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Martinsgans: Ihre Entstehungsgeschichte und wie man sie zubereitet

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Zu sehen ist eine weiße Mastgans, die nach links blickt (Symbolbild).
Zum traditionellen Gänsebraten gibt es gute Alternativen (Symbolbild). © Winfried Rothermel/Imago

Zu Sankt Martin gehört die Gans dazu, sei es als Gebäck, Gänsebraten oder Motiv auf Laternen. Aber warum eigentlich? Wir erklären die Entstehungsgeschichte.

München – Gänse sind am Martinstag gegenwärtiger als man denkt, sie sind Motiv auf Laternen, kommen als Gebäck daher oder gar als Gänsebraten. Warum? Darüber machen sich wohl die wenigsten Gedanken, denn die Geschichte um Sankt Martin beinhaltet meist nur die Teilung des Mantels.
Warum die Gans an Sankt Martin eine Rolle spielt, erklärt 24garten.de*.

Sankt Martin findet jedes Jahr am 11. November statt, im Jahr 2021 ist das ein Donnerstag. Es handelt sich um ein Fest für den Heiligen Martin von Tours. Beim Martinsfest fallen einige alte Bräuche oder Anlässe zusammen, etwa der Beginn der Fastenzeit vor Weihnachten, vor welcher noch Tiere geschlachtet oder Lebensmittel aufgebraucht wurden. Auch das Wirtschaftsjahr der Bauern war dann zu Ende, es galt Gelder zu entrichten, Verträge endeten. Die Gans spielt in all dem zwar eine Rolle, für die Martinsgans gerade an diesem Tag gibt es aber einen konkreten Ursprung. Und je nach Vorlieben kann die Martinsgans anstatt als Braten auch als Gebäck oder in veganer Variante auf den Tisch kommen. *24garten.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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