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Batman-Comic von 1940 stellt bei US-Auktion Rekord auf – Original-Heft kostete einst zehn Cent

Bei der Live-Auktion am 14. Januar könnte der bislang gebotene Preis noch übertroffen werden (Symbolbild).
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Bei der Live-Auktion am 14. Januar könnte der bislang gebotene Preis noch übertroffen werden (Symbolbild).

Bei einer US-Auktion sorgte ein 80 Jahre altes Batman-Comic jetzt für Schlagzeilen. Ein Sammler hatte es 1979 für 3.000 US-Doller erworben. Welche irre Summe dafür nun geboten wird.

Viele Sammler* dürften sich über diese Nachricht freuen: Ein Batman-Comic-Heft aus dem Jahr 1940 hat im Rahmen einer US-Auktion einen Rekord aufgestellt. Darüber berichtet die Deutsche Presse-Agentur (dpa, Stand: 9. Januar). Vor der Versteigerung seien bereits 1,53 Millionen Dollar (inklusive Käuferprämie) geboten worden, teilte das Auktionshaus „Heritage Auctions“ laut dpa am 8. Januar in Dallas mit. Bei der geplanten Live-Auktion am 14. Januar könnte dieser Preis noch übertroffen werden.

Schon jetzt liegt das Gebot für das Comic-Heft dem Bericht zufolge über dem bisherigen Batman-Rekordhalter: Im November hatte Heritage das Heft „Detective Comics #27“ von 1939 mit dem ersten Auftritt der ikonischen Batman-Figur für 1,5 Millionen Dollar versteigert, schreibt dpa.

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Auf dem Cover des jetzt angebotenen Comics „Batman #1“ fliegen Batman und sein junger Begleiter Robin vor einem gelben Hintergrund und der roten Skyline von Gotham City. In dem Heft kommen auch die Figuren Joker, Hugo Strange und Catwoman vor. Das Comic sei in einem nahezu perfektem Zustand, teilte das Auktionshaus laut dpa zudem mit. Ein Sammler hatte es 1979 für 3.000 Dollar im texanischen Houston erworben. Das Original-Heft kostete 1940 zehn Cent.

Nicht nur alte Comic-Hefte können sich als wertvoll erweisen. Auch besondere Münzen, alte Plattensammlungen oder zum Beispiel die beliebten Ü-Eierfiguren können Sammler zu Geld machen. (ahu) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Zentral-Redaktionsnetzwerks

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Das Geld vor dem Euro: Kennen Sie diese EU-Währungen noch?

Pesetas, italienische Lire oder Franc: Jedes europäische Land hatte vor dem Euro eine eigene Währung.
Pesetas, italienische Lire oder Franc: Jedes europäische Land hatte vor dem Euro eine eigene Währung. © pixabay
Die Deutsche Mark, auch DM oder D-Mark genannt, war als Bargeld von 1948 bis Ende 2001 die offizielle Währung der Bundesrepublik Deutschlands. Eine Deutsche Mark war wiederum unterteilt in einhundert Pfennig. Neben Münzen gab es sie auch in fünf- bis tausend-DM-Scheinen. Noch heute sollen Milliarden D-Mark im Umlauf sein. Ein Euro soll heutzutage zwei DM wert sein.
Die Deutsche Mark, auch DM oder D-Mark genannt, war als Bargeld von 1948 bis Ende 2001 die offizielle Währung der Bundesrepublik Deutschlands. Eine Deutsche Mark war wiederum unterteilt in einhundert Pfennig. Neben Münzen gab es sie auch in fünf- bis tausend-DM-Scheinen. Noch heute sollen Milliarden D-Mark im Umlauf sein. Ein Euro soll heutzutage zwei DM wert sein. © pixabay
Die italienische Lira war von 1861 bis zur Einführung des Euro das offizielle Zahlungsmittel Italiens. Sie war zudem auch in den beiden Zwergenstaaten San Marino und Vatikanstadt offizielle Währung. Doch vor 2001 spielten wegen einer anhaltenden Inflation nur noch die Werte 50, 100, 200, 500 und 1.000 Lire eine Rolle im Zahlungsverkehr. Ein Euro beträgt nach heutigem Umrechnungskurs etwa 2.000 Lire.
Die italienische Lira war von 1861 bis zur Einführung des Euro das offizielle Zahlungsmittel Italiens. Sie war zudem auch in den beiden Zwergenstaaten San Marino und Vatikanstadt offizielle Währung. Doch vor 2001 spielten wegen einer anhaltenden Inflation nur noch die Werte 50, 100, 200, 500 und 1.000 Lire eine Rolle im Zahlungsverkehr. Ein Euro beträgt nach heutigem Umrechnungskurs etwa 2.000 Lire. © pixabay
Die griechische Drachme galt von 1831 bis 2001. Sie war das offizielle Zahlungsmittel in Griechenland. Der Name ist bereits seit der Antike geläufig und bezeichnete schon damals eine Gewichts- und Münzeinheit aus Silber. Ihre Untereinheit war das Lepto, 100 davon ergaben eine Drachme. Umgerechnet wäre heutzutage ein Euro circa 340 griechische Drachmen wert.
Die griechische Drachme galt von 1831 bis 2001. Sie war das offizielle Zahlungsmittel in Griechenland. Der Name ist bereits seit der Antike geläufig und bezeichnete schon damals eine Gewichts- und Münzeinheit aus Silber. Ihre Untereinheit war das Lepto, 100 davon ergaben eine Drachme. Umgerechnet wäre heutzutage ein Euro circa 340 griechische Drachmen wert. © pixabay
Der Franc (zu deutsch: Franken) war vor der Einführung des Euro die Währung Frankreichs. Zudem galt er seit 1795 in der Schweiz sowie Belgien, Luxemburg und Monaco und den ehemaligen französischen Kolonien wie dem Kongo, Guinea, Ruanda oder Französisch-Polynesien. Ein Franc war wiederum unterteilt in 100 Centimes. Ein Euro wären etwa 6,5 Franc.
Der Franc (zu deutsch: Franken) war vor der Einführung des Euro die Währung Frankreichs. Zudem galt er seit 1795 in der Schweiz sowie Belgien, Luxemburg und Monaco und den ehemaligen französischen Kolonien wie dem Kongo, Guinea, Ruanda oder Französisch-Polynesien. Ein Franc war wiederum unterteilt in 100 Centimes. Ein Euro wären etwa 6,5 Franc. © pixabay
Die spanischen Peseta (zu deutsch: Peseten) und wurde 1869 in Spanien eingeführt. Sie galt ebenfalls im Pyrenäenstaat Andorra. Der offizielle Umrechnungskurs beträgt heute für einen Euro etwa 165 Pesetas. Laut der spanischen Nationalbank können übrig gebliebene Peseten sogar noch bis zum 31. Dezember 2020 in Euro umgetauscht werden.
Die spanischen Peseta (zu deutsch: Peseten) und wurde 1869 in Spanien eingeführt. Sie galt ebenfalls im Pyrenäenstaat Andorra. Der offizielle Umrechnungskurs beträgt heute für einen Euro etwa 165 Pesetas. Laut der spanischen Nationalbank können übrig gebliebene Peseten sogar noch bis zum 31. Dezember 2020 in Euro umgetauscht werden. © pixabay

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