Nichts tun am Freitag

Feste Termine helfen gegen den Stress

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Wer regelmäßig eine Entspannungspause braucht, plant sie am besten fest ein. Foto: Christin Klose

Klar, viele Menschen kämpfen gegen den Stress. Doch immer wenn man mal abschalten möchte, kommt wieder etwas dazwischen. Mit der richtigen Strategie gelingt die Auszeit garantiert.

Baierbrunn (dpa/tmn) - Ein langer Urlaub kann kurzfristig entspannen. Gegen dauerhaften Stress hilft aber nur regelmäßige Erholung im Alltag. Bestes Werkzeug dafür ist ein fester Wochenplan, rät Psychotherapeut Tobias Stächele in der Zeitschrift "Diabetes Ratgeber" (Ausgabe 6/2019).

Für Diabetiker ist Stress ein besonders wichtiges Thema: Erstens, weil Anspannung den Blutzuckerspiegel in die Höhe treibt. Und zweitens, weil die Krankheit auch selbst Stressfaktor sein kann.

Im ersten Schritt sollten gestresste Menschen überlegen, wie viel Zeit pro Woche sie zur Verfügung haben: Welche Stunden sind schon durch Schlaf, Arbeit und diverse Verpflichtungen belegt? Und welche sind frei? Diese Zeitfenster sollte man sich als feste Entspannungstermine eintragen, sagt Stächele.

Womit man diese genau füllt, ist eine Typfrage. Manche Menschen entspannen beim Sport, andere bei der Gartenarbeit oder im Freundeskreis. Und auch Zeiten zum Nichtstun, also ganz ohne konkrete Pläne, dürfen gerne in den Kalender.

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