Auf den Körper hören

Nach Muskelkater Trainingsintensität etwas verringern

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Nach einem Muskelkater lassen Fitnesstreibende das nächste Training am besten langsam angehen. Auch wichtig ist, dass die Kleidung vor dem Auskühlen schützt. Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Schmerzen die Muskeln, schalten Sporttreibende beim Training am besten ein Gang runter. Außerdem sollten Sie das Aufwärmen nicht vernachlässigen. Andernfalls kann aus dem Muskelkater eine ernstere Verletzung werden.

Berlin (dpa/tmn) - Verspürt man nach dem Sport Muskelkater, sollte die nächste Einheit etwas angepasst werden. Darauf weist der Orthopäde Prof. Ingo Marzi hin. Er leitet dieses Jahr den Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU).

Die Schmerzen bedeuteten in der Regel, dass sich der Muskel noch erholt. Ignoriert ein Sportler Schmerzen, riskiert er eine Verletzung, betont der Experte.

Um eine Muskelverletzung zu vermeiden, ist außerdem die richtige Kleidung wichtig: Sie sollte die Muskeln - gerade in der kühleren Jahreszeit - vor dem Auskühlen schützen. Vor dem Muskeltraining sollten Sportler sich zudem aufwärmen. 20 Minuten Joggen sind dafür gut geeignet. Sinnvoll ist den Orthopäden zufolge auch, Muskeln immer paarweise zu trainieren. Wer beim Fußball vor allem den vorderen Oberschenkelmuskel beansprucht, kann mit einem gezielten Training des Gegenspielers an der Rückseite einseitiger Belastung vorbeugen.

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