Coronavirus in Deutschland: Bund und Länder wollen Kontaktbeschränkungen verlängern 

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Kleiner Schnitt, fatale Folgen

Frau verliert nach Maniküre fast ihren Arm - dieser gefährliche Grund steckt dahinter

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Einer der Lieblingsorte vieler Frauen: Doch im Nagelstudio lauert auch Gefahr.

Viele Frauen tun es regelmäßig: Sie gehen ins Nagelstudio, um sich die Nägel machen zu lassen. Doch das kann schwerwiegende Folgen haben, wie eine US-Amerikanerin erfahren musste.

Eine ganz normale Sache für Jayne Sharp aus der US-amerikanischen Stadt Knoxville im Bundesstaat Tennessee: der Besuch im Nagelstudio. Doch die Fachkraft, die sie behandelte, war einen Moment nicht aufmerksam - und es kam zu einer kleinen Verletzung am Daumen. Sharp ging davon aus, dass der kleine Schnitt schnell abheilen würde - doch es sollte anders kommen.

Nagelstudio-Besuch kostete Frau fast ihren Arm

Kurz nach dem Besuch im Nagelstudio begann ihr rechter Daumen zu pochen und zu schmerzen. Die Schmerzen ließen sie die ganze Nacht hindurch nicht schlafen. Sie ging zum Arzt, weil sie den Ausbruch einer Grippe vermutete. Doch als ihr Daumen und dann der Arm dicker wurden, war schnell klar: Die Schwellung bedeutete nichts Gutes. Mediziner stellten schnell die Diagnose "nekrotisierende Fasziitis" - eine bakterielle Infektion, die das Absterben von Gewebe zur Folge hat und tödlich enden kann, wenn man sie nicht rechtzeitig behandelt.

Die Bakterien, die die nekrotisierende Fasziitis auslösen, setzen Giftstoffe im Körper frei, die das in der Nähe befindliche Gewebe beschädigen. Ein kleine Verletzung kann bereits ausreichen, um gefährlichen Bakterien den Weg in den Körper zu ermöglichen - so wie eine kleine Verletzung bei der Maniküre oder einem Insektenstich. Die Symptome reichen dabei von pochenden Schmerzen bis hin zu grippeähnlichen Beschwerden.

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Nekrotisierende Fasziitis: Frühzeitige Diagnose immens wichtig

Jayne Sharp hatte Glück: Sie wurde schnell im Krankenhaus behandelt. Mehrere Operationen waren nötig, um infiziertes Gewebe zu entfernen, wie das Portal infranken.de meldete. Wäre die Infektion mit den lebensbedrohlichen Bakterien erst später erkannt worden, hätten die Ärzte ihren Arm - und sogar ihr Leben - vielleicht nicht retten können.

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jg

Diese Viren und Bakterien machen uns krank

HIV-Virus: Das Virus löst die Immunschwäche Aids aus. Rund 20 Jahre nach seiner Entdeckung ist Aids die verheerendste Infektionskrankheit, die die Menschheit seit der Pest im 14. Jahrhundert herausgefordert hat.  
HIV-Virus: Das Virus löst die Immunschwäche Aids aus. Rund 20 Jahre nach seiner Entdeckung ist Aids die verheerendste Infektionskrankheit, die die Menschheit seit der Pest im 14. Jahrhundert herausgefordert hat.   © dpa/dpaweb-mm
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Pest Erreger Yersinia pestis: Die Infektionserkrankung wird erstmals im 6. Jahrhundert im Mittelmeerraum nachgewiesen. 1894 wird das Bakterium entdeckt. Heutzutage sind bei früher Diagnose die Heilungschancen durch Antibiotika hoch. © dpa
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Ebola Virus: Das Virus verursacht mit inneren Blutungen einhergehendes Fieber. In bis zu 90 Prozent der Fälle verläuft die Krankheit tödlich. Wissenschaftler arbeiten mit Hochdruck an einem Impfstoff. © dpa
Grippe Virus: Antigene (gelbe und blaue Antennen) sitzen auf einer doppelten Fettschicht, die sich um die Erbsubstanz im Inneren schließt. Mit der Vermischung verschiedener Virentypen entstehen neue Erbsubstanzen und damit auch Antigene.
Grippe Virus: Antigene (gelbe und blaue Antennen) sitzen auf einer doppelten Fettschicht, die sich um die Erbsubstanz im Inneren schließt. Mit der Vermischung verschiedener Virentypen entstehen neue Erbsubstanzen und damit auch Antigene. © dpa/dpaweb
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Herpes Virus: Herpes simplex-Viren sind weltweit verbreitet. Nach einer Erstinfektion verbleibt das Virus in einem Ruhezustand lebenslang im Organismus.  © dpa
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Schweinegrippe Virus 1976: Die klassische Schweinegrippe ist ein Influenza-A-Virus vom Subtyp H1N1, der 1930 erstmals isoliert wurde. Daneben sind auch die drei Subtypen H1N2, H3N2 und H3N1 von Bedeutung.
Schweinegrippe Virus 1976: Die klassische Schweinegrippe ist ein Influenza-A-Virus vom Subtyp H1N1, der 1930 erstmals isoliert wurde. Daneben sind auch die drei Subtypen H1N2, H3N2 und H3N1 von Bedeutung. © dpa
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Schweinegrippe Virus unter einem Transmissionselektronenmikroskop: 2009 brach die Schweinegrippe in Mexiko aus. Dabei handelt es sich um ein mutiertes Schweinegrippevirus vom Subtyp H1N1, das anders als gewöhnlich auch von Mensch zu Mensch übertragen werden kann. © dpa
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Spanische Grippe Virus: Die Spanische Grippe (1918) gilt als die schlimmste Grippe-Pandemie aller Zeiten. Bei der Spanischen Grippe handelt es sich um den Virenstrang H1N1, der besonders junge Menschen dahin raffte. Experten schätzen die Zahl der Opfer auf 40 bis 50 Millionen. © dpa
Tuberkulosebakterium Mycobacterium tuberculosis: Die auch als Schwindsucht bekannte Krankheit ist, obwohl sie heutzutage als heilbar gilt, eine der gefährlichsten Infektionskrankheiten der Welt.
Tuberkulosebakterium Mycobacterium tuberculosis: Die auch als Schwindsucht bekannte Krankheit ist, obwohl sie heutzutage als heilbar gilt, eine der gefährlichsten Infektionskrankheiten der Welt. © dpa
Vogelgrippe Influenza-A: Schema des Influenza-A-Virus (Computer-Darstellung von Januar 2006). Der aggressive Vogelgrippe-Virus des Subtyps H5N1 gehört zur Gruppe der Influenza-A-Viren, ebenso wie die zahlreichen menschlichen Grippeviren. Das Virus ist kugelrund, sein Durchmesser beträgt nur 0,1 tausendstel Millimeter. In seinem Inneren ist lediglich Platz für ein paar Proteine und die Erbsubstanz.
Vogelgrippe Influenza-A: Schema des Influenza-A-Virus (Computer-Darstellung von Januar 2006). Der aggressive Vogelgrippe-Virus des Subtyps H5N1 gehört zur Gruppe der Influenza-A-Viren, ebenso wie die zahlreichen menschlichen Grippeviren. Das Virus ist kugelrund, sein Durchmesser beträgt nur 0,1 tausendstel Millimeter. In seinem Inneren ist lediglich Platz für ein paar Proteine und die Erbsubstanz. © dpa

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