Mit überraschendem Ende

"Bares für Rares": Verkäufer fühlt sich verarscht - und ist außer sich

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Diese osmanische Taschenuhr soll dem Verkäufer zufolge 3.000 Euro wert sein - doch der Experte sieht das anders.

Ein Sammler aus Leidenschaft bringt einen exotischen Schatz in die Show - und weiß genau, wie viel er wert ist. Doch als der Experte anderer Meinung ist, ist er sauer.

"Einen angemessenen und fairen Preis" - das erwartete sich Heinz Zündorf von seinem Auftritt in "Bares für Rares". Mit dabei im Gepäck: ein außergewöhnlicher Trödel, bei dem sogar Moderator Horst Lichter einmal sprachlos geworden ist. Schließlich stammelt der Moderator: "Wenn man das im ersten Moment sieht, würde man sagen, das ist ein Tee-Ei."

"Bares für Rares": Sammler will exotische Taschenuhr verkaufen - doch die Expertise schockt ihn

Doch Zündorf, ein leidenschaftlicher Taschenuhr-Sammler, kann da nur herzhaft lachen und klärt Lichter schnell auf: "Das ist keine Eierhandgranate, Herr Lichter, sondern eine osmanische Taschenuhr", so der 81-Jährige. Und das "Schmuckstück" macht nicht nur optisch was her - auch seine Geschichte klingt abenteuerlich: "Die Taschenuhr wurde seinerzeit von reichen Arabern genutzt, die sie mit aufs Kamel in die Wüste nahmen, damit kein Staub rankommt."

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Außerdem erklärt der Verkäufer, dass die seltene Uhr auch deshalb so wertvoll sei, weil sie gleich drei Übergehäuse besitze. Und der Sammler hat sich auch schon schlau gemacht - und ließ das seltene Schätzchen bereits im Vorfeld von zwei Experten des renommierten Auktionshauses Sotheby's in London sowie in Köln schätzen.

Auch "Bares für Rares"-Experte Albert Maier bestätigt die Angaben des Verkäufers und fügt hinzu: "Er hat recht. Es ist eine englische Taschenuhr, die für den osmanischen Markt gefertigt wurde. Sie funktioniert, der Zustand ist ganz gut, aber das äußere Gehäuse ist sehr stark abgegriffen. Das zweite Gehäuse ist ein ganz besonderes Gehäuse aus Schildpatt. Das letzte Gehäuse ist wunderschön in Silber gearbeitet und in einem hervorragenden Zustand."

Erfahren Sie hier: "Bares für Rares": Hier wird eine Verkäuferin von den Händlern über den Tisch gezogen.

Verkäufer sauer über Expertise - so reagiert er

Und der Verkäufer weiß auch schon ganz genau, wie viel er für das gute Stück haben möchte: "Ich richte mich nach den Expertenaussagen der Auktionshäuser. Die lagen nur 200 Euro auseinander, nämlich zwischen 2.500 und 3.000 Euro." Doch da muss ihn Maier enttäuschen - seine Expertise: "nur" 900 bis 1.200 Euro. Seine lapidare Erklärung: "Ich kenne den Markt ganz gut und ich weiß, dass diese Uhren nach wie vor in England zu kaufen sind."

Doch der Sammler ist sauer - diese Summe reiche ihm bei weitem nicht, entgegnet er. Deshalb lehnt er auch die Händlerkarte von Lichter ab: "Ich bin bei der Preisvorstellung, die ich im Kopf hatte, geblieben. Die Uhr ist für mich persönlich einfach mehr wert." Dann zieht er von dannen.

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jp

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