Was bizarr klingt, lässt Betroffene leiden

Angst vor Fahrstühlen, Luft und Namen - diese Phobien gibt es wirklich

Aerophobie: Halt die Luft an! Guter Tipp, aber die ganze Zeit? Menschen mit Aerophobie, fürchten sich davor, Luft zu verschlucken, einzuatmen oder noch schlimmer, Gestank zu riechen.

Anatidaephobie: Unter dieser Phobie leiden Menschen, die sich von Enten beobachtet fühlen.

Geniophobie: Für Menschen mit dieser Angststörung wäre Udo Lindenberg oder jemand Anderes mit markantem Kinn wahrscheinlich der reinste Horror. Geniophobie ist also die Angst vor einem Kinn. Klingt unglaublich, gibt es aber wirklich.

Alliumphobie: Die Angst vor Knoblauch kennt man eigentlich nur von Vampiren. Aber auch Menschen haben regelrecht Furcht oder sogar Panik vor Knoblauch, Zwiebeln oder auch nur deren Geruch.

Amychophobie: Wenn man unter dieser Phobie leidet, kann ein Mückenstich schon mal zur Qual werden. Denn die Betroffenen haben extreme Furcht sich zu kratzen oder gekratzt zu werden.

Laevophobie: Die Betroffenen haben vor allem Angst, was sich auf der linken Seite befindet.

Nomatophobie: Die Betroffenen wirken wahrscheinlich oft unhöflich wenn sie sagen: "Hey du, du da" Denn sie haben Angst vor Namen und wollen sie weder aussprechen noch daran denken.

Urophobie: Eine übersteigerte Angst vor Urin und selbst zu urinieren. Der tägliche Gang auf die Toilette wird hier zur Qual. Noch schlimmer ist es für viele Betroffene, wenn sie außer Haus sind. Denn der Ekel vor Orten, an denen viele Menschen ihr Geschäft erledigen, ist noch extremer.

Anablephobie: "Guck mal, da oben", sollten Sie besser nicht zu Menschen mit dieser Angststörung sagen. Nach oben zu schauen, sich hohe Gebäude oder Dinge auch nur vorzustellen, löst in den Betroffenen Panik aus.

Genuphobie: Woher diese Angststörung kommt, ist rätselhaft. Aber Furcht vor dem Knie oder dem Niederknien haben einige Menschen tatsächlich. 

Anthophobie: Blumen zum Valentinstag, nein danke! Menschen mit dieser Phobie haben eine außergewöhnliche Abneigung gegen Blumen oder fürchten sich sogar vor ihnen.

Koumpounophobie: Menschen, die mit dieser Angst zu kämpfen haben, ekeln sich vor Knöpfen. Sie tragen keine Jeanshosen, stattdessen Röcke oder Hosen mit Gummizug. Bettbezüge mit Knöpfen an den Enden finden die Phobiker widerlich.

Arachnophobie: Keine außergewöhnliche Phobie, aber doch eigentlich ziemlich unlogisch, oder? Denn, wenn es sicht nicht gerade um ein giftiges Exemplar handelt, besteht eigentlich kein Grund, sich vor diesen kleinen Achtbeinern zu fürchten.

Chronomentrophobie ist die übersteigerte Furcht vor Uhren.

Leukophobie: Ein Traum in Weiß, beispielsweise ein Hochzeitskleid, wird für Betroffene dieser Phobie zum Albtraum. Sie haben Angst vor allen Dingen, die weiß sind.

Aquaphobie: Wenn wir uns einmal unseren Tagesablauf vor Augen führen, ist das wohl eine der Phobien, die uns am meisten beeinträchtigt: die Angst vor Wasser. Manche haben erst Angst wenn Sie ins Meer gehen sollen, andere schon wenn es nur ums Duschen geht.

Chrematophobie: Die meisten Menschen hätten lieber zu viel, als zu wenig, aber Betroffene dieser Phobie fürchten sich vor Geld. In der extremsten Form hat man nicht nur Angst, Geld anzufassen, sondern auch welches zu besitzen.

Clinophobie: Meistens haben Kinder in einer bestimmten Entwicklungsphase Angst, ins Bett zu gehen. Es könnte ja ein unheimlicher Schatten auftauchen, oder etwas unter dem Bett sein. Aber auch Erwachsene haben dieses Problem. Das Zubettgehen wird bei den Betroffenen solange wie möglich hinausgezögert. Gute Nacht hat für sie eine ganz andere Bedeutung.

Ouranophobie: Ein blauweißer Himmel kann Menschen mit dieser Phobie nicht enzücken. Sie haben Angst, es könnte etwas vom Himmel stürzen oder denken, bedrohliche Dinge kommen aus dem Himmel.

Bibliophobie: Die krankhafte Abneigung gegen Bücher. In einer Bibliothek wird man Betroffene sicher nie antreffen.

Catoptrophobie: Ein Blick in den Spiegel ist für Menschen mit dieser Angststörung mehr als unangenehm. Sie meiden alle spiegelnden Oberflächen.

Geliophobie: Lachen ist gesund, aber für Betroffene dieser Phobie nicht erfreulich. Denn sie haben Angst zu lachen oder von anderen ausgelacht zu werden.

Flugangst oder Ekel vor Spinnen kennen viele. Aber hatten Sie schon mal Angst vor allem, was auf der linken Seite ist, oder vor Luft? Kaum zu glauben, aber diese Phobien gibt es.

Situationen, in denen wir Angst spüren, wollen wir so selten wir möglich erleben. Dabei ist Angst eine überlebenswichtige Empfindung: Sie schützt uns vor Gefahren. 

Es gibt Ängste, die sich absurd anhören (klicken Sie oben die 22 Bilder durch). Zum Beispiel wenn sich Menschen vor Knöpfen ekeln oder ständig das Gefühl haben, eine Ente beobachte sie. Diese Ängste entwickeln sich zu etwas Krankhaftem. Dabei muss niemand mit seiner krankhaften Angst leben. Es gibt Methoden, die Phobie zu überwinden: indem sich die Betroffenen der angstauslösenden Situation stellen. Eine Vermeidungstaktik ist verkehrt. Sie würde auch bedeuten, auf so viel Gurtes und Schönes im Leben zu verzichten. 

Das ist die beste Methode, um eine Phobie zu besiegen

Die Angst abzuschütteln, ist Kopfsache. Der Experte für Angststörungen, Wolfgang Miltner von der Uni Jena, rät zum Beispiel Patienten mit Höhenangst, sich täglich einem Höhenunterschied auszusetzen. Das erklärt er im Gespräch mit Focus Online

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