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Mundhygiene

Nicht nur Händewaschen: Wer seinen Mund pflegt, beugt Grippe und Erkältung am besten vor

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Zähneputzen, aber auch Mundspülungen, tun der Mundhygiene gut.

Zur Vorbeugung von Krankheiten ist es wichtig, die Hände zu waschen, heißt es immer. Warum auch die Mundhygiene eine große Rolle spielt, erfahren Sie hier.

Wer niest, hält sich die Hand vor den Mund, ergo sollte man sich auch die Hände immer gut waschen, um nicht Bakterien und gegebenenfalls Krankheiten an andere Menschen weiterzugeben. Dass aber auch die Mundhygiene eine wichtige Rolle spielt, Krankheiten zu vermeiden, wissen viele sicher noch nicht.

Gute Mundhygiene beugt Krankheiten vor

Mundhygiene ist wichtig, denn wer sie vernachlässigt, riskiert nicht nur Karies, Zahnfleischentzündungen und Parodontose sowie die Folgen davon, sondern erhöht auch das Risiko einer Erkältung oder Grippe. Es ist daher nicht nur wichtig, seine Zähne regelmäßig zu putzen, sondern auch die Mundschleimhäute zu pflegen.

"Man sollte ein besonderes Augenmerk auf die Mundhygiene legen, sich ausführlich die Zähne und die Zunge putzen, auch einmal die Nase mit einer Salzlösung spülen", erklärte Dr. Sylvia Hartl von der Lungenabteilung des Otto-Wagner-Spitals in Wien, gegenüber dem Portal Medizin Populär. Das könne nämlich Erreger, die über den Mund in den Körper gelangen, unschädlich machen.

Lesen Sie hier: Wie lange dauert eigentlich eine Grippe bei Erwachsenen?

Mit diesen Hausmitteln können Sie Ihre Mundhygiene verbessern

Wer seine Mundhygiene verbessern will, der sollte vor allem seine Schleimhäute unterstützen. Folgende Punkte sollten Sie beachten:

  • Zähneputzen: Putzen Sie sich morgens und abends mindestens zwei Minuten die Zähne. Achten Sie darauf, dass Sie jede Stelle Ihrer Zähne mindestens zwei Sekunden lang putzen.
  • Zahnbürste: Verwenden Sie dafür am besten eine elektrische Zahnbürste. Lassen Sie sich hierbei von Ihrem Zahnarzt beraten.
  • Zahnpasta: Verwenden Sie eine Zahnpasta, die Beläge entfernt und Parodontose vorbeugt.
  • Zahnseide: Verwenden Sie täglich Zahnseide.
  • Zunge: Reinigen Sie Ihre Zunge von Belägen.
  • Zahnreinigung:Gehen Sie mindestens einmal pro Jahr zur Zahnreinigung.
  • Mundspülungen: Verwenden Sie mehrmals pro Woche Mundspülungen, gurgeln Sie etwa mit Salbeitee oder lauwarmem Salzwasser. So werden Ihre Schleimhäute geschützt und Sie stärken Ihre Abwehrkräfte. Hierfür empfiehlt es sich auch, Kräutertees mit Honig zu trinken.
  • Trinken: Trinken Sie ausreichend Wasser und Tee am Tag. Am besten 30 bis 40 Milliliter Wasser pro Kilogramm Körpergewicht.
  • Rauchen: Rauchen Sie nicht, das schadet den Mundschleimhäuten.

Video: 3 mal täglich Zähneputzen - reicht das?

Auch interessant: Aus diesem Grund sollten Sie sich dringend impfen lassen.

sca

Diese Viren und Bakterien machen uns krank

HIV-Virus: Das Virus löst die Immunschwäche Aids aus. Rund 20 Jahre nach seiner Entdeckung ist Aids die verheerendste Infektionskrankheit, die die Menschheit seit der Pest im 14. Jahrhundert herausgefordert hat.  
HIV-Virus: Das Virus löst die Immunschwäche Aids aus. Rund 20 Jahre nach seiner Entdeckung ist Aids die verheerendste Infektionskrankheit, die die Menschheit seit der Pest im 14. Jahrhundert herausgefordert hat.   © dpa/dpaweb-mm
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Pest Erreger Yersinia pestis: Die Infektionserkrankung wird erstmals im 6. Jahrhundert im Mittelmeerraum nachgewiesen. 1894 wird das Bakterium entdeckt. Heutzutage sind bei früher Diagnose die Heilungschancen durch Antibiotika hoch. © dpa
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Ebola Virus: Das Virus verursacht mit inneren Blutungen einhergehendes Fieber. In bis zu 90 Prozent der Fälle verläuft die Krankheit tödlich. Wissenschaftler arbeiten mit Hochdruck an einem Impfstoff. © dpa
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Grippe Virus: Antigene (gelbe und blaue Antennen) sitzen auf einer doppelten Fettschicht, die sich um die Erbsubstanz im Inneren schließt. Mit der Vermischung verschiedener Virentypen entstehen neue Erbsubstanzen und damit auch Antigene. © dpa/dpaweb
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Herpes Virus: Herpes simplex-Viren sind weltweit verbreitet. Nach einer Erstinfektion verbleibt das Virus in einem Ruhezustand lebenslang im Organismus.  © dpa
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Schweinegrippe Virus 1976: Die klassische Schweinegrippe ist ein Influenza-A-Virus vom Subtyp H1N1, der 1930 erstmals isoliert wurde. Daneben sind auch die drei Subtypen H1N2, H3N2 und H3N1 von Bedeutung.
Schweinegrippe Virus 1976: Die klassische Schweinegrippe ist ein Influenza-A-Virus vom Subtyp H1N1, der 1930 erstmals isoliert wurde. Daneben sind auch die drei Subtypen H1N2, H3N2 und H3N1 von Bedeutung. © dpa
Schweinegrippe Virus unter einem Transmissionselektronenmikroskop: 2009 brach die Schweinegrippe in Mexiko aus. Dabei handelt es sich um ein mutiertes Schweinegrippevirus vom Subtyp H1N1, das anders als gewöhnlich auch von Mensch zu Mensch übertragen werden kann.
Schweinegrippe Virus unter einem Transmissionselektronenmikroskop: 2009 brach die Schweinegrippe in Mexiko aus. Dabei handelt es sich um ein mutiertes Schweinegrippevirus vom Subtyp H1N1, das anders als gewöhnlich auch von Mensch zu Mensch übertragen werden kann. © dpa
Spanische Grippe Virus: Die Spanische Grippe (1918) gilt als die schlimmste Grippe-Pandemie aller Zeiten. Bei der Spanischen Grippe handelt es sich um den Virenstrang H1N1, der besonders junge Menschen dahin raffte. Experten schätzen die Zahl der Opfer auf 40 bis 50 Millionen.
Spanische Grippe Virus: Die Spanische Grippe (1918) gilt als die schlimmste Grippe-Pandemie aller Zeiten. Bei der Spanischen Grippe handelt es sich um den Virenstrang H1N1, der besonders junge Menschen dahin raffte. Experten schätzen die Zahl der Opfer auf 40 bis 50 Millionen. © dpa
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Tuberkulosebakterium Mycobacterium tuberculosis: Die auch als Schwindsucht bekannte Krankheit ist, obwohl sie heutzutage als heilbar gilt, eine der gefährlichsten Infektionskrankheiten der Welt. © dpa
Vogelgrippe Influenza-A: Schema des Influenza-A-Virus (Computer-Darstellung von Januar 2006). Der aggressive Vogelgrippe-Virus des Subtyps H5N1 gehört zur Gruppe der Influenza-A-Viren, ebenso wie die zahlreichen menschlichen Grippeviren. Das Virus ist kugelrund, sein Durchmesser beträgt nur 0,1 tausendstel Millimeter. In seinem Inneren ist lediglich Platz für ein paar Proteine und die Erbsubstanz.
Vogelgrippe Influenza-A: Schema des Influenza-A-Virus (Computer-Darstellung von Januar 2006). Der aggressive Vogelgrippe-Virus des Subtyps H5N1 gehört zur Gruppe der Influenza-A-Viren, ebenso wie die zahlreichen menschlichen Grippeviren. Das Virus ist kugelrund, sein Durchmesser beträgt nur 0,1 tausendstel Millimeter. In seinem Inneren ist lediglich Platz für ein paar Proteine und die Erbsubstanz. © dpa

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