Auf Rekordhoch

Strompreis ist so teuer wie nie! So viel mehr müssen Sie jetzt zahlen

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Der Strompreis hat den Preis-Rekord geknackt.

Neues Jahr, neue Kosten: Die Strompreise sind gleich zu Beginn von 2019 auf ein Allzeithoch gestiegen. Das will jetzt eine Untersuchung ergeben haben.

Erst Butter, jetzt der Strom: Das neue Jahr fängt schon mal gut an. So wurden nicht nur still und leise die Preise für bestimmte Lebensmittel angezogen, sondern auch für Strom. Und der soll im Januar 2019 so teuer wie noch nie sein!

Strompreise erzielen Rekordhoch - Versorger haben Beschaffungsprobleme

Eine Kilowattstunde (kWh) soll laut einer Untersuchung des Tarif-Vergleichsportal Verivox aktuell etwa 28,82 Cent kosten. Bereits zum Jahreswechsel haben 460 der 822 Strom-Grundversorger ihre Preise erhöht, heißt es. Bundesweit bedeutet das eine Verteuerung von durchschnittlich 3,6 Prozent.

Ein Beispiel: Während eine dreiköpfige Familie mit einem jährlichen Verbrauch von circa 4.000 kWh vor einem Jahr noch etwa 1.113 Euro hinblättern musste, sind es aktuell 1.153 Euro pro Jahr. Das macht ein Kostenplus von satten 40 Euro!

Video: Bitter für Verbraucher - So teuer wird der Strom zum Jahreswechsel

Doch warum schnellt der Strompreis nur so hoch? Laut dem Verbraucherportal sind vor allem die gestiegenen Beschaffungskosten der Versorger daran Schuld. "Die Großhandelspreise an der Strombörse sind auf Jahressicht um mehr als ein Viertel angezogen worden. Viele Energieversorger sehen sich gezwungen diesen Kostendruck an die Verbraucher weiterzugeben", erklärt Verivox-Energieexperte Valerian Vogel.

Auch interessant: Stiftung Warentest: So gut sind Ökostrom-Tarife von Lidl und DB.

40 Euro mehr pro Jahr - doch Tarifwechsel lohnt sich oft

Besonders die hohen Beschaffungskosten für Kohle und Gas machen so vielen Anbietern zu schaffen. Aber auch die Preise für CO2-Zertifikate haben sich ihm zufolge seit 2018 mehr als verdoppelt. Und es kommt noch dicker: Angeblich soll trotz Rekord-Preisen noch lange kein Ende in Sicht sein - so haben bereits 26 weitere Strom-Grundversorger angekündigt, ihre Preise um circa 5,5 Prozent anzuziehen.

Der Grund dafür: "Die Energiebranche steht auch in den kommenden Jahren vor großen finanziellen Herausforderungen. Allen voran der Ausstieg aus der Atom- und Kohleverstromung hin zu den Erneuerbaren. Daher ist vorerst auch nicht mit einer Erholung bei den Strompreisen zu rechnen", so Experte Vogel.

Tipp: Wenn auch Ihr Anbieter den Strompreis erhöht, müssen Sie nicht untätig dabei zusehen. Stattdessen empfiehlt es sich, Preise anderer Versorger zu vergleichen und bei Bedarf den Stromanbieter und/oder den Tarif zu wechseln. Wie das geht, erfahren Sie hier.

Lesen Sie auch: Vorsicht: Mit dieser dubiosen Masche zocken Gas-und Stromanbieter Sie ab.

jp

Welche Infos beim Gerätekauf helfen

Das Siegel Geprüfte Sicherheit (GS) bestätigt durch ein unabhängiges Prüfinstitut, dass das Gerät den Anforderungen des Produktsicherheitsgesetzes genügt. Foto: Andrea Warnecke
Das Siegel Geprüfte Sicherheit (GS) bestätigt durch ein unabhängiges Prüfinstitut, dass das Gerät den Anforderungen des Produktsicherheitsgesetzes genügt. Foto: Andrea Warnecke © Andrea Warnecke
Von Grün bis Rot: Das EU-Energielabel zeigt auf einen Blick, wie ein Gerät mit Energie umgeht. Foto: Andrea Warnecke
Von Grün bis Rot: Das EU-Energielabel zeigt auf einen Blick, wie ein Gerät mit Energie umgeht. Foto: Andrea Warnecke © Andrea Warnecke
Jedes Gerät muss in der EU die CE-Kennzeichnung tragen. Damit versichert der Hersteller, dass sein Produkt den maßgeblichen EU-Richtlinien entspricht. Foto: Robert Günther
Jedes Gerät muss in der EU die CE-Kennzeichnung tragen. Damit versichert der Hersteller, dass sein Produkt den maßgeblichen EU-Richtlinien entspricht. Foto: Robert Günther © Robert Günther
Das TCO-Logo genießt einen guten Ruf als Siegel für niedrigen Energieverbrauch, umweltschonenden Einsatz der Materialien, Recycling sowie die Einhaltung sozialer Kriterien bei der Herstellung. Foto: Andrea Warnecke
Das TCO-Logo genießt einen guten Ruf als Siegel für niedrigen Energieverbrauch, umweltschonenden Einsatz der Materialien, Recycling sowie die Einhaltung sozialer Kriterien bei der Herstellung. Foto: Andrea Warnecke © Andrea Warnecke
Den Energy Star gibt es nur für Bürogeräte wie etwa Computer oder Drucker. Er schreibt etwa Stand-by-Phasen vor. Foto: Andrea Warnecke
Den Energy Star gibt es nur für Bürogeräte wie etwa Computer oder Drucker. Er schreibt etwa Stand-by-Phasen vor. Foto: Andrea Warnecke © Andrea Warnecke

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