Schweres Schicksal

Spendenaktion: Achtjähriger kämpft gegen Krebs, der nur Kinder befällt

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Lukas hat sich sein positives Wesen bewahrt. 

Lukas ist gerade einmal acht Jahre alt und muss gegen einen übermächtigen Gegner kämpfen. Der quirlige Junge hat einen Tumor im Hirnstamm und braucht eine spezielle Behandlung.

Lukas ist quirlig, liebenswert, lustig, wissbegierig – und schwer krank. Der Achtjährige aus Wien hat im Mai diesen Jahres die niederschmetternde Diagnose bekommen: DIPG (diffuse intrinsiche Ponsgliom).

Tumor befällt vor allem Kinder

DIPG ist ein Tumor, der vor allem bei Kindern zwischen vier und elf Jahren auftritt, und pro Jahr nur 300 Kinder befällt – in Europa und Nordamerika zusammen. Es gibt derzeit keine Heilungschancen und die durchschnittliche Lebenserwartung ab der Diagnose liegt bei durchschnittlich gerade einmal neun Monaten.

Der Tumor wächst am Hirnstamm, einer besonders kritischen Stelle. Das ist der Teil des Gehirns, der das Kleinhirn mit dem Rückenmark verbindet und für die Basisfunktionen des Körpers verantwortlich ist. Die Atmung, das Schlucken, alle Muskeln, die Sprache und die Augen – alles wird von hier aus gesteuert. Aus diesem Grund können Tumore dieser Art nicht operativ entfernt werden, da die Tumorzellen mit den normalen Zellen des Hirnstammes vermischt sind.

Symptome von DIPG

Da der Hirnstamm für viele wichtige Körperfunktionen verantwortlich ist, zeigen sich die Symptome durch:

  • unnatürliche Augenstellung, Doppelsichtigkeit (Diplopie)
  • Muskelschwäche im Gesicht, Asymmetrie im Gesicht
  • Muskelschwäche in Armen und Beinen
  • Gleichgewichts- und Koordinationsschwäche
  • Schwierigkeiten beim Sprechen oder Gehen

Bestrahlung bisher einzige Behandlung

Die Bestrahlung des Tumors, die bei Lukas nach endlosen Stunden im Krankenhaus und einer Biopsie begonnen wurde, ist bis heute die einzige Therapie, die nachweisbar den Tumor schrumpfen lässt und die Lebenserwartung der erkrankten Kinder verlängern kann. Ganz geheilt können die kleinen Patienten jedoch nicht werden, da das Rezidiv (also das, was als Tumor wieder nachwächst) extrem aggressiv und schnell wächst.

Hier können Sie für Lukas spenden

Forscher versuchen mit Immuntherapie zu heilen 

Anders als bei vielen anderen pädiatrischen Krebsarten, haben sich die Behandlungsergebnisse für DIPG in den letzten 60 Jahren kaum verbessert. Aber eine Hand voll Forscher hat den Kampf gegen die kaum erforschte Krebsart aufgenommen. Der neue Ansatz der Immuntherapie mit personalisierten 'Impfstoffen' für die T-Zellen, also die Fresszellen des Immunsystems, soll den Durchbruch bringen. Dabei werden die T-Zellen so "umprogrammiert", dass sie den Tumor nicht mehr als körpereigene Zellen bewerten und in Ruhe lassen, sondern als körperfremde Zellen erkennen und angreifen. Die Immuntherapie befinden sich noch im Forschungsstadium, aber Versuche an Mäusen waren erfolgsversprechend.

Mit zwei Forschern auf diesem Gebiet haben Lukas Eltern Stefan und Verena Kontakt aufgenommen, um vielleicht doch das Wunder geschehen zu lassen. Einer der Forscher, der seinen Sitz in Tokio hat, hat Gewebeproben von Lukas analysiert und für eine persönliche Vakzinierung sequenziert. Nun muss eine Klinik gefunden werden, die den letzten Schritt, das Umprogrammieren der T-Zellen und die Rückführung dieser in Lukas Körper, durchführen kann. Hierfür sind ganz spezielle Voraussetzungen nötig. Wenn der passende Impfstoff gefunden wurde, muss Lukas sofort in eine passende Klinik (z.B. in Tokio). Ein personalisiertes Vakzin darf nicht verschickt werden.

Lukas Eltern stehen ihrem Sohn rund um die Uhr zu Seite

Momentan ist Lukas nach der überstandenen Strahlentherapie stark genug und reisefähig, um eine Immuntherapie durchzustehen. Leider kann sich dieser Zustand jedoch sehr schnell ändern, so dass man nur noch palliative Hilfe leisten kann. Dabei werden nur noch Symptome gelindert.

Die vor ihm liegende Zeit wollen Lukas Eltern ihm so schön wie möglich gestalten. Um bei allen Behandlungen  immer mit Liebe und Kraft an seiner Seite sein zu können, ist Lukas Papa Stefan ohne zu Zögern in Pflegezeit gegangen und Mama Verena hat ihr grade gegründetes Gewerbe still gelegt. Aber auch Lukas größte Wünsche sollen erfüllt werden.

Kraft tanken in Kalifornien

Lukas liebt Tiere, und ganz besonders Unterwassertiere. Seit er den Film "Findet Dori" gesehen hat, spricht er davon, dass er das Monterey Bay Aquarium besuchen möchte. Mit der Hilfe von Familie und Freunden (sie spendeten z.B. ihre Flug-Meilen oder halfen bei der Reisevorbereitung) und einer Hilfsorganisation kann Lukas kommende Woche mit seiner Familie nach Kalifornien reisen. Die Ärzte haben für die Reise ihr Okay gegeben, da Lukas sich gerade in einer behandlungsfreien Zeit befindet.

Dort genießt er gerade eine tolle Familienzeit, viel Natur, Wale, und Fische. Die schönen Erlebnisse haben aber auch einen bittersüßen Beigeschmack für die Familie. Ein Rat, den Experten Angehörigen von schwer erkrankten Menschen geben, lautet: "Machen Sie schöne Erinnerungen". Dass der Urlaub unter diesem Vorzeichen steht, lastet schwer auf den Herzen von Lukas Familie.

Unterstützung für Lukas und seine Familie

Lukas Tante Natascha hat eine GoFundMe-Seite eingerichtet, auf der Sie spenden können. Die geschätzten Kosten für Behandlung, Klinikaufenthalt, Ärzteteams, Verdienstausfälle und Lukas Wünsche belaufen sich auf 80.000 Euro. Knapp 53.000 Euro konnten durch den Spendenaufruf bereits gesammelt werden.

Hier können Sie für Lukas spenden.

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Achtung: Diese vier Erreger können Krebs auslösen

Das Magenbakterium Helicobacter pylori soll das Risiko in sich bergen, an Magenkrebs zu erkranken. Das Pikante daran: Etwa ein Viertel der deutschen Bevölkerung trägt es bereits in sich. Helicobacter soll Magengeschwüre begünstigen, welche sich dann zu Krebs ausweiten können. Allerdings ist eine Behandlung in den meisten Fällen mit einer Kombination aus Antibiotika und Magensäureblocker äußerst erfolgreich.
Das Magenbakterium Helicobacter pylori soll das Risiko in sich bergen, an Magenkrebs zu erkranken. Das Pikante daran: Etwa ein Viertel der deutschen Bevölkerung trägt es bereits in sich. Helicobacter soll Magengeschwüre begünstigen, welche sich dann zu Krebs ausweiten können. Allerdings ist eine Behandlung in den meisten Fällen mit einer Kombination aus Antibiotika und Magensäureblocker äußerst erfolgreich. © picture-alliance/ dpa/ dpaweb
Hepatitis B fördert dagegen Leberentzündungen. Auch diese können sich zu Leberkrebs weiterentwickeln. Allerdings können Sie sich gegen diesen Hepatitis-Typ beim Hausarzt impfen lassen. 
Hepatitis B fördert dagegen Leberentzündungen. Auch diese können sich zu Leberkrebs weiterentwickeln. Allerdings können Sie sich gegen diesen Hepatitis-Typ beim Hausarzt impfen lassen.   © pixabay
Gegen Hepatitis C unglücklicherweise (noch) nicht. Die aggressiven Erreger gelten sogar als die zweithäufigste Ursache für Leberkrebs. Etwa 8.500 Menschen sollen jährlich daran erkranken.
Gegen Hepatitis C unglücklicherweise (noch) nicht. Die aggressiven Erreger gelten sogar als die zweithäufigste Ursache für Leberkrebs. Etwa 8.500 Menschen sollen jährlich daran erkranken. © pixabay
Humane Papillomviren (HPV) sind meist ungefährlich - doch es gibt zwei Arten davon, die krebserregend wirken und Gebärmutterhalskrebs auslösen sollen. Zudem stehen sie im Verdacht, Anal- oder Peniskrebs zu begünstigen. Allerdings gibt es auch hier eine sehr effektive Schutzimpfung, die gegen alle HPV-Typen helfen soll.
Humane Papillomviren (HPV) sind meist ungefährlich - doch es gibt zwei Arten davon, die krebserregend wirken und Gebärmutterhalskrebs auslösen sollen. Zudem stehen sie im Verdacht, Anal- oder Peniskrebs zu begünstigen. Allerdings gibt es auch hier eine sehr effektive Schutzimpfung, die gegen alle HPV-Typen helfen soll. © pixabay/jrvalverde

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