Solche Möglichkeiten hätte es Hayden zufolge häufig gegeben.

Später zum Release der PS5 im November sei es zunehmend schwieriger geworden, da mehr Leute sich nach Bestellmöglichkeiten umsahen. An diesem Punkt habe Hayden ebenfalls begonnen, Bots einzusetzen. Allerdings hätten die Händler es größtenteils geschafft, diese abzuwehren. Dennoch sei dies nicht durchgehend möglich, weshalb Bots laut Hayden grundsätzlich einen Vorteil gegenüber normalen Kunden hätten. Wer sich aber ausreichend informiere, hätte eine gute Chance, eine PS5 abzugreifen. Es gibt zudem eine einfache Möglichkeit, selbst Gebrauch von einem Bot zu machen. Der PS5 Bot benachrichtigt Sie*, sobald die Konsole bei einem Händler bestellbar ist.

PS5: Teenager verkaufte Konsolen für bis zu 1.100 US-Dollar

Ursprüngliche Meldung vom 5. Juli 2021: Seit der Markteinführung im November 2020 ist die PS5 nur schwer zu bekommen. Die Coronavirus-Pandemie sowie ein weltweiter Halbleiter-Mangel haben zur Knappheit beigetragen*. Immerhin werden die Kontingente hin und wieder aufgefüllt – bei Amazon sollen in Kürze 12.000 PS5-Bundles zum Verkauf freigegeben werden. Doch viele sogenannte „Scalper“ machen sich dies zu Nutze und verkaufen die Konsole zu absoluten Wucherpreisen von über 1.000 Euro weiter. Auch ein Teenager aus New Jersey, USA, sah die Chance und schlug aus der Situation hohen Profit.

Der High-School-Schüler Max Hayden aus Hopewell Township im Zentrum von New Jersey hat einem Bericht des Wall Street Journals zufolge Dutzende PS5-Konsolen für bis zu 1.100 US-Dollar weiterverkauft – das entspricht mehr als dem Doppelten des eigentlichen Verkaufspreises von 500 Dollar. Der 16-Jährige habe somit bei einem Umsatz von 1,7 Millionen Dollar einen Gewinn von mehr als 110.000 Dollar erzielt.

Neben der PS5 habe er weitere Waren aufgekauft und weiterverkauft, die aufgrund der Pandemie schwer zu bekommen waren, darunter Heizlüfter und Pokémon-Tauschkarten. Offenbar war er so erfolgreich, dass er jetzt Lagerräume angemietet hat und zwei Freunden 15 Dollar pro Stunde zahlt, damit sie ihm bei seinem Unternehmen helfen.

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Wie ist er an so viele PS5-Konsolen gekommen?

Was bei dieser Geschichte leider unbeantwortet bleibt, ist, wie es Hayden gelungen ist, an so viele PS5-Konsolen zu kommen. Schließlich müsste das für ihn auch schwierig gewesen sein. Dass er trotz der Knappheit so viele Konsolen verkauft hat, ist daher mehr als erstaunlich. Vielleicht hat er sich Bots zu Nutze gemacht, die gerne von den Wiederverkäufern verwendet werden, damit sie Waren sofort bestellen können, sobald diese verfügbar sind. Ob das bei Hayden der Fall war, ist leider unklar.

Derweil wird sich die Lage um die PS5 voraussichtlich nicht bis 2022 verbessern. Die Nachfrage ist noch immer sehr hoch und die Kontingente bei Sonys Partner-Händlern sehr knapp. In Europa will Sony aber bald eine weitere Möglichkeit einführen, die PlayStation 5 zu vertreiben. (ök) *tz.de und ingame.de sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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