Gesetzliche Rentenversicherung

Glauben Sie diese sechs Irrtümer über die Rente auch? Dann klärt Sie Stiftung Warentest jetzt auf

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Die Renten sind von 2010 bis 2018 stärker gestiegen als die Einkommen.

Viele Deutsche stellt die Altersabsicherung vor Rätsel. Habe ich genug vorgesorgt? Wird die Rente tatsächlich immer weniger? Stiftung Warentest räumt jetzt mit sechs Mythen auf.

  • Viele Deutsch haben Angst vor Altersarmut.
  • Über die Rente kursieren immer wieder falsche Gerüchte.
  • Stiftung Warentest räumt jetzt mit den sechs gängigsten Renten-Mythen auf.

Grundrente, "Rente mit 63" und Flexi-Rente: Vielen Deutschen schwirrt da der Kopf - und sie haben große Angst, im Alter nicht ausreichend abgesichert zu sein. Stichwort: Altersarmut. So fragen sich einige, ob die Rente, die sie später im Alter erhalten werden, auch zum Leben genügt. Schließlich gibt es einige Mythen rund um die Rentenabsicherung. Die Stiftung Warentest hat jetzt mit sechs verbreiteten Irrtümern aufgeräumt.

1. Die Rentenbeiträge steigen immer weiter an.

Arbeitnehmern wird monatlich der Rentenbeitrag vom Bruttolohn abgezogen. Der Beitragssatz zur Rentenversicherung liegt 2020 bei 18,6 Prozent vom rentenversicherungspflichtigen Einkommen. Davon tragen die Arbeitnehmer 9,3 Prozent selbst, 9,3 Prozent trägt der Arbeitgeber.

In den vergangenen 25 Jahren war der Beitragssatz sogar noch höher. Zum Vergleich: 1997 lag er bei 20,3 Prozent. Aber: Da in Zukunft die geburtenstarken Jahrgänge in den Ruhestand gehen und dann eine geringe Anzahl von Einzahlern mehr Geld für die Rente bereitstellen müssen, wird wohl der Beitragssatz zukünftig steigen.

2. Die gesetzliche Rente wird wieder sinken.

Auch das ist falsch, zwar sei ein Absinken des Rentenniveaus möglich, so Stiftung Warentest, aber das bedeutet nicht, dass die individuellen Renten sinken. Das ist durch die Rentengarantie sogar gesetzlich ausgeschlossen. Stattdessen können Renten künftig steigen, aber nicht so stark wie die Löhne. Allein in 2018 waren die Renten stärker gestiegen als die Einkommen. Prognosen zufolge war das für 2019 ebenfalls der Fall.

3. Ostdeutsche bekommen weniger Rente.

Im Rahmen der Wiedervereinigung wurde der Rentenwert in Ostdeutschland niedriger angesetzt. Seit Juli 2019 beträgt er in Westdeutschland 33,05 Euro, in Ostdeutschland dagegen "nur" 31,89 Euro. Dadurch entsteht der Eindruck, dass ostdeutsche Arbeitnehmer weniger Rente bekämen.

Aber: Renten im Osten werden nachträglich von der Rentenkasse anhand eines Umrechnungsfaktors aufgewertet, da die Löhne dort geringer sind als im Westen. Mit der Folge, dass Arbeitnehmer aus dem Osten für die gleiche Einzahlung mehr Rente als Arbeitnehmer im Westen erhalten.

Außerdem soll der Rentenwert nun stufenweise angeglichen werden - bis der Ostwert zum 1. Juli 2024 100 Prozent des Westwerts erreicht und der Umrechnungsfaktor abgeschafft wird.

Erfahren Sie hier: Rentner wettert gegen Grundrente: "Ungerecht, wenn die fast das Gleiche bekommen".

4. Wer mehr arbeitet, bekommt mehr Rente.

So einfach ist das nicht: Im deutschen Rentensystem kommt es bei der Höhe der Rente nicht unbedingt darauf an, wie viele Stunden Sie arbeiten, sondern vor allem darauf, wie viel Geld Sie verdienen.

5. Spitzenverdiener erhalten höhere Rente.

Erstens: Die Höhe der späteren Rente ist abhängig von der Höhe des Bruttolohns und der Anzahl der Jahre, in denen eingezahlt wird. Zweitens: Zählen Sie zu den Top-Verdienern - erhalten Sie also mehr Gehalt als der Durchschnitt - zahlen Sie die Rentenbeiträge nicht auf Ihr gesamtes Gehalt, berichtet Stiftung Warentest. Die sogenannte Beitragsbemessungsgrenze liegt aktuell bei 82.800 Euro. Wer darüber verdient, zahlt keine Beiträge und bekommt somit später auch keine gesetzliche Rente ausgezahlt.

6. Frührente mit 63 beginnt mit 63

"Die Rente für besonders langjährig Versicherte" wurde 2014 eingeführt. Sie ermöglicht Versicherten mit mindestens 45 Beitragsjahren bereits früher in Rente gehen zu können - und das ohne Abschläge befürchten zu müssen. Doch 2014 lag das Eintrittsalter noch bei 63, soll aber stufenweise auf 65 Jahre angehoben werden. Wer zum Beispiel in diesem Jahr 63 wird, kann erst mit 63 Jahren und acht Monaten in Rente gehen. 

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Abschließend rät Stiftung Warentest, sich bei Fragen zur Altersvorsorge an die Deutsche Rentenversicherung zu wenden. Sie berät kostenlos zu Angelegenheiten rund um die gesetzliche Rente. Bei einem Termin werden Ihre gesetzlichen, betrieblichen und privaten Rentenansprüche analysiert, über Versorgungs­lücken und Wege zum Füllen dieser Lücken informiert.

Ihre Meinung ist gefragt!

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Jetzt gibt es einen neuen Gesetzentwurf zur Grundrente. Nach diesem sollen mehr Menschen von der Grundrente profitieren als bislang geplant.

jp

Günstige Paradiese: Wer hier lebt, muss nie wieder arbeiten gehen

Unterirdische Höhlen, malerische Klippen und türkisblaues Meer: Die portugiesische Algarve ist mehr als nur ein Touristenort.
Unterirdische Höhlen, malerische Klippen und türkisblaues Meer: Die portugiesische Algarve ist mehr als nur ein Touristenort. © pixabay
Besonders Carvoeiro verführt mit seinem milden Klima, den atemberaubenden Sonnenuntergängen und den kulinarischen Genüssen das ganze Jahr über - zu einem kleinen Preis. Seit der Eurokrise Portugals ist es für Aussteiger hier sogar noch günstiger zu leben. Für nur 1.150 Euro monatlich pro Person (Wasser und Heizung sind kostenlos) kann man sich hier die Sonne auf den Bauch scheinen lassen.
Besonders Carvoeiro verführt mit seinem milden Klima, den atemberaubenden Sonnenuntergängen und den kulinarischen Genüssen das ganze Jahr über - zu einem kleinen Preis. Seit der Eurokrise Portugals ist es für Aussteiger hier sogar noch günstiger zu leben. Für nur 1.150 Euro monatlich pro Person (Wasser und Heizung sind kostenlos) kann man sich hier die Sonne auf den Bauch scheinen lassen. © pixabay
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Barcelona gilt als hippe, bunte Stadt, die nur so vor Energie vibriert. An den vielen Kunstgalerien, Museen, Restaurants und Shoppingmeilen kann man sich in einem Urlaub kaum satt sehen. Zudem bietet die Metropole mit ihrem Stadtstrand für genug Erholung. Wer dauerhaft dort sesshaft werden möchte, zahlt insgesamt etwa 1.518 Euro an Lebenshaltungskosten. © pixabay
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Ruhig, beschaulich und friedlich - so kann man das Leben im kleinen Örtchen Santa Familia in Cayo, Belize bezeichnen. Hier kennt und kümmert sich jeder (um) jeden und das Leben dort ist sehr einfach. Außerdem erwartet Aussteiger offenes Meer, eine frische Brise sowie ganz viel Sonne - und das für gerade mal 1.000 Euro monatlich. © pixabay
Sehr günstig, immer schönes Wetter und zahlreiche prachtvolle Tempel - das fällt einem als erstes zu Chiang Mai in Thailand ein. Wer hier leben möchte, muss nur etwa 845 Euro monatlich aufbringen.
Sehr günstig, immer schönes Wetter und zahlreiche prachtvolle Tempel - das fällt einem als erstes zu Chiang Mai in Thailand ein. Wer hier leben möchte, muss nur etwa 845 Euro monatlich aufbringen. © pixabay
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Es kommt nicht von ungefähr, dass viele Aussteiger in Asien leben. Schließlich sind dort die Sonnenuntergänge und die Preise unschlagbar. Das gilt auch für die kleine, beschauliche Stadt Kota Kinabalu im malaysischen Borneo. Schnorcheln, tauchen, Insel-Hopping - langweilig wird es hier sicher nicht. Und das alles für einen Lebensunterhalt von nur 700 Euro pro Monat. © pixabay
Nicaragua ist nicht nur für Surfer oder Backpacker ein Paradies - auch Aussteiger werden in Granada ihr Glück finden. Mit seiner fast unberührten Naturkulisse, bestehend aus einem See, den Bergen und sogar einem Vulkan sowie seiner ruhigen Gangart fasziniert es Menschen weltweit mit seinen vielen Facetten. Auch hier belaufen sich die monatlichen Lebenshaltungskosten auf gerade mal 1.000 Euro.  
Nicaragua ist nicht nur für Surfer oder Backpacker ein Paradies - auch Aussteiger werden in Granada ihr Glück finden. Mit seiner fast unberührten Naturkulisse, bestehend aus einem See, den Bergen und sogar einem Vulkan sowie seiner ruhigen Gangart fasziniert es Menschen weltweit mit seinen vielen Facetten. Auch hier belaufen sich die monatlichen Lebenshaltungskosten auf gerade mal 1.000 Euro.   © pixabay
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