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Krebs: Erhöht zu langes Sitzen Sterberisiko von Überlebenden?

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Von: Jasmin Pospiech

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Ein Mann mittleren Alters sitzt auf einem Sofa und spielt mit dem Tablet. (Symbolbild)
Zu langes Sitzen mache krank, sagen Forscher. (Symbolbild) © Steve Brookland/Imago

Schon länger wird vermutet, dass stundenlanges Sitzen krank machen kann. Eine Studie bestätigt das. Besonders Krebsüberlebende sollten hellhörig werden.

St. Louis (Missouri) – Jährlich erkranken insgesamt etwa 492.000 Menschen hierzulande neu an Krebs, wie das Bundesgesundheitsministerium berichtet. Demnach steigt auch die Zahl derjenigen, die den Krebs besiegen. Dennoch haben manche Überlebende auch nach der Erkrankung und Behandlung mit langfristigen gesundheitlichen Beschwerden zu kämpfen.

Doch wie es aussieht, kann man dem mit einer ausgewogenen Ernährung und ausreichend Bewegung vorbeugen. Zumindest lässt das jetzt eine neue Studie der Washington University School of Medicine in St. Louis, im US-Bundesstaat Missouri vermuten.
24vita.de verrät hier, wie zu langes Sitzen besonders für Leute, die einmal Krebs hatten, gefährlich werden kann.*

Die Forscher um Koautor Chao Cao haben für ihre Untersuchungen Probanden untersucht, die eine Krebserkrankung überlebt haben. Demnach haben die Wissenschaftler zeigen können, dass, wer sich kaum körperlich bewegt und stattdessen täglich für längere Zeit sitzt, ein größeres Risiko hat, an Krebs zu sterben.

Schließlich wurden die Studienteilnehmer befragt, wie lange sie pro Woche sitzen und wie oft sie Sport treiben. Das Ergebnis: Ein Drittel der Probanden gab an, sich in seiner Freizeit kaum zu bewegen und mehr als sechs Stunden am Tag zu sitzen. Infolgedessen hätten sie ein viermal größeres Sterberisiko aufgewiesen, so die Forscher. *24vita.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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