Fasten hilft

Nützliche Tipps bei Gastritis: So lindern Sie Magenschmerzen und Übelkeit 

Ein schnelles Helles und Zigaretten: Was für einige zum Feierabend dazugehört, begünstigt die Entstehung einer Gastritis.
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Ein schnelles Helles und Zigaretten: Was für einige zum Feierabend dazugehört, begünstigt die Entstehung einer Gastritis.

Gastritis ist nicht nur sehr unangenehm, die Krankheit kann auch einen chronischen Verlauf nehmen. Wie Sie die Beschwerden schnell loswerden, erfahren Sie hier.

  • Gastritis ist eine weit verbreitete Volkskrankheit.
  • Ein falscher Lebensstil begünstigt eine Magenschleimhautentzündung.
  • Oftmals helfen bereits einfache Maßnahmen, um die Beschwerden zu lindern.

Hatten Sie schon mal eine Gastritis? Damit sind Sie nicht alleine. Gastritis, was übersetzt so viel wie Magenschleimhautentzündung bedeutet, ist eine weit verbreitete Krankheit. Mediziner unterscheiden die akute und chronische Gastritis, wobei erstere mit starken Magenschmerzen und teilweise auch Rückenschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Appetitlosigkeit einhergeht.

Eine chronische Gastritis dagegen bleibt in den meisten Fällen symptomlos und verursacht oft nur leichte Beschwerden wie Aufstoßen. Doch auch unspezifische Oberbauchbeschwerden, Blähungen und Völlegefühl nach den Mahlzeiten sind Anzeichen der chronischen Gastritis. Grund für die Beschwerden ist eine Schädigung der Magenschleimhaut.

Ursachen für Gastritis: Alkohol, Stress, Kaffee

Die häufigste Ursache einer chronischen Gastritis ist eine Infektion mit dem Magenbakterium Helicobacter pylori. Doch auch viele andere Auslöser können eine Magenschleimhautentzündung auslösen:

  • Alkohol- oder Nikotinkonsum
  • säurehaltige Speisen und Getränke wie Kaffee oder scharfes Essen*
  • Medikamente (z. B. Aspirin)
  • schwere Erkrankungen oder Verletzungen 
  • Infektion mit Bakterien, Viren oder Pilzen 
  • Strahlentherapie 
  • Stress

In der Regel heilt eine Gastritis ohne bleibende Schäden aus. Doch es kann vor allem im Rahmen eines chronischen Verlaufs zu Magengeschwüren kommen, die Magenblutungen, Magendurchbruch oder sogar Magenkrebs* zur Folge haben können.

Lesen Sie auch: Reizdarmsyndrom: So sagen Sie Magen- und Darmproblemen den Kampf an.

Was hilft bei Gastritis?

Nur ein Arzt kann eine Gastritis diagnostizieren und die passende Therapie empfehlen. Generell gilt jedoch: Alles, was Entzündungen im Körper begünstigt, sollte vermieden werden.

Wer folgende Maßnahmen kennt, verhindert Komplikationen und fördert ein rasches Abheilen:

  • Stress abbauen*: Sorgen Sie für ausreichend Entspannung, etwa durch Autogenes Training oder Meditation.
  • Auf Nahrung verzichten: In vielen Fällen empfiehlt es sich, bei Gastritis-Symptomen eine Zeit lang zu fasten, damit der Magen sich regenerieren kann. Im Anschluss sollte man mit magenschonender Kost beginnen.
  • Richtig essen: Scharfe, fette und frittierte Speisen, Wurst, Fertigprodukte, Süßigkeiten, Kaffee und Alkohol belasten den Magen. Dieser produziert mehr Magensäure, um derartige Lebensmittel zu verdauen, was bei einer Gastritis nicht förderlich ist. Wählen Sie besser magenschonende Kost wie Haferflocken, Kartoffeln und gedünstetes Gemüse.

Quellen: www.ndr.de; www.internisten-im-netz.de

Umfrage zum Thema

Weiterlesen: Ist es der Blinddarm? Diesen Schmerz sollten Sie ernst nehmen.

jg

Diese Viren und Bakterien machen uns krank

HIV-Virus: Das Virus löst die Immunschwäche Aids aus. Rund 20 Jahre nach seiner Entdeckung ist Aids die verheerendste Infektionskrankheit, die die Menschheit seit der Pest im 14. Jahrhundert herausgefordert hat.
HIV-Virus: Das Virus löst die Immunschwäche Aids aus. Rund 20 Jahre nach seiner Entdeckung ist Aids die verheerendste Infektionskrankheit, die die Menschheit seit der Pest im 14. Jahrhundert herausgefordert hat. © dpa/dpaweb-mm
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Pest Erreger Yersinia pestis: Die Infektionserkrankung wird erstmals im 6. Jahrhundert im Mittelmeerraum nachgewiesen. 1894 wird das Bakterium entdeckt. Heutzutage sind bei früher Diagnose die Heilungschancen durch Antibiotika hoch. © dpa
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Ebola Virus: Das Virus verursacht mit inneren Blutungen einhergehendes Fieber. In bis zu 90 Prozent der Fälle verläuft die Krankheit tödlich. Wissenschaftler arbeiten mit Hochdruck an einem Impfstoff. © dpa
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Grippe Virus: Antigene (gelbe und blaue Antennen) sitzen auf einer doppelten Fettschicht, die sich um die Erbsubstanz im Inneren schließt. Mit der Vermischung verschiedener Virentypen entstehen neue Erbsubstanzen und damit auch Antigene. © dpa/dpaweb
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Schweinegrippe Virus 1976: Die klassische Schweinegrippe ist ein Influenza-A-Virus vom Subtyp H1N1, der 1930 erstmals isoliert wurde. Daneben sind auch die drei Subtypen H1N2, H3N2 und H3N1 von Bedeutung. © dpa
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Schweinegrippe Virus unter einem Transmissionselektronenmikroskop: 2009 brach die Schweinegrippe in Mexiko aus. Dabei handelt es sich um ein mutiertes Schweinegrippevirus vom Subtyp H1N1, das anders als gewöhnlich auch von Mensch zu Mensch übertragen werden kann. © dpa
Spanische Grippe Virus: Die Spanische Grippe (1918) gilt als die schlimmste Grippe-Pandemie aller Zeiten. Bei der Spanischen Grippe handelt es sich um den Virenstrang H1N1, der besonders junge Menschen dahin raffte. Experten schätzen die Zahl der Opfer auf 40 bis 50 Millionen.
Spanische Grippe Virus: Die Spanische Grippe (1918) gilt als die schlimmste Grippe-Pandemie aller Zeiten. Bei der Spanischen Grippe handelt es sich um den Virenstrang H1N1, der besonders junge Menschen dahin raffte. Experten schätzen die Zahl der Opfer auf 40 bis 50 Millionen. © dpa
Tuberkulosebakterium Mycobacterium tuberculosis: Die auch als Schwindsucht bekannte Krankheit ist, obwohl sie heutzutage als heilbar gilt, eine der gefährlichsten Infektionskrankheiten der Welt.
Tuberkulosebakterium Mycobacterium tuberculosis: Die auch als Schwindsucht bekannte Krankheit ist, obwohl sie heutzutage als heilbar gilt, eine der gefährlichsten Infektionskrankheiten der Welt. © dpa
Vogelgrippe Influenza-A: Schema des Influenza-A-Virus (Computer-Darstellung von Januar 2006). Der aggressive Vogelgrippe-Virus des Subtyps H5N1 gehört zur Gruppe der Influenza-A-Viren, ebenso wie die zahlreichen menschlichen Grippeviren. Das Virus ist kugelrund, sein Durchmesser beträgt nur 0,1 tausendstel Millimeter. In seinem Inneren ist lediglich Platz für ein paar Proteine und die Erbsubstanz.
Vogelgrippe Influenza-A: Schema des Influenza-A-Virus (Computer-Darstellung von Januar 2006). Der aggressive Vogelgrippe-Virus des Subtyps H5N1 gehört zur Gruppe der Influenza-A-Viren, ebenso wie die zahlreichen menschlichen Grippeviren. Das Virus ist kugelrund, sein Durchmesser beträgt nur 0,1 tausendstel Millimeter. In seinem Inneren ist lediglich Platz für ein paar Proteine und die Erbsubstanz. © dpa

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