Wie gefährlich ist es?

Diese Lebensmittel dürfen Sie nach dem Auftauen nicht wieder einfrieren

Tiefkühlpizza mit Mozzarella.
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Nach dem Auftauen wieder einfrieren? Bei Tiefkühlkost wie Pizza ...
Fischstäbchen mit Kartoffelbrei und Salat.
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... oder Fischstäbchen sollten Sie das lieber bleiben lassen.
Aufgebackene Brötchen auf einem Backrost.
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Bei Lebensmitteln, die nur aufgetaut werden müssen, wie Brötchen, ist die Gefahr relativ gering.
Tiefkühlgemüse mit Packung.
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Auch Gemüse können Sie prinzipiell nach dem Auftauen noch einmal einfrieren.
Frischer Fisch riecht nach nichts.
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Vorsicht geboten ist beim erneuten Einfrieren von Fisch und Fleisch, sowohl roh als auch gegart.
Hackfleisch einfrieren - so geht es richtig.
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Hackfleisch sollten Sie niemals auftauen und wieder einfrieren: stattdessen durchgaren, dann ist auch das Einfrieren kein Problem.
Bolognese-Sauce selber kochen.
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Zum Beispiel können Sie aus dem Hackfleisch eine leckere Bolognese kochen. Die lässt sich dann auch prima einfrieren.

Darf man einmal aufgetaute Speisen wirklich kein zweites Mal einfrieren? Das kommt auf das Lebensmittel an. In dieser Übersicht erfahren Sie, wo Gefahr droht.

Aufgetautes wieder einfrieren: Das gilt für Tiefkühlprodukte

Sicher haben Sie auf der Verpackung von Tiefkühlkost wie TK-Pizza* oder Fischstäbchen schon mal den Hinweis gelesen: „Nach dem Auftauen nicht wieder einfrieren“: Dieser Hinweis ist sogar gesetzlich in der Verordnung über tiefgefrorene Lebensmittel festgelegt. Und Sie sollten sich auch daran halten. Bei einem zweitmaligen Einfrieren ist die Lebensmittelsicherheit nicht mehr gewährleistet. Bei Lebensmitteln, die nur aufgetaut werden müssen, wie Brötchen oder Gemüse, ist die Gefahr allerdings relativ gering. Sie können sie zur Not auch noch einmal ins Gefrierfach legen. Bei Tiefkühlprodukten ist außerdem die sogenannte „Gelinggarantie“ bei einem doppelten Einfrieren nicht mehr gewährleistet: Ein Produkt hat nur optimale Qualität, wenn es nach den Verpackungshinweisen gelagert und zubereitet wurde. Zudem verkürzt sich durch mehrmaliges Auftauen die Haltbarkeit. Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) ist dann nicht mehr uneingeschränkt gültig.

Gegarte Speisen ein zweites Mal einfrieren?

Aufgetaute und dann gegarte oder hocherhitzte Speisen können Sie grundsätzlich noch einmal einfrieren. Vorsicht ist allerdings geboten bei Fleisch und Fisch. Rohes Fleisch, insbesondere Geflügel und Hackfleisch, und rohen Fisch sollten Sie keinesfalls erneut einfrieren, sondern zunächst durchgaren und dann in den Gefrierschrank legen. Zum Beispiel können Sie ohne Bedenken eine leckere Bolognese mit Hackfleisch kochen und diese dann einfrieren. Auch bei zubereiteten Gerichten, die schon länger bei Zimmertemperatur gestanden haben, sollte man aus Hygienegründen auf ein erneutes Einfrieren verzichten, da sich gesundheitsschädliche Keime vermehren können, die auch durch die Gefriertemperaturen nicht abgetötet werden.

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Lebensmittel nach dem Auftauen wieder einfrieren: Das sollten Sie beachten

  • Bei Speisen, die Sie ein zweites Mal einfrieren, kann sich die Konsistenz, das Aussehen oder der Geschmack verändern.
  • Wenn Sie ein Lebensmittel nur angetaut haben, sollten Sie es möglichst schnell bei tiefen Temperaturen wieder einfrieren. Sofortiges Einfrieren ist hygienischer als eine längere Lagerung im Kühlschrank, wie das SZ-Magazin berichtet.
  • Frieren Sie ein komplett aufgetautes Lebensmittel wieder ein, sollten Sie es mit einem Hinweis versehen wie: „Wieder eingefroren am ...“.
  • Beim Wiederauftauen sollten Sie dann ganz genau auf unangenehme Gerüche oder komisches Aussehen achten und die Produkte im Zweifelsfall nicht mehr verzehren.

(mad) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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Top-Liste: So lange können Sie diese Lebensmittel einfrieren

Gemüse: 8-12 Monate
Gemüse: 8-12 Monate © pixabay
Obst: 9-12 Monate
Obst: 9-12 Monate © pixabay
Zitrusfrüchte: 3 Monate
Zitrusfrüchte: 3 Monate © pixabay
Kräuter und Gewürze: 12 Monate
Kräuter und Gewürze: 12 Monate © pixabay
Butter: 6-9 Monate
Butter: 6-9 Monate © pixabay
Joghurt: 1-2 Monate
Joghurt: 1-2 Monate © pixabay
Käse: 6 Monate
Käse: 6 Monate © pixabay
Milch: 3-6 Monate © pixabay
Gepellte Eier: 1 Monat
Gepellte Eier: 1 Monat © pixabay
Brot: 2-3 Monate
Brot: 2-3 Monate © pixabay
Pfannkuchen: 3 Monate
Pfannkuchen: 3 Monate © pixabay
Gekochte Nudeln: 3 Monate
Gekochte Nudeln: 3 Monate © pixabay
Reis: 3 Monate
Reis: 3 Monate © pixabay
Nüsse: 3 Monate
Nüsse: 3 Monate © pixabay
Suppe: 2-3 Monate
Suppe: 2-3 Monate © pixabay
Wurst: 1-2 Monate
Wurst: 1-2 Monate © pixabay
Gekochter Schinken: 2 Monate
Gekochter Schinken: 2 Monate © pixabay
Speck: 1 Monat
Speck: 1 Monat © pixabay
Steak: 6-12 Monate
Steak: 6-12 Monate © pixabay
Lammfleisch: 9 Monate
Lammfleisch: 9 Monate © pixabay
Huhn: 3-4 Monate
Huhn: 3-4 Monate © pixabay
Muscheln: 2-3 Monate
Muscheln: 2-3 Monate © pixabay
Krabben: 10 Monate
Krabben: 10 Monate © pixabay
Geräucherter Fisch: 2 Monate
Geräucherter Fisch: 2 Monate © pixabay
Kekse: 3 Monate
Kekse: 3 Monate © pixabay
Kuchen: 2-3 Monate
Kuchen: 2-3 Monate © pixabay
Muffins: 6-12 Monate
Muffins: 6-12 Monate © pixabay
Waffeln: 1 Monat
Waffeln: 1 Monat © pixabay
Saft: 6-12 Monate
Saft: 6-12 Monate © pixabay

Rubriklistenbild: © AndreyPopov via www.imago-images.de

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