1. tz
  2. Leben
  3. Geld

FFP2-Masken von der Steuer absetzen – ist das möglich?

Erstellt:

Von: Juliane Gutmann

Kommentare

Frau fährt mit Maske Bus
FFP2-Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln herrscht aktuell in weiten Teilen Deutschlands. Muss man die Kosten selbst tragen? © TOBIAS STEINMAURER/Imago

Je nach Beruf heißt es für viele: Jeden Tag FFP2-Maske wechseln. Das geht ins Geld. Ob Sie die Kosten für die Schutzmasken steuerlich geltend machen können, erfahren Sie hier.

Mund-Nasen-Schutz in Form von FFP2-Maske muss nicht sofort nach dem Tragen entsorgt werden. Mit dem Wäscheleinen-Trick* können Sie den Corona-Schutz bis zu fünfmal wiederverwenden. Danach sollte aber wirklich jede Maske ersetzt werden, weil der Hersteller die Schutzwirkung andernfalls nicht garantieren kann. Doch der Neukauf geht ins Geld. Vor allem, wenn man für eine Großfamilie Masken besorgen muss. Manchem tut sich da die Frage auf, ob man sich das ausgegebene Geld in irgendeiner Form wieder zurückholen kann. Etwa bei der Steuer. Der Lohnsteuerhilfeverein gibt Antworten.

Nach aktuellem Stand kann man die Kosten für Masken im Normalfall nicht steuerlich geltend machen, so eine Information der Vereinigten Lohnsteuerhilfe. Auch das Magazin Wirtschaftswoche informiert, dass Steuerzahler auf Ausgaben für Schutzmasken und Schnelltests in aller Regel sitzen bleiben. Derartige Ausgaben würden als rein vorbeugende gesundheitliche Maßnahme gelten, die aus Sicht der Finanzämter zu den allgemeinen Lebenshaltungskosten zählen. Diese sind über den steuerlichen Grundfreibetrag abgedeckt, so die Wirtschaftswoche. Der Grundfreibetrag beträgt im Jahr 2020 insgesamt 9.408 Euro. Fällt das steuerpflichtige Einkommen unter diesen Betrag, muss keine Steuer gezahlt werden.

Lesen Sie auch: Werbungskosten: Das können Sie als Arbeitnehmer von der Steuer absetzen 

Masken steuerlich absetzen eventuell in Zukunft möglich

Dem Lohnsteuerhilfeverein zufolge kann es aber sein, dass FFP2-Masken in Zukunft steuerlich geltend gemacht werden können. In der Politik werde das aktuell diskutiert, heißt es. Unternehmen werden bereits steuerlich entlastet: Sie können Schutzmasken unter bestimmten Voraussetzungen als Betriebsausgaben absetzen. (jg) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Auch interessant

Kommentare