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Wegen des Jobs sind Sie oft am Smartphone? Das kann süchtiger machen als Kokain

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Von: Jennifer Köllen

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Ein junger Mann sitzt vor zwei Bildschirmen und schaut auf sein Smartphone. (Symbolbild)
Smartphone und Psyche: Ist Ihre Nutzung noch normal – oder sind Sie bereits süchtig? (Symbolbild) © Monkey Business/Imago

Beim Lesen jeder positiven Nachricht schüttet das Gehirn Glückshormone aus – auch auf Job-Portalen im Internet. Arbeitet man immer weiter, droht der Burnout.

Silicon Valley – Von Handysucht hat jeder schon mal gehört. Allerdings gehen die meisten davon aus, dass sie selbst nicht davon betroffen sind – obwohl sie täglich stundenlang in ihr Smartphone starren. Da stellt sich die Frage: Wo fängt die Sucht an? Ist die eigene Nutzung noch normal?

Verschiedene Forscher und Wissenschaftler haben sich mit der Frage auseinandergesetzt, welchen Einfluss das Smarthone auf unsere Psyche hat. Und vor allem, warum es so einen Reiz auf uns Menschen ausübt.
Ob man bereits süchtig nach Anerkennung ist und wie man Abstand zum Smartphone gewinnt, deckt 24vita.de hier auf*

Eine Expertin auf diesem Gebiet ist Anna Lembke, eine der renommiertesten Psychiaterinnen der USA und Leiterin einer Suchtklinik im Silicon Valley. „Smartphones sind schlimmer als Kokain“, sagt sie in einem Interview mit „Zeit Online“. In ihrem Buch „Dopamin Nation“ schreibt sie, das Smartphone sei eine moderne Injektionsnadel, die einer vernetzten Generation rund um die Uhr digitales Dopamin (Anm. d. R.: ein Glückshormon) verabreicht.

Einen Dopamin-Ausstoß im Belohnungssystem des Gehirns bekommen wir demnach jedes Mal, wenn wir eine positive Nachricht oder ein Like erhalten. Das Problem sei: Danach fahre das Gehirn den Dopaminspiegel schnell wieder herunter – und zwar unter das Ausgangsniveau. Wir sind dann also schlecht gelaunt. Und checken wieder unser Smartphone, um uns besser zu fühlen. „Das bringt einen weiteren kleinen Dopamin-Ausstoß“, so Lembke. Die Folge: „Wir sind in Gedanken die ganze Zeit bei unseren Smartphones, wir beschränken unsere Interessen darauf, unsere E-Mails zu checken. Und wir fühlen uns nur noch gut, wenn wir das tun.“ Warum das einen Einfluss auf unser Arbeitsleben hat und wie man Abstand gewinnt, lesen Sie auf 24vita.de. *24vita.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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