DAK-Studie

Grundschüler leiden unter Konzentrationsproblemen

Die Lehrer vermuten, dass Fernseher und Computer für die Schüler der Stressfaktor Nummer eins sind. Foto: Arne Dedert
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Die Lehrer vermuten, dass Fernseher und Computer für die Schüler der Stressfaktor Nummer eins sind.

Die Gesundheitsprobleme von Grundschülern haben in den vergangenen zehn Jahren zugenommen. Viele Lehrer befürchteten zudem, wegen der Belastung in ihrem Beruf schon vor dem Pensionsalter aussteigen zu müssen.

Das sind Ergebnisse einer Befragung der Krankenkasse DAK-Gesundheit unter 500 Lehrkräften. Rund 70 Prozent der Lehrer stellten danach mit Blick auf die vergangenen zehn Jahre einen Anstieg von Gesundheitsproblemen bei Schülern fest.

Die Hälfte der Befragten meinten, dass immer mehr Kinder an Konzentrationsproblemen litten. 45 Prozent beobachten der Studie zufolge einen "starken Anstieg von Schülern mit Verhaltensauffälligkeiten". Über motorische Defizite der Schüler klagten 36 Prozent der befragten Lehrkräfte, 27 Prozent wollten psychosomatische Beschwerden erkennen.

Stressfaktor Computer und TV

Laut DAK-Studie nahm die Stressbelastung der Kinder in diesem Zeitraum stark zu. Die überwiegende Mehrheit der Lehrer (91 Prozent) bezeichnete die mediale Reizüberflutung durch Fernsehen oder Computer als Stressfaktor Nummer eins. Auch Erwartungsdruck seitens der Eltern ist aus Sicht von 83 Prozent der Lehrkräfte Auslöser für Stress bei Schülern.

Dagegen sind auch überfürsorgliche Eltern für Lehrer oft ein Problem.

dpa

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