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Revolutionäre Methode

Mädchen hat inoperablen Hirntumor - doch dann passiert Wunderbares

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Die kleine Lucy kann bereits wieder lachen - der Hirntumor wird immer kleiner. (Symbolbild)

Es klingt unglaublich: Der Hirntumor eines neunjährigen Mädchens schrumpft mehr und mehr. Dank einer bahnbrechenden, neuen Therapiemethode.

Sie ist erst neun Jahre alt, aber die kleine Lucy hat in ihrem kurzen Leben schon viele schwere Schicksalsschläge erdulden müssen. Erst stirbt ihr kleines Schwesterchen, ein Frühchen, nur kurz nach dessen Geburt, dann verstirbt ihre geliebte Mutter Nicola 2012 plötzlich an einer Herzerkrankung. Nun ist das Mädchen aus dem britischen Heswall, Merseyside, selbst schwer erkrankt.

Neunjähriges Mädchen erkrankt an Hirntumor - OP nicht möglich

Vergangenes Jahr im Juli bekam sie die Diagnose: Sie habe einen Hirntumor, der nicht operiert werden könne. Ein Schock für sie, ihren Vater Joe und Schwester Amy. Doch Lucy hatte Glück: Sie darf eine neuartige Therapiebehandlung testen, welche die Krebsforschung revolutionieren könnte.

Lesen Sie auch: So deuten Sie die Krebswarnzeichen richtig.

Zwar musste sie dafür extra nach Mexiko fliegen, da die Therapie in Europa noch nicht zugelassen ist, doch dafür zeigt diese bereits erste Erfolge: Nach nur drei Runden ist ihr Hirntumor rasant geschrumpft. Doch was passiert bei dieser neuen Behandlungsmethode eigentlich?

Angeblich werden dabei Stoffe, die für die Chemotherapie eingesetzt werden, direkt in den Tumor gespritzt. So sollen die Medikamente direkt wirken können - und umliegendes, gesundes Gewebe bleibt verschont.

Traurig: Diese beiden Schwestern haben denselben Krebs - so geht es ihnen jetzt.

Neuartige Krebsbehandlung aus Mexiko könnte Lucys Leben retten

Lucys Tante Paula Newman ist jedenfalls so begeistert darüber, dass es ihrer Nichte schon wieder so viel besser geht, dass sie laut dem britischen Mirror freudig auf Facebook verkündete: "Lucy ist gerade von ihrer dritten intraarteriellen Behandlung in Kombination mit ihrer zweiten Immuntherapie aufgewacht. Und sie ist total schlecht gelaunt! Sie braucht gar nicht so schlecht drauf sein, schließlich waren ihre Kernspint-Ergebnisse heute richtig gut! Laut den Ärzten ist der Tumor wieder beachtlich geschrumpft", verriet Tante Paula stolz.

Lucy befindet sich also auf dem Weg der Besserung - und hoffentlich kann sie wieder gesund und munter nach Hause zurückkehren.

Auch interessant: Forscher haben eine weitere Wirkung von Aspirin gefunden, die Sie wohl nie vermutet hätten. Welche das ist, erfahren Sie hier.

jp

Mit einer Stammzellspende Leben retten

Um sich als Spender zu registrieren, muss man zunächst eine Gewebeprobe ins Labor schicken. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn
Um sich als Spender zu registrieren, muss man zunächst eine Gewebeprobe ins Labor schicken. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn © Franziska Gabbert
Im Labor werden die Gewebeproben der potenziellen Spender analysiert. Die Merkmale werden in einer Datenbank gespeichert. Foto: DKMS/dpa-tmn
Im Labor werden die Gewebeproben der potenziellen Spender analysiert. Die Merkmale werden in einer Datenbank gespeichert. Foto: DKMS/dpa-tmn © DKMS
Passen die eigenen Stammzellen zu denen eines Patienten, der eine Spende benötigt, werden die Stammzellen meist wie bei dieser Spenderin über das Blut entnommen. Foto: Henning Kaiser/dpa-tmn
Passen die eigenen Stammzellen zu denen eines Patienten, der eine Spende benötigt, werden die Stammzellen meist wie bei dieser Spenderin über das Blut entnommen. Foto: Henning Kaiser/dpa-tmn © Henning Kaiser
Bevor ein Spender für die eigentliche Spende in die Praxis kommt, muss er sich fünf Tage lang zwei Mal täglich selbst ein Medikament spritzen. Es regt die Bildung von Blutstammzellen an. Foto: Henning Kaiser/dpa-tmn
Bevor ein Spender für die eigentliche Spende in die Praxis kommt, muss er sich fünf Tage lang zwei Mal täglich selbst ein Medikament spritzen. Es regt die Bildung von Blutstammzellen an. Foto: Henning Kaiser/dpa-tmn © Henning Kaiser
Wird jemand zur Spende gebeten, werden wie hier in einer Praxis der Cellex Medical Service GmbH in Köln mit einer speziellen Maschine Stammzellen aus seinem Blut gefiltert. Foto: Henning Kaiser/dpa-tmn
Wird jemand zur Spende gebeten, werden wie hier in einer Praxis der Cellex Medical Service GmbH in Köln mit einer speziellen Maschine Stammzellen aus seinem Blut gefiltert. Foto: Henning Kaiser/dpa-tmn © Henning Kaiser
Über 7,2 Millionen potenzielle Stammzellspender - hier beim DKMS in Köln - sind in Deutschland registriert. Die Spende erfolgt in 80 Prozent der Fälle ambulant. Foto: Henning Kaiser/dpa-tmn
Über 7,2 Millionen potenzielle Stammzellspender - hier beim DKMS in Köln - sind in Deutschland registriert. Die Spende erfolgt in 80 Prozent der Fälle ambulant. Foto: Henning Kaiser/dpa-tmn © Henning Kaiser

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