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Corona: Auch Dänemark stoppt Moderna-Impfung für junge Menschen

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Von: Jennifer Köllen

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Eine 14-Jährige wird in einer schulbasierten Corona-Impfklinik für Schüler ab zwölf Jahren in San Pedro geimpft. (Symbolbild)
In Schweden und Dänemark werden Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren derzeit nicht mehr mit Moderna gegen Corona geimpft. (Symbolbild) © picture alliance/dpa/AP

Wegen seltenen Herzmuskelentzündungen wird in Dänemark und Schweden die Corona-Impfung für Junge zunächst ausgesetzt. Manche sind besonders gefährdet.

Kopenhagen – Nachdem Schweden die Verabreichung des Corona-Vakzins von Moderna an Jüngere am Mittwoch (6.10.2021) vorerst ausgesetzt hat, stoppt nun auch Dänemark die Impfung für junge Menschen. Wie die dänische Gesundheitsverwaltung mitteilt, werden Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren auch hier ab sofort nur noch mit Biontech/Pfizer geimpft.
Wer von den Herzmuskelentzündungen nach einer Moderna-Impfung betroffen sein kann, steht auf 24vita.de hier.*

Der Grund ist eine Vorsichtsmaßnahme. Es gibt Berichte über mögliche, sehr seltene Nebenwirkungen der Impfung: Herzmuskel- und Herzbeutelentzündungen. Obwohl laut der Länder das Risiko sei sehr gering sei, wird dort zunächst niemand mehr mit Moderna geimpft, der im Jahr 1991 oder später geboren ist.

Die dänische Gesundheitsbehörde verwies auf eine bisher noch nicht veröffentlichte nordische Studie, die nun an die Europäische Arzneimittelbehörde Ema gehen soll. Die dänische Behörde empfiehlt, Jugendliche stattdessen mit dem Mittel von Biontech und Pfizer zu impfen. Hintergrund für den Impfstopp in Schweden und Dänemark war eine Erklärung der kanadischen Gesundheitsbehörde vergangene Woche. Was die Behörde herausfand, und wer von den Nebenwirkungen betroffen sein könnte, lesen Sie auf 24vita.de. *24vita.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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