Er hofft auf Geld

Gilt Ausgangssperre für die Zahnfee? Besorgter Siebenjähriger fragt bei Präsidenten nach

Gelten die Ausgangssperren auch für die Zahnfee? Ein Siebenjähriger hat den Präsidenten gefragt. (Symbolbild)
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Gelten die Ausgangssperren auch für die Zahnfee? Ein Siebenjähriger hat den Präsidenten gefragt. (Symbolbild)

Das Coronavirus bewegt die Menschen weltweit. Ein Siebenjähriger hatte zum Beispiel die Sorge, dass er wegen der Ausgangssperre kein Geld von der Zahnfee bekommt.

  • Die Menschen weltweit plagen aufgrund des Coronavirus völlig unterschiedliche Sorgen.
  • So befürchtete beispielsweise ein Siebenjähriger aus Argentinien, kein Geld der Zahnfee zu bekommen.
  • Im Land wurden Ausgangssperren verhängt, die auch für die Fee gelten könnten.

Mit Blick auf die Nachrichtenlage reißen die beängstigenden Neuigkeiten zum Coronavirus* nicht ab. Das Problem besteht nicht nur in Deutschland, denn mittlerweile hält die Pandemie die gesamte Welt in Atem.

Und gleichzeitig gehen mit dem Coronavirus ganz unterschiedliche Ängste einher. Die einen fürchten um ihren Job, andere geraten beim Gedanken an eine mögliche Wirtschaftskrise* in Panik. Und dann gibt es weitere Sorgen: Ein Siebenjähriger aus Argentinien befürchtete, wegen des Coronavirus kein Geld von der Zahnfee zu bekommen.

Gilt die Ausgangssperre für die Zahnfee? Siebenjähriger macht sich Sorgen

Der Mythos ist altbekannt: Wenn Kinder ihre ausgefallenen Zähne unter das Kopfkissen legen, finden sie dort am nächsten Tag etwas Geld von der Zahnfee. Der siebenjährige Joaquin aus Argentinien hoffte ebenfalls auf ein paar Münzen der Fee, doch dann fiel ihm ein, dass aktuell eine Ausgangssperre gilt. Diese hatte die Regierung aufgrund der Coronavirus-Krise verhängt.

Darf die Zahnfee also überhaupt in Joaquins Zimmer fliegen? Eine Frage, über die er sich lange den Kopf zerbrach, bis er sich schließlich an seine Mutter wandte. Diese bat er darum, beim argentinischen Präsidenten um Rat zu fragen.

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Frage an argentinischen Präsidenten: Gilt die Ausgangssperre auch für die Zahnfee?

Ein Wunsch, den sie ihrem Sohn schließlich nicht verwehren konnte. Auf Twitter schrieb sie an Präsident Alberto Fernández folgende Nachricht (von Gala übersetzt): "Lieber Alberto Fernández, ich muss nachfragen, ob die Zahnfee zu denen zählt, die von der Quarantäne ausgenommen sind. Joaquin hat seinen ersten Zahn verloren und wir wissen nicht, ob wir einen Brief hinterlassen sollen, denn wir befürchten, dass die Zahnfee sonst Ärger mit dem Gesetz bekommt."

Unglaublich, aber wahr: Der Präsident reagierte tatsächlich auf den Tweet und gab Entwarnung. So soll die Zahnfee von den Quarantäne-Maßnahmen ausgenommen sein. Joaquin darf sich also über etwas Geld freuen.

Eine ähnliche Nachricht gab es übrigens auch aus München: Eine Mutter kontaktierte die Polizei auf Twitter, da ihr Sohn Angst hatte, dieses Jahr nicht vom Osterhasen besucht zu werden, falls dieser ebenfalls von den Ausgangsbeschränkungen betroffen ist. Auch in diesem Fall gibt es aber keinen Grund zur Sorge:

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Das sind die zehn reichsten Menschen der Welt

Auf den zehnten Platz im Ranking hat es diesmal Michael Bloomberg mit einem geschätzten Vermögen von 50 Milliarden Dollar (etwa 41 Milliarden Euro) geschafft. Der US-Medienmogul ist Gründer des gleichnamigen Medienkonzerns und war von 2002 bis 2013 sogar Bürgermeister von New York.
Auf den zehnten Platz im Ranking hat es diesmal Michael Bloomberg mit einem geschätzten Vermögen von 50 Milliarden Dollar (etwa 41 Milliarden Euro) geschafft. Der US-Medienmogul ist Gründer des gleichnamigen Medienkonzerns und war von 2002 bis 2013 sogar Bürgermeister von New York. © dpa / picture alliance / Henning Kaiser
Larry Ellison war seiner Zeit oft voraus - und gründete bereits 1977 die Software-Firma Oracle mit. Zwar hat er die Geschäftsführung 2014 abgegeben - seinem wachsendem Vermögen hat das keinen Abbruch getan. 58 Milliarden Dollar (um die 47 Milliarden Euro) soll der heutige Motivations-Coach sein Eigen nennen können.
Larry Ellison war seiner Zeit oft voraus - und gründete bereits 1977 die Software-Firma Oracle mit. Zwar hat er die Geschäftsführung 2014 abgegeben - seinem wachsendem Vermögen hat das keinen Abbruch getan. 58 Milliarden Dollar (um die 47 Milliarden Euro) soll der heutige Motivations-Coach sein Eigen nennen können. © dpa / picture alliance / John G. Mabanglo
Die Brüder David und Charles Koch haben gemeinsam nicht nur die Firma ihres Vaters, Koch Industries, inne - sondern auch den achten Platz im Milliardären-Club. David Koch (hier mit seiner Familie) vertritt das Erdöl-Unternehmen in der Öffentlichkeit, während sein Bruder das Rampenlicht eher scheut. Beide sollen jeweils ein geschätztes Vermögen von 60 Milliarden Euro (circa 49 Milliarden Euro) besitzen.
Die Brüder David und Charles Koch haben gemeinsam nicht nur die Firma ihres Vaters, Koch Industries, inne - sondern auch den achten Platz im Milliardärs-Club. David Koch (hier mit seiner Familie) vertritt das Erdöl-Unternehmen in der Öffentlichkeit, während sein Bruder das Rampenlicht eher scheut. Beide sollen jeweils ein geschätztes Vermögen von 60 Milliarden Euro (circa 49 Milliarden Euro) besitzen. © dpa / picture alliance / Christina Horsten
Der umstrittene Geschäftsmann Carlos Slim Helu darf sich hingegen über 67 Milliarden Dollar (circa 54 Milliarden Euro) freuen. Der Mexikaner und seine Familie kontrollieren die größte Telefongesellschaft Lateinamerikas: America Movil. Zu Ruhm und Geld soll er in den 90er-Jahren durch die Übernahme der staatlichen mexikanischen Telefongesellschaft Telmex gekommen sein. Er gilt heute als der reichste Mann Mexikos.
Der umstrittene Geschäftsmann Carlos Slim Helu darf sich hingegen über 67 Milliarden Dollar (circa 54 Milliarden Euro) freuen. Der Mexikaner und seine Familie kontrollieren die größte Telefongesellschaft Lateinamerikas: America Movil. Zu Ruhm und Geld soll er in den 90er-Jahren durch die Übernahme der staatlichen mexikanischen Telefongesellschaft Telmex gekommen sein. Er gilt heute als der reichste Mann Mexikos. © dpa / picture alliance / Georgi Licovs
Mit "nur" 66 Milliarden Dollar (circa 54 Milliarden Euro) und dem sehcsten Platz muss sich der Spanier Amancio Ortega begnügen. Damit ist er zum vergangenen Jahr im Ranking einen Platz nach hinten gerutscht. Ihm gehört der Textilkonzern Inditex, zudem bekannte Modemarken wie Zara, Pull & Bear oder Bershka gehören. Sein Trostpflaster: Er soll noch immer der reichste Mann Europas sein.
Mit "nur" 70 Milliarden Dollar (circa 57 Milliarden Euro) und dem sechsten Platz muss sich der Spanier Amancio Ortega begnügen. Damit ist er zum vergangenen Jahr im Ranking einen Platz nach hinten gerutscht. Ihm gehört der Textilkonzern Inditex, zudem bekannte Modemarken wie Zara, Pull & Bear oder Bershka gehören. Sein Trostpflaster: Er soll noch immer der reichste Mann Europas sein. © dpa / picture alliance / Cabalar
Dagegen konnte Facebook-Chef Mark Zuckerberg auch dieses Jahr seinen fünften Platz im Ranking der Superreichen abermals behaupten. Der Gründer des sozialen Netzwerks hält allerdings nur einen Anteil von 28 Prozent an seinem Unternehmen. Doch er wird es verkraften - hat er doch bis 2018 sage und schreibe 74 Milliarden Dollar (um die 60 Milliarden Euro) verdient.
Dagegen konnte Facebook-Chef Mark Zuckerberg auch dieses Jahr seinen fünften Platz im Ranking der Superreichen abermals behaupten. Der Gründer des sozialen Netzwerks hält allerdings nur einen Anteil von 28 Prozent an seinem Unternehmen. Doch er wird es verkraften - hat er doch bis 2018 sage und schreibe 74 Milliarden Dollar (um die 60 Milliarden Euro) verdient. © dpa / picture alliance / Alberto EstÈv
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Der französische Unternehmer Bernard Arnault ist für sein Gespür für Mode bekannt. Ihm und seiner Familie untersteht ein Imperium aus etwa 70 Marken wie Louis Vuitton oder Kosmetik-Kette Sephora. Mit einem geschätzten Vermögen von etwa 75 Milliarden Dollar (etwa 61 Milliarden Euro) ist ihm 2018 der vierte Platz sicher. © dpa / picture alliance / Peter Foley
US-Investmentlegende Warren Buffett ist dieses Jahr auf den dritten Platz gerutscht. Dem Finanzgenie gehört die Holdinggesellschaft Berkshire Hathaway, zu der über 60 Firmen gehören - von Batterieherstellern bis Fast Food-Ketten. Er soll ein geschätztes Vermögen von circa 91 Milliarden Dollar (etwa 74 Milliarden Euro) besitzen - und ist damit nur knapp hinter Bill Gates.
US-Investmentlegende Warren Buffett ist dieses Jahr auf den dritten Platz gerutscht. Dem Finanzgenie gehört die Holdinggesellschaft Berkshire Hathaway, zu der über 60 Firmen gehören - von Batterieherstellern bis Fast Food-Ketten. Er soll ein geschätztes Vermögen von circa 91 Milliarden Dollar (etwa 74 Milliarden Euro) besitzen - und ist damit nur knapp hinter Bill Gates. © dpa / picture alliance / Larry W. Smith
Microsoft-Gründer Bill Gates ist seit Jahren aus dem Ranking der Superreichen nicht mehr wegzudenken. Letztes Jahr noch auf der Poleposition, muss er sich 2018 mit dem zweiten Platz begnügen. Der Geschäftsmann, der auch einer privaten Hilfsorganisation mit Ehefrau Melinda vorsitzt, soll etwa 92 Milliarden Dollar (circa 75 Milliarden Euro) sein Eigen nennen.
Microsoft-Gründer Bill Gates ist seit Jahren aus dem Ranking der Superreichen nicht mehr wegzudenken. Letztes Jahr noch auf der Poleposition, muss er sich 2018 mit dem zweiten Platz begnügen. Der Geschäftsmann, der auch einer privaten Hilfsorganisation mit Ehefrau Melinda vorsitzt, soll etwa 92 Milliarden Dollar (circa 75 Milliarden Euro) sein Eigen nennen. © dpa / pi cture alliance / Gian Ehrenzeller
Amazon-Gründer Jeff Bezos ist 2018 klarer Sieger - er ist sogar der erste Mensch, der die 100-Milliarden-Marke (circa 81 Milliarden Euro) geknackt hat. Zusätzlich zum Online-Händlerriesen gehören ihm die US-amerikanische Tageszeitung The Washington Post und das Luft- und Raumfahrtunternehmen Blue Origin.
Amazon-Gründer Jeff Bezos ist 2018 klarer Sieger - er ist sogar der erste Mensch, der die 100-Milliarden-Marke (circa 81 Milliarden Euro) geknackt hat. Zusätzlich zum Online-Händlerriesen gehören ihm die US-amerikanische Tageszeitung The Washington Post und das Luft- und Raumfahrtunternehmen Blue Origin. © dpa / picture alliance / Michael Reynolds

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