Klingt paradox

Reverse Dieting: Personal Trainerin von Kim Kardashian schwört auf diesen Fitness-Trend

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Sich auf dem Wochenmarkt durch das Angebot schlemmen: Bei der Rückwärtsdiät erwünscht.

Melissa Alcantara war es satt, immer nur Kalorien zu zählen. Die Sportlerin, die schon Reality-TV-Star Kim Kardashian in Form gebracht hat, entdeckte die Rückwärtsdiät für sich.

  • Junge Fitnesstrainerin hat es satt, ständig Kalorien zu zählen.
  • Bei der Rückwärtsdiät wird die Kalorienaufnahme langsam erhöht, um den Stoffwechsel anzukurbeln.
  • Reverse Dieting soll gut für den Körper sein - sofern man ein paar Regeln beachtet.

"Ja, ich möchte gut aussehen, aber ich möchte nicht ein Leben leben, in dem man nur an die nächste Mahlzeit denken kann - während man gerade etwas isst" schreibt Fitnesstrainerin Melissa Alcantara in einem Post auf ihrem Instagram-Kanal fitgurlmel. Für ihren gestählten Körper nahm sie einiges in Kauf: Training bis an die Schmerzgrenze, Kalorien zählen und ständiges Hungern - doch Alcantara hat genug davon. Sie möchte wieder normal essen und versucht sich durch Reverse Dieting wieder ein normales Essverhalten anzutrainieren, ohne dick zu werden - mit Erfolg.

Stoffwechsel anregen mit Reverse Dieting?

Das Ziel von Reverse Dieting (was zu deutsch so viel wie Rückwärtsdiät bedeutet) ist es, den Stoffwechsel wieder zu reaktivieren, der nach Phasen der Kalorienreduktion eingeschlafen ist. Zum Hintergrund: Wer sich über lange Zeit wenige Kalorien zuführt und so den Körper auf Sparflamme hält, läuft Gefahr, dass sich der Stoffwechsel (Metabolismus) verlangsamt. Das passiert, weil der Körper mit der wenigen Energie, die durch Nahrung zugeführt wird, wie in einer Notsituation knapp haushalten muss.

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✨Gaining Weight to Lose Weight✨ REVERSE DIET PHYSIQUE UPDATE Abs are great but I’m over it, I’m done being lean for instagram. I’m done being lean for abs. Yes I want to look good but I don’t want to live my life thinking about my next meal as I’m eating my current meal ‍♀️. I want to feel good and strong and fed lol. I’m a hungry ass woman, I could legit eat my face off but that’s because I’ve taught my body to feel that way. To always be hungry, to always be in a deficit without any breaks. Well enough is enough, so who’s inviting me over for dinner 1️⃣4 weeks ago before starting my reverse diet I weighed in at 142lbs. 2️⃣started reverse diet calories at 1750, I gained 3.5 lbs and was steady at 146 lbs for 3 weeks. 3️⃣Going on week 4 tomorrow and here we are at 144.5lbs, that’s 1.5 lbs less than I was 3 weeks ago. : Meaning my body is adjusting to the calories well. So last night my coach @coachmarkcarroll (if you thought I was real...check him out) added another 100 calories to my day taking me to 1850. I will most likely put on more weight but it’s gotta be done if I want to bring my metabolism back up to speed. Goal here is to take me up 100 cals every couple of weeks till about 2300 calories at a consistent weight, so that when I lean down a bit I can be lean at much higher calories, somewhere around 1900. Terms to look up Insulin Sensitivity or Insulin Resistant Reverse diet ✨THE FEELS ✨ 1️⃣Motivation and mood are up and down 2️⃣some days I’m feelin myself some days I’m not 3️⃣most of my clothes don’t fit anymore lol, which doesn’t help with motivation : At the same time I’m excited af to see my body change and react and be strong. I’m taking advantage of all this food and extra weight to work on areas (strength) that I couldn’t before. So here’s to doing things for yourself and fucking the world Super smooth skin by @lina_sev_ @sevlaseraesthetics : : : #healthylifestyle #healthyfood #fitfam #fitmom #fitness #fitnessaddict #fitnessmotivation #fitnessjourney #bodybuilding #throwbackthursday #fitspo #motivation #inspiration #beautiful #love #gains #booty #goals #weightloss #weightlossjourney #reversediet #diet

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Bei der Rückwärtsdiät geht es darum, nach und nach die Kalorienaufnahme zu erhöhen. Der Stoffwechsel soll so wieder daran gewöhnt werden, mehr Nahrung in Energie umzuwandeln - und zu verbrennen. Doch jeder Mensch verstoffwechselt anders und die Reverse Dieting-Theorie ist wissenschaftlich nicht belegt. Doch bei Alcantara zeigte Reverse Dieting Wirkung.

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Alcantaras Ziel: 2.300 Kalorien schlemmen und Wohlfühlgewicht halten

Die Trainerin hatte ihre täglich zugeführten Kalorien auf 1.750 erhöht und nahm dadurch in den ersten drei Wochen zu. Doch dann begann sie wieder, Gewicht zu verlieren. Ihre Erklärung: Die purzelnden Pfunde sind auf ihren aufgeweckten Stoffwechsel zurückzuführen.

Mehr zum Thema Reverse Dieting im Video:

"Das bedeutet, dass mein Körper sich gut an die Kalorien angepasst hat", so Alcanatara. Ihr Ziel: Täglich 2.300 Kalorien schlemmen und ein konstantes Wohlfühlgewicht halten. Um ihren Stoffwechsel wieder in Schwung zu bringen, nimmt Alcantara ein paar Kilos mehr in Kauf: "Ich werde höchstwahrscheinlich an Gewicht zulegen, aber es muss getan werden, wenn ich meinen Stoffwechsel wieder auf Touren bringen will".

Mehr zum Thema: Überraschend: Was unser Körpergewicht wirklich bestimmt - es ist nicht Sport und Ernährung.

Rückwärtsdiät: Wie gesund ist Reverse Dieting?

Ausgewogen und ausreichend energiespendend: So sollte eine gesunde Ernährung aussehen. Als entsprechend unbedenklich stufen Experten Reverse Dieting ein - sofern auf gesunde und naturbelassene Lebensmittel zurückgegriffen und nicht ins Übergewicht gerutscht wird. Wichtig sei aber, die Nahrungsaufnahme Stück für Stück zu erhöhen, statt abwechselnd viel und dann wieder wenig zu essen, wie das fitforfun schreibt. Ernährungsberaterin Monica Auslander Moreno glaubt dem Portal zufolge, dass die Rückwärtsdiät so gegen den Plateau-Effekt helfen könne - den plötzlichen Stillstand beim Abnehmen, trotz ausreichend Bewegung und Kalorienreduktion.

Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung und sprechen Sie bei Übergewicht mit Ihrem behandelnden Arzt, der Sie über geeignete Maßnahmen informieren und gegebenenfalls eine Ernährungsberatung vorschlagen wird.

Umfrage zum Thema

Weiterlesen: So purzeln die Pfunde: Mit Intervallfasten in einer Woche fünf Kilo abnehmen.

jg

Aufgedeckt: Das sind die zehn größten Abnehm-Irrtümer

Mythos Nummer 1: Alkoholfreies Bier macht nicht dick - das stimmt allerdings nur bedingt. Zwar enthält es weniger Alkohol als normales Bier, dennoch liefert es genug Kalorien durch die enthaltenen Kohlenhydrate.
Diät-Mythos Nummer 1: Alkoholfreies Bier macht nicht dick - das stimmt allerdings nur bedingt. Zwar enthält es weniger Alkohol als normales Bier, dennoch liefert es genug Kalorien durch die enthaltenen Kohlenhydrate. © pixabay
Diät-Mythos Nummer 2: Wer nicht frühstückt, nimmt schneller ab - für Frühstücksmuffel gilt das vielleicht, doch Menschen mit einem niedrigen Blutzuckerspiegel sollten lieber davon Abstand nehmen. Tipp: Morgens eine Scheibe Vollkornbrot plus Eiweiß in Form von Käse oder magerem Schinken hält lange satt. Außerdem bewahrt es vor Heißhungerattacken.
Diät-Mythos Nummer 2: Wer nicht frühstückt, nimmt schneller ab - für Frühstücksmuffel gilt das vielleicht, doch Menschen mit einem niedrigen Blutzuckerspiegel sollten lieber davon Abstand nehmen. Tipp: Morgens eine Scheibe Vollkornbrot plus Eiweiß in Form von Käse oder magerem Schinken hält lange satt. Außerdem bewahrt es vor Heißhungerattacken. © pixabay
Diät-Mythos Nummer 3: Weißes Fleisch ist gesünder als rotes - auch das stimmt nur bedingt. Schließlich versorgen die mageren Stücke von Rind & Co. (zum Beispiel Filet) mit viel Eiweiß und wertvollen Nährstoffen.
Diät-Mythos Nummer 3: Weißes Fleisch ist gesünder als rotes - auch das stimmt nur bedingt. Schließlich versorgen die mageren Stücke von Rind & Co. (zum Beispiel Filet) mit viel Eiweiß und wertvollen Nährstoffen. © pixabay
Diät-Mythos Nummer 4: Wer raucht, nimmt ab - schließlich soll das regelmäßige Paffen den Appetit zügeln. Fest steht: Rauchen beeinflusst den Stoffwechsel, doch auf Dauer gewöhnt sich der Körper daran.
Diät-Mythos Nummer 4: Wer raucht, nimmt ab - schließlich soll das regelmäßige Paffen den Appetit zügeln. Fest steht: Rauchen beeinflusst den Stoffwechsel, doch auf Dauer gewöhnt sich der Körper daran. © pixabay
Diät-Mythos Nummer 5: Mit Ausdauertraining nimmt man ab, mit Krafttraining nicht - das stimmt so nicht. Schließlich verbrauchen Muskeln auf Dauer mehr Fett. Tipp: Wer beides kombiniert, kurbelt die Fettverbrennung richtig an.
Diät-Mythos Nummer 5: Mit Ausdauertraining nimmt man ab, mit Krafttraining nicht - das stimmt so nicht. Schließlich verbrauchen Muskeln auf Dauer mehr Fett. Tipp: Wer beides kombiniert, kurbelt die Fettverbrennung richtig an. © pixabay
Diät-Mythos Nummer 6: Wer viel Obst isst, wird schnell schlank - auch das ist nur bedingt richtig. Obstsorten wie Banane, Trauben oder exotische Früchte enthalten viel Fruchtzucker. Und wer zu viel davon zu sich nimmt, der bleibt auch dick.
Diät-Mythos Nummer 6: Wer viel Obst isst, wird schnell schlank - auch das ist nur bedingt richtig. Obstsorten wie Banane, Trauben oder exotische Früchte enthalten viel Fruchtzucker. Und wer zu viel davon zu sich nimmt, der bleibt auch dick. © pixabay
Diät-Mythos Nummer 7: Nudeln machen dick - das entspricht nicht der Wahrheit. Schließlich muss man differenzieren, welche Nudelsorte und welche Soße man dazu wählt. Tipp: Vollkorn lässt den Blutzuckerspiegel nicht so schnell in die Höhe schießen und sättigt schneller.
Diät-Mythos Nummer 7: Nudeln machen dick - das entspricht nicht der Wahrheit. Schließlich muss man differenzieren, welche Nudelsorte und welche Soße man dazu wählt. Tipp: Vollkorn lässt den Blutzuckerspiegel nicht so schnell in die Höhe schießen und sättigt schneller. © pixabay
Diät-Mythos Nummer 8: Süßstoffe sind gesünder als Zucker - jein. Süßungsmittel wie Aspartam sollen Studien zufolge tatsächlich eher schädlich für den Körper sein. Diesem wird zwar Süße vorgetäuscht, aber es kommt keine an. Die Folge: Er schüttet Insulin aus, was wiederum auf Dauer zu Heißhungerattacken führen kann.
Diät-Mythos Nummer 8: Süßstoffe sind gesünder als Zucker - jein. Süßungsmittel wie Aspartam sollen Studien zufolge tatsächlich eher schädlich für den Körper sein. Diesem wird zwar Süße vorgetäuscht, aber es kommt keine an. Die Folge: Er schüttet Insulin aus, was wiederum auf Dauer zu Heißhungerattacken führen kann. © pixabay
Diät-Mythos Nummer 9: Wer zu spät isst, nimmt nicht ab - wichtig ist allerdings nicht, wann man die Kalorien zu sich nimmt, sondern wie viele. Allerdings tun sich viele leichter, wenn sie die meisten Kalorien früher am Tag zu sich nehmen - und abends vor dem Zubettgehen weniger essen. Das dankt Ihnen sicherlich auch Ihre Verdauung.
Diät-Mythos Nummer 9: Wer zu spät isst, nimmt nicht ab - wichtig ist allerdings nicht, wann man die Kalorien zu sich nimmt, sondern wie viele. Allerdings tun sich viele leichter, wenn sie die meisten Kalorien früher am Tag zu sich nehmen - und abends vor dem Zubettgehen weniger essen. Das dankt Ihnen sicherlich auch Ihre Verdauung. © pixabay
Diät-Mythos Nummer 10: Fünf kleine Mahlzeiten sind besser als drei große - so lautete lange die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Doch diese rät nun lieber zu drei Mahlzeiten pro Tag. Der Grund dafür: Erwachsenen (die großteils am Schreibtisch sitzen) reichen drei Mahlzeiten völlig aus. Schließlich kann der Körper so in den Stunden dazwischen in Ruhe verdauen und Fett verbrennen.
Diät-Mythos Nummer 10: Fünf kleine Mahlzeiten sind besser als drei große - so lautete lange die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Doch diese rät nun lieber zu drei Mahlzeiten pro Tag. Der Grund dafür: Erwachsenen (die großteils am Schreibtisch sitzen) reichen drei Mahlzeiten völlig aus. Schließlich kann der Körper so in den Stunden dazwischen in Ruhe verdauen und Fett verbrennen. © pixabay

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