Rezept mit Hefe

Die Kürbissaison ruft: Machen Sie leckere Brötchen mit dem Herbstgemüse

Nicht nur lecker und den Kürbisappetit befriedigend, sondern auch optisch ein genialer Hingucker: Kürbisbrötchen.
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Nicht nur lecker und den Kürbisappetit befriedigend, sondern auch optisch ein genialer Hingucker: Kürbisbrötchen.

Kürbis-Rezepte gehören bei vielen unbedingt zum Herbst dazu. Als Kürbis-Fan sollten Sie diese leckeren und knusprigen Brötchen unbedingt backen!

Zu einem gemütlichen Sonntagsfrühstück gehören Brötchen auf jeden Fall dazu. Und was könnte besser in den Herbst passen als wunderschöne Kürbisbrötchen? Die sehen nicht nur – dank Kurkuma und Kürbis – schön orange aus, sondern schmecken natürlich auch himmlisch gut. Die wichtigste Zutat für dieses Rezept: natürlich Kürbis*. Der kommt nicht einfach so in den Hefeteig, sondern als Kürbispüree. Wie Sie Kürbispüree ganz einfach selber machen, lesen Sie weiter unten. Profi-Tipp: Wenn die Brötchen nicht nur geschmacklich überzeugen, sondern auch optisch wie kleine Kürbisse aussehen sollen, können Sie die Teigkugeln vor dem Backen einfach mit Küchengarn einschnüren, sodass eine Kürbisform entsteht. Wichtig: Nicht zu fest schnüren, damit die Brötchen noch aufgehen können.

Auch lecker: Herbstzeit ist Kürbiszeit: Probieren Sie dieses leckere Kuchen-Rezept aus.*

Rezept für schnelle Kürbisbrötchen: Diese Zutaten brauchen Sie

Portionen: 10 Brötchen
Zubereitungszeit: 15 Minuten (ohne Gehzeit)
Backzeit: 25 Minuten

  • 600 g Mehl
  • 1 TL Zucker
  • 1/4 TL Kurkuma-Pulver 
  • 1 1/2 TL Salz
  • 1/2 Würfel frische Hefe
  • 300 ml Wasser
  • 10 g geschmolzene Butter
  • 100 g Kürbispüree

Kürbispüree selber machen

Für Kürbispüree nehmen Sie 1 Hokkaido-Kürbis, den Sie waschen. Dann die Enden abschneiden, halbieren, das Innere entfernen und in Stücke schneiden. Auf ein gefettetes Backblech setzen, mit ein wenig Olivenöl beträufeln und für 30-40 Minuten im Ofen (200 °C) backen, bis das Fruchtfleisch weich ist. Anschließend mit einem Pürierstab oder in einem Mixer pürieren. So haben Sie die perfekte Basis für Gebäcke mit Kürbis und Suppen oder Sie essen das Kürbispüree als Beilage.

Probieren Sie auch: Diese Semmeln stehen blitzschnell auf dem Tisch: der Teig ist in zehn Minuten fertig – ohne Gehen.

Schnelle Kürbisbrötchen selber machen: Mit diesem Rezept Herbstgefühle beflügeln

  1. Vermischen Sie zuerst Mehl, Zucker, Kurkuma und Salz in einer Rührschüssel.
  2. Lösen Sie die Hefe in 300 ml lauwarmem Wasser auf.
  3. Geben Sie nun das Hefewasser sowie die geschmolzene Butter und das Kürbispüree zu der Mehlmischung und verkneten Sie alles miteinander. Wenn der Teig zu klebrig ist, fügen Sie noch etwas Mehl hinzu. Wenn der Teig zu trocken ist, hingegen noch etwas Wasser.
  4. Lassen Sie den Teig abgedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen. Hier finden Sie einen Trick, wie Sie Hefeteig schneller gehen lassen können.
  5. Teilen Sie dann den Teig in 10 gleiche Portionen und rollen Sie diese zu Kugeln.
  6. Nach Belieben können Sie die Teigkugeln jetzt mit Küchengarn abbinden, damit die Optik eines kleinen Kürbis entsteht. Die Kürbisbrötchen schmecken aber natürlich auch so gut.
  7. Heizen Sie den Backofen auf 250 °C Heißluft vor. Lesen Sie hier, was der Unterschied zu Umluft ist.
  8. Lassen Sie die Kürbisbrötchen nochmal abgedeckt auf dem Backblech ca. 10 Minuten gehen.
  9. Backen Sie die Brötchen bei 250 °C Heißluft für 10 Minuten, dann schalten Sie den Ofen auf 200 °C runter und backen sie in weiteren 10-15 Minuten fertig.

Im Video: Herbst-Tipp für Kaffee-Junkies – Pumpkin Spice Latte

 (mad) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rezept: instagram.com/lecker_macht_suechtig

Jetzt backen: Fünf-Minuten-Brot: So backen Sie es blitzschnell selbst aus nur drei Zutaten.

Lebensmittel, die alle ständig verwechseln: Kennen Sie den Unterschied?

Lauch (Porree) und Frühlingszwiebeln (Lauchzwiebeln) sehen ähnlich aus, sind aber verschiedene Gemüse.
Lauch und Porree sind dasselbe, genauso wie Frühlings- oder Lauchzwiebeln dassele Gemüse bezeichnen. Auch wenn Frühlingszwiebeln wie eine Mini-Version von Lauch aussehen, sollten Sie sie in Rezepten nicht verwechseln. Lauch ist eher für Suppen und zum Kochen geeignet, während kleine Frühlingszwiebeln auch roh in Salaten oder als Garnitur verwendet werden können. © Moradoheath/imago-images
Natron ist nicht 1:1 mit Backpulver ersetzbar.
Natron oder Backpulver: Mit beiden Zutaten geht Teig gut auf. Dennoch sind sie nicht 1:1 austauschbar. Wenn in amerikanischen Rezepten von Baking Soda die Rede ist, ist Natron gemeint. Natron alleine braucht bei der Teigzubereitung noch eine Zutat mit Säure, um reagieren zu können. Deshalb finden sich in Backrezepten mit Natron etwa saure Sahne, Buttermilch oder Joghurt. Sie sollten also nicht beliebig Natron und Backpulver austauschen beim Backen.  © Coprid/imago-images
Symbolbild zum Thema Kuchen backen: Backpulver wird zum Mehl in einem Sieb in einer Rührschüssel gegeben.
Natron ist zwar auch in Backpulver enthalten, dieses enthält aber auch Stärke und Säure, um seine auflockernde Wirkung zu entfalten.  © Petra Schneider-Schmelzer/imago-images
Mandarine oder Clementine? Das ist hier die Frage.
Mandarinen und Clementinen sind beides Zitrusfrüchte in einer handlichen Größe. Doch Synonyme sind sie nicht. Mandarinen sind die Ursprungsfrüchte aus China. Sie haben eine runde Form, Kerne und eine lose Schale. Clementinen sind ein wenig flacher, haben weniger Kerne und eine dünnere Schale, wodurch sie schwerer zu schälen sind. © imago-images
Pizza mit Rucola
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Aus Löwenzahn lässt sich gesunder Tee kochen.
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Dip mit Speisequark, Schmand.
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Blaubeeren oder Heidelbeeren: Die europäische Wald-Heidelbeere hat kleinere Früchte mit dunklem Fruchtfleisch, die nordamerikanische Blaubeeren (auch Kultur-Heidelbeeren) hingegen sind größer und haben helles Fruchtfleisch. © Kantaruk Agnieszka/imago-images
Ein Bündel Bärlauch
Vorsicht, wenn Sie im Frühjahr gerne selbst Bärlauch sammeln gehen! Achten Sie darauf, die richtigen Blätter zu pflücken. Die sehen denen von Maiglöckchen und Herbstzeitlosen nämlich sehr ähnlich, diese sind aber giftig! Ein guter Hinweis ist der knoblauchähnliche Bärlauchgeruch, wenn Sie ein Blatt zwischen den Fingern reiben. © Achim Sass/imago-images

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