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Experte verrät

Mit diesen sechs Tipps hellen Sie Ihre Zähne ganz einfach zuhause auf

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Ein Zahnarzt klärt auf, wie Sie Ihre Zähne schonend und leicht selber aufhellen können.

Ein strahlend weißes Hollywood-Lächeln ist für viele ein Traum. Doch statt eines teuren Bleachings beim Zahnarzt können Sie auch diese Tipps zuhause anwenden.

Aktivkohle-Zahnpasta, Ölziehen oder Bleaching-Produkte für zuhause: Auf der Suche nach dem perfekten Lächeln gibt es viele, teils kuriose, Produkte, die weißere Zähne garantieren. Doch nur wenige können halten, was sie versprechen. Doch was verhilft wirklich zu strahlenden Beißerchen à la Meghan Markle & Co.? Der Zahnarzt Dr. Neel Jaiswal hat seine sechs Tipps nun dem britischen Mirror verraten. Die Redaktion teilt sie auch mit Ihnen.

Tipp Nummer 1: Schwarzen Tee, Kaffee und Rotwein meiden

Das wird vielen ganz und gar nicht schmecken: Aber Ihr liebster Muntermacher ist einer der Gründe für die hartnäckigen, gelben Zahnverfärbungen. Daher ist der klügste Rat, den täglichen Konsum von Kaffee oder anderer Genussmittel auf ein Minimum zu beschränken – wenn nicht sogar ganz einzustellen.

Falls Sie das allerdings nicht übers Herz bringen, sollten Sie dem Bohnengebräu so viel Milch wie möglich hinzugeben. Das reduziert zumindest ein wenig das Risiko, dass sich die Zähne unschön verfärben.

Erfahren Sie hier: Das passiert, wenn Sie sofort nach dem Essen Zähne putzen.

Tipp Nummer 2: keine säurehaltigen Hausmittel nehmen

Auf Youtube rät manch ein Influencer zu "natürlichen" Weißmacher-Mixturen, wie zum Beispiel Zitronensaft und/oder Backpulver. Doch diese schaden langfristig Ihren Zähnen mehr als gedacht. Schließlich greift die Säure bzw. das Natron darin den Zahnschmelz an. Am Ende werden die Beißerchen schmerzempfindlicher, aufgeraut und undicht.

Tipp Nummer 3: Regelmäßig Zähne putzen

Bereits jedes Kind weiß, dass man zweimal am Tag die Zähne putzen sollte, morgens und abends. So gehen Sie sicher, dass etwaige Essensreste sowie Bakterien gründlich entfernt werden. Dr. Neel Jaiswal rät zudem, zu einer elektrischen Zahnbürste zu greifen. Diese soll im Gegensatz zu einer Handzahnbrüste langfristig besser gegen Zahnbelag und Zahnfleischentzündung vorbeugen.

Auch interessant: Das passiert, wenn Sie abends vergessen, Ihre Zähne zu putzen.

Tipp Nummer 4: keine kohlensäurehaltigen Getränke trinken

Wer viel süße Limonaden oder zuckerhaltige Getränke trinkt, der schadet seinem Körper. Doch sie enthalten auch viel Säure und können so auf Dauer und/oder bei übermäßigem Konsum die Zähne verfärben und kaputt machen.

Tipp Nummer 5: Zahnpasta mit Wasserstoffperoxid wählen

Bei einer professionellen Behandlung durch den Zahnarzt wird meist Wasserstoffperoxid verwendet, um die Zähne zu bleichen. Daher sollten Sie auch beim Kauf einer Whitening-Zahnpasta stets darauf achten, dass diese den Inhaltsstoff enthält. Ansonsten macht sie die Zähne nicht weißer, sondern entfernt lediglich oberflächliche Verfärbungen, so Jaiswal.

Tipp Nummer 6: Bleaching-Produkte abends benutzen

Da die Speicheldrüsen nachts nicht mehr so aktiv sind, empfiehlt es sich, Spezialprodukte für ein makelloses Gebiss abends vor dem Zubettgehen anzuwenden. So bleibt das jeweilige Produkt auf den Zähnen besser haften und kann seine Wirkung entfalten - anstatt, dass es sofort wieder vom Speichel weggespült wird.

Lesen Sie auch: Wer noch weißere Zähne will, der sollte mal versuchen, die Zahnbürste vorm Putzen nicht nass zu machen.

jp

Diese Dinge sind schlecht für Ihre Zähne

Snacks: Knabbereien wie Chips und Flips oder auch Gummibärchen, Bonbons und andere Süßigkeiten enthalten viel Zucker und Stärke. Diese wird von Plaque-Bakterien in Säure umgewandelt, die wiederum den Zähnen, genauer gesagt dem Zahnschmelz, schadet. Ein weiterer Nachteil: Snacks sorgen für eine verminderte Produktion von Speichel, der im Mund eine wichtige Schutzfunktion übernimmt.
Snacks: Knabbereien wie Chips und Flips oder auch Gummibärchen, Bonbons und andere Süßigkeiten enthalten viel Zucker und Stärke. Diese wird von Plaque-Bakterien in Säure umgewandelt, die wiederum den Zähnen, genauer gesagt dem Zahnschmelz, schadet. Ein weiterer Nachteil: Snacks sorgen für eine verminderte Produktion von Speichel, der im Mund eine wichtige Schutzfunktion übernimmt. © Pixabay
Fruchtsäfte: Das Problem bei Fruchtsäften ist der teilweise hohe Zuckergehalt. Orangensäfte enthalten manchmal nur unwesentlich weniger Zucker als Limonaden.
Fruchtsäfte: Das Problem bei Fruchtsäften ist der teilweise hohe Zuckergehalt. Orangensäfte enthalten manchmal nur unwesentlich weniger Zucker als Limonaden. © Pixabay
Kaffee: Es ist kein Geheimnis. Kaffee sorgt für Verfärbungen der Zähne. Das gleiche gilt für das ...
Kaffee: Es ist kein Geheimnis. Kaffee sorgt für Verfärbungen der Zähne. Das gleiche gilt für das ... © Pixabay
Rauchen: Es erhöht zudem das Risiko für Entzündungen des Zahnfleisches und kann zu Zahnverlusten führen. Im schlimmsten Fall kann Rauchen auch Mund-, Lippen oder Zungenkrebs verursachen.
Rauchen: Es erhöht zudem das Risiko für Entzündungen des Zahnfleisches und kann zu Zahnverlusten führen. Im schlimmsten Fall kann Rauchen auch Mund-, Lippen oder Zungenkrebs verursachen. © Pixabay
Piercings: Metalle von Piercings im Mundbereich schaden nicht nur den Zähnen, sondern auch dem Zahnfleisch. Dies kann teilweise gravierende Folgen haben, Zähne können im schlimmsten Fall sogar ausfallen.
Piercings: Metalle von Piercings im Mundbereich schaden nicht nur den Zähnen, sondern auch dem Zahnfleisch. Dies kann teilweise gravierende Folgen haben, Zähne können im schlimmsten Fall sogar ausfallen. © Pixabay
Wein: Die in Rotwein enthaltenen chromogenen Moleküle und Tannine können zu einer Verfärbung der Zähne führen. Gleichzeitig schadet die Säure in Rot- und Weißwein dem Zahnschmelz.
Wein: Die in Rotwein enthaltenen chromogenen Moleküle und Tannine können zu einer Verfärbung der Zähne führen. Gleichzeitig schadet die Säure in Rot- und Weißwein dem Zahnschmelz. © Pixabay
Zähneknirschen: Speziell angefertigte Schienen können übermäßiges nächtliches Zähneknirschen und dadurch Schäden an der Zahnsubstanz vermeiden.
Zähneknirschen: Speziell angefertigte Schienen können übermäßiges nächtliches Zähneknirschen und dadurch Schäden an der Zahnsubstanz vermeiden. © picture alliance / dpa
Essstörungen: Auch auf die Zähne können Sie sich auswirken. Denn Menschen etwa, die unter der Binge-Eating-Störung leiden, bekommen periodische Heißhungerattacken und verlieren die Kontrolle über Ihr Essverhalten. Dieses exzessive Essverhalten kann schädlich für die Zähne sein.  
Essstörungen: Auch auf die Zähne können Sie sich auswirken. Denn Menschen etwa, die unter der Binge-Eating-Störung leiden, bekommen periodische Heißhungerattacken und verlieren die Kontrolle über Ihr Essverhalten. Dieses exzessive Essverhalten kann schädlich für die Zähne sein.    © picture alliance / dpa
Verpackungen oder Flaschen mit dem Mund öffnen: So wie im Bild sollte es eigentlich sein. Doch viele Menschen öffnen Bierflaschen oder andere Verpackungen mit den Zähnen. Das sollten Sie besser lassen, da die Materialien theoretisch splittern könnten. Auf alle Fälle ist das Öffnen von Verpackungen schädlich für die Zähne. Ähnlich ist es mit dem Stifte oder Fingernägel kauen.
Verpackungen oder Flaschen mit dem Mund öffnen: So wie im Bild sollte es eigentlich sein. Doch viele Menschen öffnen Bierflaschen oder andere Verpackungen mit den Zähnen. Das sollten Sie besser lassen, da die Materialien theoretisch splittern könnten. Auf alle Fälle ist das Öffnen von Verpackungen schädlich für die Zähne. Ähnlich ist es mit dem Stifte oder Fingernägel kauen. © Pixabay

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