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"Animal Crossing: New Horizons" - Nintendo plant wohl Mikrotransaktionen und DLCs

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Von: Andre Borbe

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Im März dürfen sich Nintendo-Switch-Spieler auf "Animal Crossing: New Horizons" freuen.
Im März dürfen sich Nintendo-Switch-Spieler auf "Animal Crossing: New Horizons" freuen. © Nintendo

Ob Fans sich darüber freuen? Das kommende "Animal Crossing: New Horizons" für die Nintendo Switch soll In-Game-Käufe bekommen. Was kommt auf die Spieler zu?

Im März bringt Nintendo für seine Handheld-Konsole Switch den neuesten Ableger der "Animal Crossing"-Reihe auf den Markt. Fans freuen sich schon auf das neue Spiel, aber diese Freude könnte etwas getrübt werden. Nintendo plant nämlich In-Game-Käufe.

"Animal Crossing: New Horizons" – Hinweise auf Mikrotransaktionen

Das geht aus der offiziellen US-Produktseite von "Animal Crossing: New Horizons*" hervor. Unter der US-amerikanischen Alterseinstufung findet sich der Hinweis: In-Game Purchases – In-Game-Käufe. Was genau damit gemeint ist, bleibt bislang offen.

Bedeuten kann es, dass Nintendo Erweiterungen bzw. DLCs für "Animal Crossing: New Horizons" plant, für die Spieler zahlen müssen. Es lässt sich aber herauslesen, dass die Japaner eventuell Mikrotransaktionen vorsehen. Während die kostenpflichtigen DLCs für die meisten "Animal Crossing"-Fans wohl kein Problem sein dürften, könnte es sein, dass Mikrotransaktionen auf weniger Freude in der Community treffen.

Nintendo hat zu den In-Game-Käufen bei "Animal Crossing: New Horizons" noch keine offizielle Stellungnahme abgegeben. Es wäre aber nicht das erste Spiel aus dem "Animal Crossing"-Universum mit Mikrotransaktionen. Im Mobile Game "Animal Crossing: Pocket Camp" konnten Spieler für echtes Geld sogenannte Leaf Tickets kaufen. Mit diesen ließen sich wiederum im Spiel Gegenstände erwerben.

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"Animal Crossing: New Horizons" – Ist der Online-Service gemeint?

Wer jetzt die Hoffnung hat, dass die Nintendo-Switch-Online-Mitgliedschaft mit den In-Game-Käufen gemeint ist, wird enttäuscht. Diese Funktion wird vom Entertainment Software Rating Board (ESRB) nicht auf diese Weise ausgezeichnet.

Das ESRB führte den Hinweis "In-Game Purchases" im Jahr 2018 ein. Es soll Eltern darauf Hinweise, dass entweder Mikrotransaktionen oder kostenpflichtige Erweiterungen in einem Videospiel enthalten sind. Auf diese Weise soll vor möglichen weiteren Kosten gewarnt werden.

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"Animal Crossing: New Horizons" – Nur eine Insel und keine Cloud-Speicherung

Sollte es sich bewahrheiten und Nintendo Mikrotransaktionen für "Animal Crossing: New Horizons" einführen, dürfte es in der Fangemeinde rumoren. Die Spieler sind bereits ein wenig verstimmt, da die Japaner nur eine Insel pro Nintendo Switch erlauben* – unabhängig wie oft das Spiel gekauft wurde. Außerdem sorgt eine weitere Entscheidung für Kopfschütteln. Speicherdaten können nicht auf eine andere Konsole übertragen werden und Cloud-Saves sind ebenfalls nicht vorgesehen.

"Animal Crossing: New Horizons" erscheint am 20. März 2020 exklusiv für die Nintendo Switch und wird zum Start 59,99 Euro kosten.

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anb

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