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Alltagsfrage

Hätten Sie's gewusst? Darum geben Automaten wirklich nie Scheine zurück

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Wer am Automaten mit Geldscheinen bezahlt, bekommt das Rückgeld meist in Münzen.

Wer sich ein Ticket oder dergleichen kaufen will, verzweifelt oftmals am Wechselgeld, das der Automat ausspuckt. Statt Banknoten gibt es dann nur Dutzende Münzen. Aber warum?

Wer kennt das nicht: Sie haben nur einen großen Schein, wollen ein Ticket am Automaten ziehen – und Sie bekommen mit einem lautstarken Ratsch unzählige (5-Cent-)Münzen zurück. Das ist für viele unnötig und nervig – weshalb immer mehr Leute auch bei kleinsten Beträgen lieber ihre EC-Karte zücken. Doch warum geben Automaten eigentlich keine Banknoten als Wechselgeld zurück?

Kurios: Als ein Mann aus dem Kreis Lüneburg Geld am Automaten abheben wollte, musste er feststellen, dass sein Konto bei der Sparkasse gesperrt ist. Der Grund ist völlig grotesk.

Dutzende Münzen, keine Scheine - das Dilemma am Automaten hat einen kostspieligen Grund

Wie der Stern berichtet, handelt es sich hierbei nicht um eine Frage der Sicherheit, warum Automatenaufsteller keine Scheine im Automaten lagern. So soll etwa das Geld bei einem Aufbruch eines Automaten wie der Deutschen Bahn gesichert sein, indem ein Farbschutz angewendet wird, der bei einem Diebstahl aktiviert wird und die Geldscheine unbrauchbar machen soll.

Auch interessant: Bankautomat gibt kein Geld mehr aus - dann entdecken Mitarbeiter schockiert, warum.

Stattdessen sei vielmehr der Grund, dass die Ausgabe von Banknoten viel aufwendiger sei als die von (Dutzenden von) Münzen. Schließlich müsse ein Automat die eingegebenen Scheine erst einmal sortieren, auf Echtheit überprüfen und dann in ein zweites Fach zur Ausgabe schicken.

Daher sei es technisch gesehen einfacher und auch günstiger für Automatenaufsteller, Wechselgeld nur in Münzen auszuzahlen. Am Ende handelt es sich dabei (wieder einmal) um eine Kostenfrage.

Lesen Sie auch: Mache ich mich mit bekritzelten Geldscheinen schon strafbar?

jp

Das Geld vor dem Euro: Kennen Sie diese EU-Währungen noch?

Pesetas, italienische Lire oder Franc: Jedes europäische Land hatte vor dem Euro eine eigene Währung.
Pesetas, italienische Lire oder Franc: Jedes europäische Land hatte vor dem Euro eine eigene Währung. © pixabay
Die Deutsche Mark, auch DM oder D-Mark genannt, war als Bargeld von 1948 bis Ende 2001 die offizielle Währung der Bundesrepublik Deutschlands. Eine Deutsche Mark war wiederum unterteilt in einhundert Pfennig. Neben Münzen gab es sie auch in fünf- bis tausend-DM-Scheinen. Noch heute sollen Milliarden D-Mark im Umlauf sein. Ein Euro soll heutzutage zwei DM wert sein.
Die Deutsche Mark, auch DM oder D-Mark genannt, war als Bargeld von 1948 bis Ende 2001 die offizielle Währung der Bundesrepublik Deutschlands. Eine Deutsche Mark war wiederum unterteilt in einhundert Pfennig. Neben Münzen gab es sie auch in fünf- bis tausend-DM-Scheinen. Noch heute sollen Milliarden D-Mark im Umlauf sein. Ein Euro soll heutzutage zwei DM wert sein. © pixabay
Die italienische Lira war von 1861 bis zur Einführung des Euro das offizielle Zahlungsmittel Italiens. Sie war zudem auch in den beiden Zwergenstaaten San Marino und Vatikanstadt offizielle Währung. Doch vor 2001 spielten wegen einer anhaltenden Inflation nur noch die Werte 50, 100, 200, 500 und 1.000 Lire eine Rolle im Zahlungsverkehr. Ein Euro beträgt nach heutigem Umrechnungskurs etwa 2.000 Lire.
Die italienische Lira war von 1861 bis zur Einführung des Euro das offizielle Zahlungsmittel Italiens. Sie war zudem auch in den beiden Zwergenstaaten San Marino und Vatikanstadt offizielle Währung. Doch vor 2001 spielten wegen einer anhaltenden Inflation nur noch die Werte 50, 100, 200, 500 und 1.000 Lire eine Rolle im Zahlungsverkehr. Ein Euro beträgt nach heutigem Umrechnungskurs etwa 2.000 Lire. © pixabay
Die griechische Drachme galt von 1831 bis 2001. Sie war das offizielle Zahlungsmittel in Griechenland. Der Name ist bereits seit der Antike geläufig und bezeichnete schon damals eine Gewichts- und Münzeinheit aus Silber. Ihre Untereinheit war das Lepto, 100 davon ergaben eine Drachme. Umgerechnet wäre heutzutage ein Euro circa 340 griechische Drachmen wert.  
Die griechische Drachme galt von 1831 bis 2001. Sie war das offizielle Zahlungsmittel in Griechenland. Der Name ist bereits seit der Antike geläufig und bezeichnete schon damals eine Gewichts- und Münzeinheit aus Silber. Ihre Untereinheit war das Lepto, 100 davon ergaben eine Drachme. Umgerechnet wäre heutzutage ein Euro circa 340 griechische Drachmen wert.   © pixabay
Der Franc (zu deutsch: Franken) war vor der Einführung des Euro die Währung Frankreichs. Zudem galt er seit 1795 in der Schweiz sowie Belgien, Luxemburg und Monaco und den ehemaligen französischen Kolonien wie dem Kongo, Guinea, Ruanda oder Französisch-Polynesien. Ein Franc war wiederum unterteilt in 100 Centimes. Ein Euro wären etwa 6,5 Franc.
Der Franc (zu deutsch: Franken) war vor der Einführung des Euro die Währung Frankreichs. Zudem galt er seit 1795 in der Schweiz sowie Belgien, Luxemburg und Monaco und den ehemaligen französischen Kolonien wie dem Kongo, Guinea, Ruanda oder Französisch-Polynesien. Ein Franc war wiederum unterteilt in 100 Centimes. Ein Euro wären etwa 6,5 Franc. © pixabay
Die spanischen Peseta (zu deutsch: Peseten) und wurde 1869 in Spanien eingeführt. Sie galt ebenfalls im Pyrenäenstaat Andorra. Der offizielle Umrechnungskurs beträgt heute für einen Euro etwa 165 Pesetas. Laut der spanischen Nationalbank können übrig gebliebene Peseten sogar noch bis zum 31. Dezember 2020 in Euro umgetauscht werden.
Die spanischen Peseta (zu deutsch: Peseten) und wurde 1869 in Spanien eingeführt. Sie galt ebenfalls im Pyrenäenstaat Andorra. Der offizielle Umrechnungskurs beträgt heute für einen Euro etwa 165 Pesetas. Laut der spanischen Nationalbank können übrig gebliebene Peseten sogar noch bis zum 31. Dezember 2020 in Euro umgetauscht werden. © pixabay

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