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Mann will 20-Euro-Schein für 550 Euro verkaufen: Ein Detail soll die Banknote besonders wertvoll machen

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Von: Juliane Gutmann

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Ein Bundesbank-Mitarbeiter hält in der Zentrale der Bundesbank einen damals neuen 20-Euro-Schein gegen das Licht.
Es gibt Sammler, die für bestimmte Geldmünzen oder -scheine einiges ausgeben. © Frank Rumpenhorst/dpa

Es gibt Sammler, die für seltene Stücke viel Geld ausgeben. Ein eBay-Verkäufer hofft, dass er für seinen Geldschein einen solchen Interessenten findet.

Puppen, Ü-Ei-Figuren*, Briefmarken bis hin zu Waschmaschinen: Eine Sammelleidenschaft kann der Mensch wohl für fast alles ausbilden. Zu den populären Sammlerobjekten zählen in jedem Fall die Münzen. Auf Münzsammlermessen finden sich die Freunde der bronze- bis silberfarbenen Geldstücke zusammen und handeln ihre Schätze. Dabei gilt: Je seltener, desto besser. So erfreuen sich vor allem Münzen, die in kleiner Auflage hergestellt wurden, besonderer Beliebtheit. Aber auch Fehlprägungen können für Sammler von Interesse sein.

Auf dem Portal eBay-Kleinanzeigen tummeln sich auch so einige Verkäufer, die ihre Münze – oder ihren Geldschein – an den Mann oder an die Frau bringen möchten. Hier wird nicht nur mit Fehlprägungen geworben, auch seltene Seriennummern sollen den Wert von Geldscheinen immens erhöhen. So bietet aktuell der Verkäufer mit dem Nicknamen „bunkelmann“ einen 20-Euro-Schein zum Verkauf an. Sage und schreibe 550,00 Euro möchte der Verkäufer für das gute Stück haben – wegen der in seinen Augen besonderen Seriennummer.

Ein Detail auf dem Geldschein soll ihn wertvoller machen als 20 Euro.
Ein Detail auf dem Geldschein soll ihn wertvoller machen als 20 Euro. © eBay/bunkelmann

20 Euro weit über Wert verkaufen: Geht das?

So zeigt der feilgebotene Geldschein oben rechts die Seriennummer SE2222293222 – eine dem Verkäufer zufolge seltene Seriennummer, die den Wert des Scheins erhöhen soll. Tatsächlich soll es Sammler geben, die sich für derartige Seriennummern interessieren. Spannend sollen unter anderem Scheine sein, die wie der oben genannte mit fünf gleichen Ziffern beginnen. Ob der Verkäufer „bunkelmann“ allerdings einen solchen Käufer findet, bleibt abzuwarten. Dieser müsste in jedem Fall über eine große Sammelleidenschaft verfügen, wenn er so viel mehr als den eigentlichen Wert des Scheins zahlen würde. (jg) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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