Sturzflug

19-jähriger Bitcoin-Millionär sieht schwarz für die Kryptowährung

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Vom Höhenflug des Bitcoin ist nicht mehr viel übrig.

Bereits mit zwölf Jahren investierte der Mann in den Bitcoin und machte damit knapp 3,5 Millionen Euro. Den Bitcoin erklärt er für "tot", eine andere Kryptowährung lobt er.

Als er zwölf war, schenkte ihm seine Oma 1.000 Dollar. Davon kaufte sich der US-Amerikaner Bitcoins. Das war im Jahr 2011, als die Kryptowährung noch unbekannt war. Damals kostete ein Bitcoin gerade mal 12 Dollar. Sechs Jahre später stieg der Preis auf 20.000 Dollar an und Erik Finman verkaufte seinen Bestand und war auf einem Schlag Millionär mit vier Millionen Dollar.

Auf lange Sicht ist der Bitcoin tot

Jetzt warnt der heute 19-Jährige vor Bitcoin und erklärt ihn für "tot". Wie dasbritische News-Portal "The Sun" berichtet, sei der Bitcoin zu fragmentiert nach Ansicht von Finman. Zudem gebe es zu viele Streitigkeiten. Der Bitcoin mache es nicht mehr lange. Das zeigt sich auch im aktuellen Wertverlust. Ein Bitcoin kostet nur noch 3.400 Dollar.

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Auch für die Kryptowährung Litecoin sieht Finman keine Zukunft. Diese erreichte im Mai 2017 seinen Höhepunkt und verlor bis heute 95 Prozent seines damaligen Wertes. Hoffnung hat der 19-Jährige noch für Ether und ZCash.

Mit seinen vier Millionen Dollar bzw. 3,5 Millionen Euro hat Finman sein eigenes Geschäft eröffnet. Er bietet Online-Nachhilfe an. Dafür bringt er Schüler mit Lehrern via Video-Chat zusammen. Mit seinem Reichtum gibt der junge Mann auch ordentlich auf Instagram an und präsentiert sich wie Leonardo di Caprio in "Wolfe of Wall Street".

Lesen Sie auch: US-Ökonom rechnet ab - Bitcoin am Ende - darum droht uns jetzt die Krypto-Apokalypse.

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Diese Finanzgurus wettern gegen Bitcoin - und sagen ihm DAS voraus

Jordan Belfort, auch genannt der "Wolf of Wall Street", verriet vor kurzem in einem Interview, dass er keine Zukunft für den Bitcoin sehe. Die Kryptowährung sei dem berüchtigten Hochstapler, der wegen Geldwäsche und Wertpapierbetrugs 22 Monate im Gefängnis saß, einfach zu unsicher. Der heutige Motivationstrainer investiere daher lieber in Gold. Dennoch findet er die Blockchain-Technologie dahinter sehr spannend und kann sich eine Digitalwährung an sich vorstellen, betonte er. Allerdings ausgehend von den Zentralbanken.
Jordan Belfort, auch genannt der "Wolf of Wall Street", verriet vor kurzem in einem Interview, dass er keine Zukunft für den Bitcoin sehe. Die Kryptowährung sei dem berüchtigten Hochstapler, der wegen Geldwäsche und Wertpapierbetrugs 22 Monate im Gefängnis saß, einfach zu unsicher. Der heutige Motivationstrainer investiere daher lieber in Gold. Dennoch findet er die Blockchain-Technologie dahinter sehr spannend und kann sich eine Digitalwährung an sich vorstellen, betonte er. Allerdings ausgehend von den Zentralbanken.  © picture alliance / dpa / Robin Van Lonkhuijsen
James "Jamie" Dimon zeigte sich vor kurzem öffentlich sehr ungehalten, als die Sprache auf den Bitcoin kam. Der Chef der US-Großbank JP Morgan Chase hält die Kryptowährung für überbewertet und bezeichnete sie sogar als "Betrug". Außerdem drohte er Mitarbeitern, die mit dem Cybergeld Handel treiben würden, sie sofort zu entlassen, da sie "dumm" seien.
James "Jamie" Dimon zeigte sich vor kurzem öffentlich sehr ungehalten, als die Sprache auf den Bitcoin kam. Der Chef der US-Großbank JP Morgan Chase hält die Kryptowährung für überbewertet und bezeichnete sie sogar als "Betrug". Außerdem drohte er Mitarbeitern, die mit dem Cybergeld Handel treiben würden, sie sofort zu entlassen, da sie "dumm" seien.  © Pixabay
Warren Buffett gilt als einer der einflussreichsten Investoren weltweit. Doch auch der 87-jährige Milliardär hält nichts vom Bitcoin. Bereits 2014 sagte er in einem Interview mit CNBC, dass die Kryptowährung reine "Abzocke" sei. Er rät sogar, sich von dem Cybergeld fernzuhalten, da es keinen großen inneren Wert habe. Zwar ist der Kurs seitdem enorm angestiegen - dennoch investiert er lieber weiter in (Apple-)Aktien und ist nun sogar zum Hauptaktionär der Bank of America aufgestiegen.
Warren Buffett gilt als einer der einflussreichsten Investoren weltweit. Doch auch der 87-jährige Milliardär hält nichts vom Bitcoin. Bereits 2014 sagte er in einem Interview mit CNBC, dass die Kryptowährung reine "Abzocke" sei. Er rät sogar, sich von dem Cybergeld fernzuhalten, da es keinen großen inneren Wert habe. Zwar ist der Kurs seitdem enorm angestiegen - dennoch investiert er lieber weiter in (Apple-)Aktien und ist nun sogar zum Hauptaktionär der Bank of America aufgestiegen.  © picture alliance / dpa / Larry W. Smith
Axel A. Weber ist seit 2012 Verwaltungsratspräsident der Schweizer Großbank UBS Group AG. Auch er sieht den Aufstieg von Bitcoin kritisch - und bezeichnete sie jüngst als bloße "Transaktionswährung". Doch für einen Notenbanker wie ihn müsse eine richtige Währung mehrere Funktionen erfüllen. Unter anderem müsse sie allgemein akzeptiert sein, als Wertaufbewahrung und offizielles Zahlungsmittel dienen. Daher vertraue er dem Cybergeld nicht.
Axel A. Weber ist seit 2012 Verwaltungsratspräsident der Schweizer Großbank UBS Group AG. Auch er sieht den Aufstieg von Bitcoin kritisch - und bezeichnete sie jüngst als bloße "Transaktionswährung". Doch für einen Notenbanker wie ihn müsse eine richtige Währung mehrere Funktionen erfüllen. Unter anderem müsse sie allgemein akzeptiert sein, als Wertaufbewahrung und offizielles Zahlungsmittel dienen. Daher vertraue er dem Cybergeld nicht.  © picture alliance / dpa / Thomas Delley

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