Erschütterndes Schicksal

24-Jährige will sich Bein amputieren lassen - wegen eines gravierenden Fehlers

Paige Howitt will sich diesen verrückten Plan 10.000 Euro kosten lassen – so verzweifelt ist die junge Frau. Der Grund macht traurig. Doch gibt es noch eine Chance?

Seit sie 17 Jahre alt ist, leidet Paige Howitt tagtäglich Qualen. Damals ging eine OP an der linken Kniescheibe schief und Nerven wurden zerstört. Deshalb fasste sie einen radikalen Entschluss – und möchte sich nun das linke Bein amputieren lassen. Die junge Britin will dafür sogar 10.000 Euro zahlen, um den Eingriff vornehmen zu lassen. Wie groß muss wohl die Verzweiflung der 24-Jährigen sein?

24-Jährige leidet an Schmerzsyndrom im Knie - nun will sie sich das Bein amputieren lassen

Wie die Birmingham Mail berichtet, leidet Howitt wohl an einem komplexen regionalen Schmerzsyndrom im linken Knie, das als unheilbar gilt. "Es ist, als ob mein Knie ständig brennt, als ob du in Flammen stehst", erklärt Howitt gegenüber der Tageszeitung. Diese seien auch der Grund, dass sie über viele Jahre an Depressionen und Angststörungen litt.

Die einzige Möglichkeit, einer Amputation zu entgehen, wäre eine spezielle Sauerstofftherapie namens hyperbare Oxygenierung. Doch die kostet stolze 23.000 Euro – zu teuer für die 24-Jährige. Mit den Schmerzen, die immer schlimmer werden, wolle sie allerdings nicht mehr länger leben, daher sei die Amputation der einzige Ausweg.

Auch tragisch: Familienvater hat plötzlich Schmerzen - und bettelt um Beinamputation.

Kann eine Sauerstofftherapie Howitts Bein retten?

"Ich würde aber zwei Gelenke verlieren, meinen Fuß und mein Knie. Das Einzige, was mich davon abhält, ist mein Partner Tom und ich bräuchte viel Zeit für die Reha, um mich an eine Prothese zu gewöhnen", meint Howitt.

Daher wolle sie nun Geld für eine Sauerstoffkammer sammeln und hat dazu eine Spendenseite auf JustGiving eingerichtet, mit dem sie Pfund für Pfund ihrem Wunsch ein Stückchen näher kommt.

Lesen Sie auch: Mann jätet Unkraut - kurz darauf will sich am liebsten das Bein abschneiden.

jp

Fit bleiben mit dem Barre-Workout

Mit Ball an der Ballettstange: Im Berliner Studio "Becycle" wird beim Barre-Work-out auch mit Hilfsmitteln trainiert. Foto: Alexander Heinl/dpa-tmn
Mit Ball an der Ballettstange: Im Berliner Studio "Becycle" wird beim Barre-Work-out auch mit Hilfsmitteln trainiert. Foto: Alexander Heinl/dpa-tmn © Alexander Heinl
Barre lässt sich gut an das Können des Einzelnen anpassen. Übungen wie diese sind eher für Fortgeschrittene geeignet. Erste Versuche an der Stange gelingen dagegen fast jedem. Foto: Jens Gerhard Schnabel/BLV Buchverlag/dpa-tmn
Barre lässt sich gut an das Können des Einzelnen anpassen. Übungen wie diese sind eher für Fortgeschrittene geeignet. Erste Versuche an der Stange gelingen dagegen fast jedem. Foto: Jens Gerhard Schnabel/BLV Buchverlag/dpa-tmn © Jens Gerhard Schnabel
Beim Barre kommen auch Hilfsmittel zum Einsatz. Ein zwischen Wade und Oberschenkel geklemmter Gymnastikball etwa fordert zusätzlich. Foto: Alexander Heinl/dpa-tmn
Beim Barre kommen auch Hilfsmittel zum Einsatz. Ein zwischen Wade und Oberschenkel geklemmter Gymnastikball etwa fordert zusätzlich. Foto: Alexander Heinl/dpa-tmn © Alexander Heinl
Anmut und Weiblichkeit sind Barabara Heiner wichtig, wenn sie ihre Barre-Stunden plant. Das Work-out ist aber nicht nur für Frauen geeignet. Foto: Jens Gerhard Schnabel/BLV Buchverlag/dpa-tmn
Anmut und Weiblichkeit sind Barabara Heiner wichtig, wenn sie ihre Barre-Stunden plant. Das Work-out ist aber nicht nur für Frauen geeignet. Foto: Jens Gerhard Schnabel/BLV Buchverlag/dpa-tmn © Jens Gerhard Schnabel
Ein großer Vorteil beim Barre im Vergleich zu anderen Studio-Sportarten: Es wird barfuß trainiert. Das stärkt die Fußmuskulatur. Foto: Alexander Heinl/dpa-tmn
Ein großer Vorteil beim Barre im Vergleich zu anderen Studio-Sportarten: Es wird barfuß trainiert. Das stärkt die Fußmuskulatur. Foto: Alexander Heinl/dpa-tmn © Alexander Heinl
Beim Barre wird die Ballettstange zum Trainingsgerät - so wie hier im Berliner Studio "Becycle". Diese Übung würde den meisten ohne Festhalten sehr schwer fallen. An der Stange ist es einfacher, die Kniebeuge auch auf der halben Spitze auszuführen. Foto: Alexander Heinl/dpa-tmn
Beim Barre wird die Ballettstange zum Trainingsgerät - so wie hier im Berliner Studio "Becycle". Diese Übung würde den meisten ohne Festhalten sehr schwer fallen. An der Stange ist es einfacher, die Kniebeuge auch auf der halben Spitze auszuführen. Foto: Alexander Heinl/dpa-tmn © Alexander Heinl
Barbara Heiner ist Yoga- und Pilateslehrerin und gibt Barre-Klassen. Sie hat auch ein Buch über Barre geschrieben. Foto: Jens Gerhard Schnabel/BLV Buchverlag/dpa-tmn
Barbara Heiner ist Yoga- und Pilateslehrerin und gibt Barre-Klassen. Sie hat auch ein Buch über Barre geschrieben. Foto: Jens Gerhard Schnabel/BLV Buchverlag/dpa-tmn © Jens Gerhard Schnabel
Barbara Heiner: Barre Training. blv, 128 S., Euro 14,99, ISBN 9783835415188. Foto: Jens Gerhard Schnabel/BLV Buchverlag/dpa-tmn
Barbara Heiner: Barre Training. blv, 128 S., Euro 14,99, ISBN 9783835415188. Foto: Jens Gerhard Schnabel/BLV Buchverlag/dpa-tmn © Jens Gerhard Schnabel
Beim Barre geht es nicht nur um Muskelaufbau. Auch Cardio-Elemente bringen die Trainer unter. Ein Großteil der Stunde findet wie hier im Berliner Studio "Becycle" an der Ballettstange statt. Foto: Alexander Heinl/dpa-tmn
Beim Barre geht es nicht nur um Muskelaufbau. Auch Cardio-Elemente bringen die Trainer unter. Ein Großteil der Stunde findet wie hier im Berliner Studio "Becycle" an der Ballettstange statt. Foto: Alexander Heinl/dpa-tmn © Alexander Heinl

Rubriklistenbild: © Facebook / Paige Howitt (Screenshot)

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