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Helene Fischer hat Grippe - warum das gefährlich enden kann

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Von: Jasmin Farah

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Die Schlagersängerin leidet an einer schweren Grippe. Fans machen sich große Sorgen. Eine Expertin verrät, ob dass das Aus für Ihre Karriere sein könnte.

Fans sind in großer Sorge um Helene Fischer: Der Schlagerstar musste jetzt mehrere Konzerte in Berlin absagen. Auf ihrem Facebook-Account hat sie sich nun bei ihren Anhängern entschuldigt und erklärt, dass sie an einem fiesen Infekt der oberen Atemwege leide. "Mein Herz blutet", schrieb sie daraufhin. Ein Konzert absagen zu müssen, sei für die "Vollblut-Musikerin der größte Schmerz".

Helene Fischer sagt wegen Grippeinfekt Konzerte ab: Das steckt dahinter

Doch auf Anraten ihrer Ärzte hätte die 33-Jährige nun schweren Herzens auch die Tour in Wien canceln müssen. Vergangene Dienstagnacht (13. Februar) hat sie sich nun nochmal an ihre treue Fangemeinde gewandt und erklärt in einem emotionalen Instagram-Post: "Ich kann nur sagen, mir geht es den Umständen entsprechend gut, aber mein Infekt hält sich leider hartnäckig und lässt einfach nicht zu, dass ich für euch singen kann."

Das Pikante daran: Eine Grippe hält sich je nach Schweregrad etwa sieben bis zehn Tage. Da er sich allerdings bei der Freundin von Schlagersänger Florian Silbereisen schon so lange hartnäckig hält, schrillen bei vielen bereits die Alarmglocken.

Doch Andrea Iwansky, Fachärztin für Innere Medizin und Lungenheilkunde in Hamburg gibt gegenüber Focus Online Entwarnung. Wenn sich die Sängerin weiter schont und im Bett bleibt, sollte sie bald wieder auf den Beinen sein. Wenn eine Grippe allerdings verschleppt wird oder eine bakterielle Infektion hinzukommt, könne eine (schwere) Lungenentzündung oder Herzmuskelentzündung drohen.

Warum es so gefährlich für den Schlagerstar ist, wenn er sich jetzt nicht schont

Während einer Grippe kann es zu Husten, Schnupfen und Heiserkeit kommen – wohl auch der Grund, warum Helene Fischer nicht auftreten soll. Vor allem ein trockener Husten schlägt sich gerne auf die Stimmbänder. Wenn diese dann zu sehr strapaziert werden, drohen ernsthafte Konsequenzen – gesundheitlich und karrieretechnisch gesehen. "Ich denke nicht, dass der Infekt ihre Stimme irreversibel schädigt. Doch wenn sie jetzt immer weiter macht, leidet die Stimme schon." Viel Flüssigkeit und schleimlösende Medikamente sind jetzt oberste Priorität für die Sängerin.

Auch interessant: Wie lange ist man eigentlich bei Grippe ansteckend?

Doch es gibt bereits gute Neuigkeiten für alle Fans, die Hoffnung machen: Angeblich sollen die Konzerte Mitte März nachgeholt werden – bis dahin sollte Helene Fischer bereits wieder gesund und munter sein, so Iwansky optimistisch: "Hochleistungssportlern sollten eher bis zu drei Wochen warten, bevor sie wieder vollen Einsatz zeigen – und Frau Fischer ist ja auf der Bühne wie ein Hochleistungssportler unterwegs." Bis dahin hat die Sängerin also noch genug Zeit, sich voll und ganz auszukurieren.

Erfahren Sie hier, wie gerade die aktuelle Lage zur Grippewelle 2017/2018 in Deutschland ist.

jp

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