Die Erektile Dysfunktion überwinden

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Viele Männer in Deutschland müssen sich im gehobenen Alter mit dem Thema Impotenz auseinandersetzen.

Während es in manchen Fällen nur vereinzelte Einschränkungen des Liebeslebens gibt, existiert ein solches an anderer Stelle nicht mehr. Aufgrund des höchst privaten Themas wird zu selten an den wahren Ursachen gearbeitet, um dem Problem so früh wie möglich in den Weg treten zu können. Wir werfen einen Blick auf die Schritte, welche bei ersten Anzeichen unternommen werden können.

Psychische Ursachen betrachten

Für viele Männer kann es eine Erleichterung sein, wenn sie erkennen, dass ihre erektile Dysfunktion nicht auf körperliche Ursachen zurückzuführen ist. Bei vielen Männern handelt es sich in der Tat um ein mentales Problem. Dafür verantwortlich ist etwa der Druck, den sie sich selbst in der Situation des Akts machen. Der Anspruch, nun Leistung zeigen zu müssen, kann dabei schnell in das Gegenteil umschlagen. Auf diese Weise wird der Kopf zur eigentlichen Ursache des Problems. In vielen Fällen handelt es sich um eine Einschränkung, die als reversibel angesehen werden kann.

An anderer Stelle ist es eine negative sexuelle Erfahrung der Vergangenheit, welche ihre Ursache noch weit in die Zukunft streut. Häufig ist die genaue Betrachtung des Problems mit einem höchst unangenehmen Gefühl für die betroffenen Männer verbunden. Doch auch in dieser Lage ist es von Bedeutung, sich dem Problem zu stellen und einer Behandlung nicht aus dem Weg zu gehen. Diese kann zum Beispiel auf der psychotherapeutischen Ebene erfolgen. Doch es ist nicht damit zu rechnen, dass sich die Erfolge bereits nach nur einer einzigen Sitzung einstellen.

Die urologische Untersuchung

Kann ausgeschlossen werden, dass es sich um ein psychisches Problem handelt, so ist der Urologe als zuständiger Facharzt dazu in der Lage, eine Diagnose zu stellen. Hier ist es für jeden Betroffenen wichtig, dem als unangenehm empfundenen Besuch nicht aus dem Weg zu gehen. Je früher eine Behandlung in die Wege geleitet werden kann, desto größer sind die Chancen auf eine erfolgreiche Behebung der gesundheitlichen Einschränkung. Aus Sorge vor der Untersuchung tragen viele Patienten das Problem über Jahre mit sich herum und sind nicht dazu in der Lage, diesen Schritt zu gehen.

Häufig hängt die erektile Dysfunktion mit gesundheitlichen Problemen der Prostata zusammen. Inzwischen ist es hier für die Diagnose nicht mehr notwendig, eine anale Untersuchung durchzuführen. Stattdessen bietet der sogenannte PSA-Test die Gelegenheit, den Blutwert als Indikator zu verwenden. Auch diese Neuerung spricht dafür, der Untersuchung nicht zu lange aus dem Weg zu gehen. Auch eine nicht-bakterielle Prostatitis kann die Ursache der Probleme sein. Zur Therapie eignen sich etwa entzündungshemmende Medikamente oder COX-2-Hemmer. Bewährt haben sich ergänzend zur ärztlichen Behandlung beruhigende Mittel wie PROSTUROL®-Zäpfchen, die auf sanfte Weise zu einer Linderung der Beschwerden beitragen.

In anderen Fällen ist der Fall der Impotenz ein Zeichen für einen gesenkten Testosteronwert. Es ist völlig normal, dass das männliche Geschlechtshormon im Alter in einer geringeren Dosis im Blut vorhanden ist. Fällt der Wert jedoch zu stark ab, so kann dies nicht nur einen rapiden Abbau der Muskelmasse mit sich bringen. Auf der anderen Seite besteht das Risiko, dass sich der geringe Testosteronwert auch auf die Libido überträgt. Eine Umstellung der Ernährung ist zumeist ein erster wichtiger Schritt, mit dem eine Behandlung möglich ist. Ersatzpräparate werden von den Ärzten dann eingesetzt, wenn nicht mehr die Möglichkeit besteht, auf andere Art und Weise eine Behandlung zu erreichen.

Die Dysfunktion als Warnhinweis

Liegen der erektilen Dysfunktion körperliche Ursachen zugrunde, so kann es sich sogleich um einen sehr wertvollen Warnhinweis handeln. Denn nicht immer liegt das Problem nur zentral im Unterleib. Eine Verkalkung der Gefäße im Unterleib kann dafür verantwortlich ist und die Erektionsstörungen sind dann nur eine Auswirkung, die auf den Körper ausgemacht werden kann. So fungieren die Erektionsstörungen als Warnsignal des Körpers und sollten dringend erhört werden. Mit verkalkten Gefäßen erhöht sich das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle. Die frühzeitige ärztliche Behandlung kann dieser häufigen Todesursache entgegentreten, indem sie den Blick nicht allein auf das Problem der Impotenz legt. Stattdessen lässt sich der Blick bei der Untersuchung weiten, um auf diese Weise gravierende gesundheitliche Probleme aus der Welt zu schaffen.

Die Behandlung der Symptome

Eine sehr schnelle Behandlung der Symptome versprechen verschiedene Potenzmittel. In der Regel handelt es sich hierbei um PDE-5-Hemmer. Sobald der Wirkstoff ins Blut übergeht, weiten sich die Gefäße rund um die Schwellkörper des Penis. Auf diese Weise kann mehr Blut einströmen, was in Kombination mit sexueller Erregung eine Überwindung des Problems zur Folge haben kann. Die Betroffenen sollten sich aber darüber im Klaren sein, dass auf diese Art noch keine Behandlung der Ursache gewährleistet ist. Stattdessen bieten die Medikamente nur auf kurzfristiger Basis die Chance zur Überwindung des Problems. Hinzu kommt eine Reihe von Risiken und Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, niedrigem Blutdruck, einer verstopften Nase, Sehstörungen, Schwindel, Flush (Erröten) und Verdauungsstörungen, die viele Männer bei sich entdecken, wenn sie sich für die Einnahme entscheiden. Besonders Patienten mit schwachem Herzen sollten hier vorsichtig sein und eine Einnahme vorher mit dem behandelten Arzt absprechen.

Handelt es sich um ein Problem auf der psychischen Ebene, so hilft in vielen Fällen bereits ein offener Umgang mit dem Partner. Auf diese Weise ist es möglich, den Erektionsstörungen offen zu begegnen und sie nicht als Tabuthema zu behandeln. Ansonsten wächst der psychische Druck für beide Seiten nur noch mehr, was sich schließlich als Teufelskreis entpuppt. Sollte es auf der privaten Ebene nicht möglich sein, einen solch offenen Umgang zu pflegen, so kann noch immer die Paartherapie als Alternative in Betracht gezogen werden.

Fazit

Aufgrund der vielen Millionen Männer, die in Deutschland unter Potenzstörungen zu leiden haben, wäre es für die Zukunft mehr als wünschenswert, dass das Thema mit weniger Tabus behaftet wird. Auf dieser Basis kann es für die Betroffenen möglich sein, sich ihrem Problem leichter zu stellen und damit die Chancen einer erfolgreichen Behandlung zu maximieren. Nicht selten wird sich dies positiv auf die eigene Beziehung und das Lebensglück auswirken.

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