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Beauty-Tipp von Anke Engelke: Nasenhaar-Waxing - das sagen Ärzte

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Anke Engelke ist nicht nur Komikerin, Moderatorin und Sängern, sondern auch Schauspielerin - hier bei den Dreharbeiten zu "Deutschland 86".

Anke Engelke war am 9. Februar zu Gast in Barbara Schönebergers Sendung "Mit den Waffeln einer Frau". Unter anderem Thema: ein Beauty-Tipp, den man nicht nachmachen sollte.

Nasenhaare mit der Pinzette entfernen - für Moderatorin und Schauspielerin Anke Engelke kommt das nicht in Frage: "Das soll man nicht machen", warnt sie, "das tut doch weh! Wenn man das einzeln macht, ist das ein großer Schmerz. Aber so geht das einmal zack – und dann ist gut."

Die Rede ist von Nasenhaar-Waxing: Warum Engelke ein Fan davon ist, erzählte sie am Samstag, den 9. Februar um 11:00 Uhr in der Radio-Talkshow "Mit den Waffeln einer Frau" auf barbaradio.de. Doch ihr Beauty-Tipp ist umstritten.

Im Interview mit Barbara Schöneberger verrät Engelke einer Pressemitteilung der position public relations GmbH zufolge, dass sie es bevorzuge, ihre Nasenhaare mit Heißwachs entfernen zu lassen: "Das sieht dann aus wie eine kleine Raupe, weil das so kleine feine Härchen sind. Ich bin ein dunkelhaariger Typ und ich möchte das einfach nicht. Das ist mir unangenehm. Wenn irgendwo eine Kamera ist, möchte ich unverkrampft auftreten können."

Barbara Schöneberger will das Nasen-Waxing nach dem Tipp ihrer Kollegin ausprobieren, was Mediziner als keine gute Idee ansehen. Unsere Nasenhaare haben nämlich eine wichtige Filterfunktion: Sie und die Nasenschleimhaut filtern Schadstoffe, Viren und Bakterien aus der Luft und schützen so vor Krankheiten.

Auch interessant: Frau verwendet jeden Tag Nasendusche - aus diesem unvorstellbaren Grund endete es tödlich.

Infektion durch das Entfernen der Hasenhaare möglich

Nicht nur die dickeren Haare an den Enden der Nasenflügel, auch kleinste sogenannte Flimmerhärchen - auch Zilien genannt - befördern Fremdkörper in der Nase durch wellenförmige Bewegungen nach draußen. Wer sich allerdings seine Nasenhaare entfernt, der behindert diese Reinigungsfunktion. Die Folge: Keime und Viren haben leichteres Spiel, in den Körper zu gelangen.

Der HNO-Arzt Dr. Erich Voigt der New York University warnt in einem Beitrag auf dem Portal Business Insider sogar, dass Nasenhaarentfernung tödlich enden kann. Bakterien, die an den Haarwurzeln sitzen, können durch das herausreißen der Haare in den Körper eindringen und Infektionen hervorrufen - die im schlimmsten Fall lebensgefährlich enden können.

Ärzte raten, nur die Haare, die sichtbar aus den Nasenlöchern ragen, mit einer Nagelschere zu kürzen. Die empfindlichen Haarwurzeln, aus denen die Haare wachsen, sollte man dabei tunlichst in Ruhe lassen.

Das könnte Sie auch interessieren: Hat Ihr Nasenschleim diese Farbe, dann schnell zum Arzt.

jg

Diese Viren und Bakterien machen uns krank

HIV-Virus: Das Virus löst die Immunschwäche Aids aus. Rund 20 Jahre nach seiner Entdeckung ist Aids die verheerendste Infektionskrankheit, die die Menschheit seit der Pest im 14. Jahrhundert herausgefordert hat.  
HIV-Virus: Das Virus löst die Immunschwäche Aids aus. Rund 20 Jahre nach seiner Entdeckung ist Aids die verheerendste Infektionskrankheit, die die Menschheit seit der Pest im 14. Jahrhundert herausgefordert hat.    © dpa/dpaweb-mm
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Pest Erreger Yersinia pestis: Die Infektionserkrankung wird erstmals im 6. Jahrhundert im Mittelmeerraum nachgewiesen. 1894 wird das Bakterium entdeckt. Heutzutage sind bei früher Diagnose die Heilungschancen durch Antibiotika hoch.  © dpa
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Schweinegrippe Virus 1976: Die klassische Schweinegrippe ist ein Influenza-A-Virus vom Subtyp H1N1, der 1930 erstmals isoliert wurde. Daneben sind auch die drei Subtypen H1N2, H3N2 und H3N1 von Bedeutung.  © dpa
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Schweinegrippe Virus unter einem Transmissionselektronenmikroskop: 2009 brach die Schweinegrippe in Mexiko aus. Dabei handelt es sich um ein mutiertes Schweinegrippevirus vom Subtyp H1N1, das anders als gewöhnlich auch von Mensch zu Mensch übertragen werden kann.  © dpa
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Spanische Grippe Virus: Die Spanische Grippe (1918) gilt als die schlimmste Grippe-Pandemie aller Zeiten. Bei der Spanischen Grippe handelt es sich um den Virenstrang H1N1, der besonders junge Menschen dahin raffte. Experten schätzen die Zahl der Opfer auf 40 bis 50 Millionen.  © dpa
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Vogelgrippe Influenza-A: Schema des Influenza-A-Virus (Computer-Darstellung von Januar 2006). Der aggressive Vogelgrippe-Virus des Subtyps H5N1 gehört zur Gruppe der Influenza-A-Viren, ebenso wie die zahlreichen menschlichen Grippeviren. Das Virus ist kugelrund, sein Durchmesser beträgt nur 0,1 tausendstel Millimeter. In seinem Inneren ist lediglich Platz für ein paar Proteine und die Erbsubstanz.  © dpa

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