Schock-Geständnis: TV-Legende Frank Elstner an Parkinson erkrankt 

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Mangel-Ernährung

Erschreckend: Deshalb verursachen Essstörungen drastischen Haarausfall

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Teufelskreis Essstörung: Auch das Wachstum wird durch die Krankheit beeinträchtigt.

Magersucht, Bulimie, Binge-Eating: Essstörungen haben viele negative gesundheitliche Folgen. Darunter auch das starke Ausfallen der Haare.

Karies, Organschäden, Unterernährung, all diese Dinge können Essstörungen verursachen. Im schlimmsten Fall endet die Krankheit mit dem Tod. Aber auch Haarausfall oder sehr dünn werdendes Haar können eine Folge von Essstörung sein.

Zusammenhang zwischen Essstörungen und Haarausfall

Anorexie, Bulimie und andere psychische Erkrankungen, die mit einer erheblichen Störung des Ernährungsverhaltens zu tun haben, können starken Haarausfall verursachen. Denn Haare wachsen ständig nach und bilden sich neu.

Wie das Ärzteblatt erklärt, hat jeder Mensch etwa 80.000 bis 120.000 sogenannte Terminalhaare am Kopf. Sie wachsen etwa 0,3 Millimeter bis einen Zentimeter pro Tag. Die Terminalhaare werden vom Haarfollikel gebildet und bestehen aus Keratinen.

Die Haarfollikel durchlaufen stetig Phasen des Wachstums und der Ruhe:

  1. Wachstums- oder Anagenphase: Sie dauert zwei bis sechs Jahre. Von der Dauer dieser Phase ist die maximale Haarlänge abhängig.
  2. Katagen- oder Übergangsphase.
  3. Telogen- oder Ruhephase: Sie dauert zwei bis vier Monate. Das Haar wächst hier nicht aktiv, die Haarfollikel ruhen vor der Produktion eines anderen Haares.

Wenn den Haaren nun aber die nötigen Nährstoffe entzogen werden, können sie ihrem Wachstum nicht mehr nachkommen. Das ist eine Ursache für den Haarausfall bei Menschen, die unter Essstörungen leiden. Diese erste Art von Haarausfall schleicht sich nach und nach ein und zeigt sich zunächst als eine Ausdünnung des Haars. Die Folge: Neues Haar wächst nicht schnell genug nach, um verlorenes Haar zu ersetzen. Somit wird das Haar langsam weniger.

Die zweite Ursache ist weitaus dramatischer: Sie wird Telogen Effluvium genannt. Das bedeutet, dass der Haarausfall durch emotionalen oder körperlichen Stress verursacht wird. Dies geschieht sehr stark bei Bulimiepatienten. Hierbei wird die dritte Phase, die Telogenphase, herausgezögert. Das bedeutet: Es wachsen keine neuen Haare mehr nach, die Haare fallen aus. Der Haarausfall schreitet sehr schnell voran.

Betroffene erkennen selbst nur selten, warum sie unter Haarausfall leiden

Sucht nun ein Allgemeinarzt nach den Gründen für einen Haarausfall, wird er möglicherweise nur schwer dahinterkommen, dass Essstörungen der Grund dafür sein könnten. Er müsse "schon sehr direkte, das abnorme Essverhalten beziehungsweise Ess-Erleben kennzeichnende Fragen stellen", wie das Ärzteblatt schreibt, um diagnostisch weiterzukommen. Selbst die Erkrankten würden nur selten erkennen, dass der Haarausfall durch ihre Essstörung verursacht würde.

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sca

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