Der ultimative Vergleich

Ethereum vs. Bitcoin: Diese Kryptowährung lohnt sich mehr für Sie

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Bitcoin oder Ethereum? Ethereum oder Bitcoin? Welche Kryptowährung sich mehr für Sie lohnt, lesen Sie hier.

Der „alte Hase“ Bitcoin oder seine junge Alternative Ethereum? Welche Kryptowährung bietet mehr Vorteile? Erfahren Sie mehr – und treffen Sie Ihre Wahl!

Alles begann vor ungefähr zehn Jahren, als ein gewisser Satoshi Nakamoto ein erstes Konzept für ein unabhängiges Geldsystem entwickelte. Seitdem gelten Kryptowährungen als das Zahlungsmittel der Zukunft. Die zwei bekanntesten sind Bitcoin und Ethereum.

Der Bitcoin wurde bereits 2009 eingeführt. Dank seines hohen Börsenwerts genießt er nach wie vor die Vormachtstellung auf dem Markt. Doch auch dem vergleichsweise jungen Ethereum (Start: 2015) wird ein enormes Potenzial zugeschrieben. Welche digitale Währung im Vergleich die Nase vorne hat, erfahren Sie hier!

Den Kurs halten: Hochs und Tiefs der Kryptowährungen

Ob Kryptowährungen erfolgreich sind, ist unter anderem vom Kurs abhängig. Dieser regelt sich allein durch Angebot und Nachfrage. Je mehr Leute also Ethereum und Co. kaufen beziehungsweise verkaufen, desto höher wird der Wert des digitalen Geldes.

So sah es bei Bitcoin und seinem Kontrahenten 2017 noch aus: Nach dem großen Aufschwung 2016 hatte der Bitcoin Anfang und Mitte des vergangenen Jahres drastische Schwankungen zu verbuchen. Nachdem der Kurs im April und Mai schlagartig nach oben schnellte, war der Höhenflug danach binnen weniger Tage schon wieder vorüber. Der Grund: Verluste von 20 bis 30 Prozent. Im Spätsommer erreichte der Wert ein Rekordniveau von circa 4.500 Euro. Im Oktober kam noch eine kleine Schippe oben drauf, ehe der Bitcoin Ende 2017 volle Fahrt aufnahm und die 15.000 Euro ins Visier nahm.

Anders bei Ethereum: Obwohl die digitale Währung seit 2015 auf dem Markt ist, konnte sie erst ab März 2017 wirkliche Kursanstiege vorweisen. Als DIE neue Alternative zum Bitcoin verzeichnete Ethereum im Juli sein erstes Kurshoch (rund 350 Euro) – nur um kurz darauf einzubrechen und auf einen Wert von weniger als 150 Euro zu fallen. Über die zweite Jahreshälfte folgten einige Ups and Downs, bis sich der Kurs im Oktober 2017 stabilisierte. Gegen Ende des Jahres ging es auch hier noch einmal steil bergauf auf bis zu 450 Euro.

Beide Währungen hatten ihre Höhenflüge und Talfahrten. Da der Bitcoin einige Jahre älter ist als Ethereum, haben sich die zwei Krypto-Größen bisher natürlich völlig unterschiedlich entwickelt. Dementsprechend gestaltet sich auch ein Blick in die Zukunft schwierig. Fakt ist: Ethereum war und ist noch immer um ein Vielfaches günstiger (um die 450 Euro) als der Platzhirsch Bitcoin mit derzeit 5.400 bis 6.400 Euro.

So sind Bitcoin und Ethereum technisch aufgebaut

Sowohl Bitcoin als auch Ethereum basieren auf der Blockchain-Technologie. Die Blockchain ist eine Art kontinuierlich erweiterbare Datenbank, die verteilt in einem Netzwerk liegt. Die einzelnen Datensatzblöcke sind dabei mittels kryptografischer Verfahren miteinander verkettet. Sendet ein Nutzer A digitales Geld an einen Nutzer B, wird diese Transaktion automatisch in der Blockchain gespeichert.

Der Unterschied hierbei ist, dass sich die Blockchain von Ethereum um einiges dynamischer gestaltet. Denn während der Bitcoin eine reine Kryptowährung ist, handelt es sich bei Ethereum vielmehr um eine Plattform für Distributed Apps (Software-Anwendungen, die in einem Netzwerk auf mehreren Computern ausgeführt werden), die wiederum aus Smart Contracts bestehen. Smart Contracts sind Transaktionsprotokolle, die die Bedingungen eines Vertrags in Echtzeit kontrollieren und gegebenenfalls einzelne Bestimmungen eines Vertrags automatisiert ausführen. Das ermöglicht es der Blockchain, sich flexibel anzupassen und nicht einfach nur eine lange Liste von Transaktionen abzubilden. Und so kommt es, dass Ethereum-Überweisungen deutlich schneller ablaufen (zwölf Sekunden) als solche mit Bitcoin (rund zehn Minuten).

Fazit: Da Ethereum deutlich später entwickelt wurde als sein großer Konkurrent, bietet es technisch gesehen einige Vorteile, zum Beispiel schneller ablaufende Transaktionen. Trotzdem bleibt Bitcoin nach wie vor Marktführer Nummer eins. Das bringt enorme Kurssteigerungen mit sich, die sich positiv auf Ihren digitalen Geldbeutel auswirken können. Letztendlich liegt die Entscheidung bei Ihnen, für welche Kryptowährung Sie sich entscheiden.

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