Schritt-für-Schritt-Anleitung

"Amazon Fire TV Stick" mit Alexa-Sprachfernbedienung im Test - Urteil fällt zwiespältig aus

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Der "Amazon Fire TV Stick" mit Alexa-Sprachfernbedienung gehört zu den Verkaufsschlagern des Online-Versandriesen.

"Amazon Echo", "Amazon Echo Dot" oder "Amazon Fire TV-Stick": Hauseigene Smart-Elektronik-Produkte sind gerade so gefragt wie nie. Doch wie funktionieren sie?

Smart Home-Geräte sind aktuell beliebter denn je. Schließlich sollen die intelligenten Elektronik-Produkte unseren Alltag einfacher und angenehmer gestalten. Besonders die Amazon-eigenen Artikel, darunter der "Amazon Echo Dot" und "Amazon Kindle", sind vielen ein Begriff. Diese gelten nicht ohne Grund als Bestseller des Online-Versandriesen - besonders der "Fire TV Stick" mit Alexa-Sprachfernbedienung der 1. Generation.

Was ist der "Amazon Fire TV Stick"?

Der "Fire TV Stick" ist ein Streaming-Media-Stick, welcher in den HD-Fernseher eingesteckt wird. Er besitzt eine WLAN-Funktion sowie eine Sprachsuche. Mithilfe des Sticks können Sie innerhalb von nur wenigen Minuten Serien, Filme oder Musik streamen. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, mithilfe der Alexa-Sprachfernbedienung der virtuellen Persönlichen Assistentin Befehle geben.

Wie viel kostet der "Amazon Fire TV Stick"?

Aktuell kostet der "Amazon Fire TV Stick" mit Alexa-Sprachfernbedienung der 1. Generation rund 40 Euro.

Anleitung: Wie richte ich den "Amazon Fire TV Stick" ein?

Für die Einrichtung Ihres "Fire TV Sticks" benötigen Sie:

  • Fernseher: Der "Fire TV Stick" ist mit HD- und Ultra HD-Fernsehern kompatibel, welche über einen HDMI-Eingangsport verfügen.
  • Internetverbindung: Erst wenn das Gerät mit einem WLAN-Netzwerk verbunden ist, können Sie die Einrichtung abschließen.
  • Amazon-Konto: Um schließlich auf die verfügbaren Inhalte und Apps zugreifen zu können, müssen Sie das Gerät auf Ihrem Amazon-Account anmelden. Sollten Sie noch keinen Account besitzen, haben Sie die Möglichkeit, den Registrierungsvorgang während der Einrichtung vorzunehmen.

Um Ihren "Fire TV Stick" in Betrieb zu nehmen, müssen Sie folgende Anleitung Schritt für Schritt befolgen:

1. Verbinden Sie das kleine Ende des USB-Kabels mit dem Micro-USB-Anschluss des "Fire TV Stick" und das andere Ende mit dem mitgelieferten Netzteil. Dann schließen Sie letzteres an die Steckdose an.

2. Schließen Sie Ihren "Fire TV Stick" an einem kompatiblen Fernseher mit HDMI-Anschluss an. Nehmen Sie hierzu die mitgelieferte HDMI-Verlängerung oder den mitgelieferten Adapter.

3. Anschließend schalten Sie den Fernseher ein und wählen den HDMI-Eingang für den Anschluss aus, den Sie zum Verwenden des "Fire TV Sticks" verwendet haben. Nun sollte ein Ladebildschirm mit dem "Amazon Fire TV Stick"-Logo erscheinen.

4. Legen Sie die mitgelieferten Batterien in die Fernbedienung ein.

5. Nun wird sich Ihre Fernbedienung automatisch mit dem "Fire TV Stick" koppeln.

6. Nun folgen Sie den Bildschirmanweisungen, um Ihr Gerät über das WLAN-Netzwerk mit dem Internet zu verbinden.

7. Schließlich folgen Sie den Anweisungen und melden Ihren "Fire TV Stick" bei Ihrem Amazon-Account an.

8. Ist die Einrichtung abgeschlossen, erscheint ein kurzes Willkommensvideo. Dieses erklärt wichtige Informationen und Tipps und Tricks zur weiteren Nutzung des "Fire TV Stick".

Auch interessant: Das müssen Sie über den Amazon Echo wissen - und warum die Verbraucherzentrale Alarm schlägt.

Was ist das Besondere am "Amazon Fire TV Stick"?

Mit dem Streaming-Stick ist es Ihnen möglich, auf circa 9.000 Apps von Drittanbietern, Spiele und Alexa "Skills" zuzugreifen. Darunter auch auf Dienste von:

  • Prime Video
  • ARD Mediathek
  • ZDF Mediathek
  • Netflix
  • Youtube
  • Maxdome

Die Apps starten und steuern Sie unter anderem mit der Alexa-Sprachfernbedienung. So reicht es bereits aus, wenn Sie zum Beispiel "Starte Netflix" sagen oder auch "Intro überspringen" - Alexa antwortet Ihnen. Außerdem können Sie ihr Fragen stellen, Sie Restaurants in der Nähe suchen oder bestimmte Songs abspielen lassen.

Ein weiteres Feature des Amazon Fire TV Sticks: Sie können mit Webbrowsern wie Silk oder Firefox beliebige Webseiten (Youtube, Facebook, Reddit etc.) aufrufen. Außerdem ist es möglich, Sendungen oder Filme auf Reisen mitzunehmen.

Dazu speichern Sie diese auf dem Stick und stecken ihn dann unterwegs in den HDMI-Anschluss eines Fernsehers. Sobald Sie eine Internetverbindung hergestellt haben, haben Sie Zugriff auf Ihre Lieblingsformate. Außerdem verfügt er über acht Gigabyte Speicherplatz und ein Gigabyte Arbeitsspeicher für Apps, Spiele & Co.

Erfahren Sie hier: Gratis Streaming, Games & Co.: So nutzen Sie wirklich Amazon Prime optimal für sich aus.

Brauche ich Amazon-Prime für die Nutzung des "Amazon Fire TV Stick"?

Nein. Grundsätzlich können Sie den "Amazon Fire TV Stick" sowie diverse Apps auch ohne Prime-Abo (kostet circa 69 Euro pro Jahr) uneingeschränkt nutzen. Dies ist durch den HDMI-Port möglich.

Gut zu wissen: Dennoch profitieren Amazon Prime-Mitglieder laut Hersteller von uneingeschränktem Zugriff auf Prime Video sowie tausende Filme und Serien ohne zusätzliche Kosten. Zudem sind im Prime-Abo mehr als 40 Premium-Sender wie MGM oder Geo inklusive.

Wie schlägt sich der "Amazon Fire TV Stick" im Test?

Der "Amazon Fire TV Stick" mit Sprach-Fernbedienung der 1. Generation soll besser, leistungsstärker und schneller sein - dank einer aktualisierten Hardware (einem Quadcore-Prozessor MediaTek-COPU mit 1,3 GHz) und der Sprachassistentin Alexa.

Laut Chip Online kann er aus diesem Grund im Test durchaus überzeugen. So lässt er sich flüssiger bedienen und kann flotter Inhalte wiedergeben. Auch Alexa reagiere zügiger auf Anfragen und visualisiere diese zudem auf dem Bildschirm, heißt es weiter. So sehen Sie zum Beispiel bei einem gewünschten Lied auch das Cover des Musiktitels.

Allerdings kritisiert das Computer-Onlinemagazin, dass er zu viel Strom im Standby-Modus verbraucht. Außerdem ist die Ausstattung nur auf das Nötigste reduziert - so stehen nur wenige Schnittstellen zur Verfügung (zum Beispiel für Speichermedien).

Lesen Sie auch: Das kann der Amazon Echo Dot der 3. Generation - jetzt ist er stark reduziert.

jp

Sprachassistenten für daheim: Was sie können - und was nicht

Amazons vernetzte Lautsprecher Echo und Dot hören ständig in den Raum und lauschen nach ihrem Aktivierungswort. Wer ungestört sein will, kann die Mikrofone stumm stellen. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn
Amazons vernetzte Lautsprecher Echo und Dot hören ständig in den Raum und lauschen nach ihrem Aktivierungswort. Wer ungestört sein will, kann die Mikrofone stumm stellen. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn © Franziska Gabbert
Amazons vernetzte Lautsprecher Echo (hinten) und Dot (vorne) kommen mit dem Sprachassistenten Alexa. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn
Amazons vernetzte Lautsprecher Echo (hinten) und Dot (vorne) kommen mit dem Sprachassistenten Alexa. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn © Franziska Gabbert
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Microsofts Assistent Cortana kommt demnächst in ersten Lautsprechern von HP und Harman Kardon auf den Markt. In Computern und Smartphones mit Windows 10 gibt es sie schon länger. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn © Andrea Warnecke
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