Notfallvorrat

Coronavirus: Diesen Nachteil haben Hartz-IV-Empfänger - erschreckende Folgen denkbar

+
Hartz-IV-Empfänger können sich mit ihrem Geld kaum einen Notfallvorrat anlegen.

Die Angst vor dem Coronavirus wächst, je mehr Menschen infiziert sind. Viele legen sich deshalb einen Notfallvorrat an - doch nicht jeder hat dieses Privileg.

  • In den Supermärkten sind wegen dem Coronavirus* viele Regale leer geräumt.
  • Als Vorbereitung auf eine Quarantäne legen sich unzählige Menschen einen Notfallvorrat an.
  • Damit halten Sie sich an den Rat der Regierung - doch dieser Empfehlung können nicht alle Menschen Folge leisten.

Wer mit dem Coronavirus infiziert ist und nicht in einem Krankenhaus unterkommt, muss in häusliche Quarantäne. Mittlerweile reicht aber auch ein bloßer Verdachtsfall, um aufgefordert zu werden, das eigene Heim nicht zu verlassen. Dieses Ausgangsverbot kann sich schließlich über mehrere Tage erstrecken - und das bedeutet im Umkehrschluss, dass genügend Verpflegungsmittel im Haus sein müssen.

Regierung rät zum Anlegen eines Notfallvorrats

Sich einen Notfallvorrat anzulegen wird sogar vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) empfohlen - unabhängig davon, zu welchen Krisen es kommen könnte. Wöchentlich sollten einer Person beispielsweise 14 Liter Flüssigkeiten zur Verfügung stehen. Zudem rät das BBK zum Kauf von lange haltbaren Nahrungsmitteln*. Davon sollten pro Person ungefähr 14,5 Kilo vorhanden sein, schreibt der Focus. Insgesamt würde das eine Vierpersonenhaushalt circa 300 Euro kosten.

Anmerkung: Trotz der anhaltenden Corona-Krise versichern Supermärkte, dass es keine Nachschubprobleme geben wird. Es gibt also keinen Anlass, Hamsterkäufe zu tätigen, weshalb Sie davon absehen sollten.

Lesen Sie auch: Coronavirus - Börsencrash, Ölpreise abgestürzt - ist jetzt auch unser Geld dran?

Hartz-IV-Empfänger können sich einen Notfallvorrat möglicherweise nicht leisten

Regulären Arbeitnehmern sollte es im Regelfall möglich sein, diesen Vorrat nach und nach aufzubauen. Schwerer haben es hingegen GeringverdienerRentner* und Hartz-IV-Empfänger. Letztere trifft es besonders hart, da sie die Kosten ohne einen staatlichen Zuschuss mithilfe ihres Regelsatzes von 150,60 Euro pro Monat stemmen müssen. Das Bundessozialministerium bestätigte das in einem Antwortschreiben, in dem darauf hingewiesen wird, dass jeder Mensch, unabhängig von dessen Einkommen, die Lebensmittel eigenständig zu finanzieren hätte.

Passend dazuCoronavirus - Banken schließen Filialen - Ist das Abheben von Bargeld weiterhin möglich?

Nach einem Urteil vom 31. Mai 2017 wurden Zusatzleistungen für Hartz-IV-Empfänger* zur Anschaffung eines Notfallvorrats ebenfalls ausgeschlossen. Dabei berief sich das Gericht unter anderem darauf, dass es sich bei den Notfallversorgungsangaben der Bundesregierung lediglich um eine unverbindliche Empfehlung handelt, die neben staatliche Vorsorgemaßnahmen tritt.

Mehr erfahrenCoronavirus - Darum könnte der Staat bald Geld zum Einkaufen auszahlen.

Sollten Hartz-IV-Empfänger somit von Quarantäne-Maßnahmen betroffen sein, könnte das erschreckende Folgen haben. Wie der Express berichtet, ist die Essensfrage bei häuslicher Quarantäne nämlich immer noch nicht gänzlich geregelt. Vielen soll deshalb nichts anderes übrig bleiben, als Freunde oder Familienmitglieder zu beauftragen, für sie einzukaufen. Wichtig sei dabei natürlich, gesunde Personen keiner Ansteckungsgefahr auszusetzen.

Auch interessant: Coronavirus - Gibt es bei Absagen von Events das Geld zurück?

Video: Urteil - Flaschensammeln wird nicht auf Hartz IV angerechnet

Mehr erfahren: Coronavirus ist schuld - Mutter verlor Hunderte von Euro: "Es war katastrophal".

soa

Mit diesen sieben Tipps sparen Sie im Alltag viel Geld

Wer ständig zu viel für sein Handy zahlt, sollte dringend den Tarif wechseln. So können Sie je nach Anbieter im Monat bis zu 25 Euro sparen.
Wer ständig zu viel für sein Handy zahlt, sollte dringend den Tarif wechseln. So können Sie je nach Anbieter im Monat bis zu 25 Euro sparen. © Pixabay
Wer sich regelmäßig zuhause vorkocht, anstatt sich mittags was vom Bäcker zu holen oder in der Kantine zu essen, kann bis zu 100 Euro im Monat einsparen.
Wer sich regelmäßig zuhause vorkocht, anstatt sich mittags was vom Bäcker zu holen oder in der Kantine zu essen, kann bis zu 100 Euro im Monat einsparen. © Pixabay
Viele zahlen eine Menge Geld für Fitnessstudios - doch gehen kaum hin, besonders nicht in den Sommermonaten. Kostenlose Fitness-Apps sind oftmals genauso gut - und Sie sparen sich pro Monat 50 bis 80 Euro.
Viele zahlen eine Menge Geld für Fitnessstudios - doch gehen kaum hin, besonders nicht in den Sommermonaten. Kostenlose Fitness-Apps sind oftmals genauso gut - und Sie sparen sich pro Monat 50 bis 80 Euro. © Pixabay
Wer regelmäßig mit dem Rad anstatt mit dem Auto in die Arbeit fährt, muss weniger Benzin zahlen. Dadurch bleibt Ihnen Ende des Monats viel Geld übrig - bis zu 200 Euro mehr.
Wer regelmäßig mit dem Rad anstatt mit dem Auto in die Arbeit fährt, muss weniger Benzin zahlen. Dadurch bleibt Ihnen Ende des Monats viel Geld übrig - bis zu 200 Euro mehr. © Pixabay
Wer nur mit Karte zahlt, verliert irgendwann den Überblick über seine Finanzen. Am Ende des Monats wundert man sich dann, wieso so viel Geld vom Konto abgebucht wurde. Gewöhnen Sie sich an, vor allem Kleinstbeträge mit Bargeld zu zahlen. Dadurch achten Sie mehr aufs Geld und sparen so schon mal bis zu 100 Euro im Monat.
Wer nur mit Karte zahlt, verliert irgendwann den Überblick über seine Finanzen. Am Ende des Monats wundert man sich dann, wieso so viel Geld vom Konto abgebucht wurde. Gewöhnen Sie sich an, vor allem Kleinstbeträge mit Bargeld zu zahlen. Dadurch achten Sie mehr aufs Geld und sparen so schon mal bis zu 100 Euro im Monat. © Pixabay
Besonders im Sommer ist kaltes Leitungswasser mit Früchten oder Zitronen eine Wohltat. Zudem ist es auf Dauer günstiger, als ständig Limonaden & Co. zu kaufen. Wer darauf verzichtet, kann mit einem Plus von 50 Euro auf dem Konto rechnen.
Besonders im Sommer ist kaltes Leitungswasser mit Früchten oder Zitronen eine Wohltat. Zudem ist es auf Dauer günstiger, als ständig Limonaden & Co. zu kaufen. Wer darauf verzichtet, kann mit einem Plus von 50 Euro auf dem Konto rechnen. © Pixabay
In den Urlaub fahren entspannt - aber nur, wenn er nicht zu sehr ins Geld geht. Nutzen Sie Frühbucherrabatte oder Last-Minute-Angebote statt im Reisebüro zu buchen. Dadurch zahlen Sie bei einer Reise schon mal 200 bis 300 Euro weniger.
In den Urlaub fahren entspannt - aber nur, wenn er nicht zu sehr ins Geld geht. Nutzen Sie Frühbucherrabatte oder Last-Minute-Angebote statt im Reisebüro zu buchen. Dadurch zahlen Sie bei einer Reise schon mal 200 bis 300 Euro weniger. © Pixabay

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Auch interessant

Meistgelesen

Gewappnet gegen Coronavirus: Mit diesen Geld-Tricks erleichtern Sie sich das Leben
Gewappnet gegen Coronavirus: Mit diesen Geld-Tricks erleichtern Sie sich das Leben
Trotz Coronavirus: Einrichtungen schließen, Abo-Zahlungen laufen weiter - Was tun?
Trotz Coronavirus: Einrichtungen schließen, Abo-Zahlungen laufen weiter - Was tun?
Sie werden es kaum glauben: Diese unfassbare Summe verdient Markus Söder - zu Recht?
Sie werden es kaum glauben: Diese unfassbare Summe verdient Markus Söder - zu Recht?
Aktien: Darum sollten Sie in diese vier Unternehmen investieren
Aktien: Darum sollten Sie in diese vier Unternehmen investieren

Kommentare