Experten geben Tipps

Streik und Jojo-Wetter: So bewahren Sie kühlen Kopf

München - Erst extrem heißes Wetter, dann heftige Gewitter und dazu noch der Mega-Bahnstreik: Heute kann es richtig ungemütlich werden in Bayern. Hier geben Experten Tipps.

Wer den Stress zu dicht an sich ran lässt, ihn womöglich gar nicht mehr losbekommt, gefährdet damit seine Gesundheit: Übelkeit, Nervosität, innere Unruhe, Konzentrationsmangel, Schlaflosigkeit können die Folge sein. Doch es gibt Wege dem Stress ein Schnippchen zu schlagen!

Psychiater Oliver Seemann: „Glück hilft gegen Stress!“

„Das Wichtigste ist: Reduzieren Sie die Stresshormone! Verschaffen Sie sich schöne Momente. Alles was Freude bereitet, senkt den Stresshormonspiegel!“, sagt Dr. Oliver Seemann. Der Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie gibt wertvolle Tipps, wie Sie möglichst stressfrei durch die nächsten Tage kommen:

Positiv denken: Machen Sie sich klar, dass der Streik ein Ende haben wird. Die positiven Seiten sehen: sich in Fahrgemeinschaften organisieren, seinem Ärger gemeinsam Luft machen.

Entspannungsübungen: Suchen Sie sich ein ruhiges Plätzchen. Konzentrieren Sie sich auf Ihre Atmung, schließen Sie die Augen. Legen Sie die Hand auf ihren Bauch und sagen immer wieder: „Ich bin ruhig und entspannt!“ Üben Sie das jeden Tag, zehn bis 15 Minuten reichen.

Schlafen Sie ausreichend! Im Schlaf haben Sie keinen Stress, die Menge der ausgeschütteten Hormone sinkt.

Stressfaktoren reduzieren: Egal ob Telefon, Fernseher, Laptop oder Smartphone – einfach mal ausschalten.

Sport treiben: Schon eine Dreiviertelstunde Joggen setzt Glückshormone frei. Auch ein langer Spaziergang – zum Beispiel im Wald – hilft beim Abschalten.

Das hilft Ihnen bei Jojo-Wetter

„Die Wissenschaft hat es bewiesen: Das Wetter beeinflusst unseren Körper“, sagt der Münchner Internist und Sportmediziner Dr. Karlheinz Zeilberger. „Je größer die Schwankungen, desto heftiger die Wirkung auf den Menschen.“ Vor einer Woche einstellige Temperaturen, am Wochenende Regen, jetzt 30 Grad: „Da kommt der Körper nicht mit“, sagt Dr. Zeilberger. Besonders Menschen mit niedrigem Blutdruck bekommen Probleme. „Der Körper muss bei großer Hitze abkühlen. Das Blut wird vermehrt in die Haut geleitet, um Wärme nach außen zu transportieren. Dieses Blutvolumen fehlt dann im Körper.“ Folge: Der Blutdruck sinkt weiter. Dr. Zeilberger gibt Tipps, wie Sie auch diese Tage gut überstehen:

Lockere und kühle Kleidung: Damit unterstützen Sie die Kühlung des Körpers.

Schonen Sie sich: Sollten Sie irgendwo Schlange stehen – während eines Bahnstreiks nichts Ungewöhnliches – flüchten Sie in den Schatten. Setzen Sie sich hin, schonen Sie ihren Kreislauf.

Viel trinken: Wie viel genau Sie trinken sollten, hängt von Körpergröße und Gewicht ab. Faustregel bei Hitze: Mindestens einen halben Liter mehr als üblich.

Langfristig: Passen Sie Ihr Gefäßsystem an Temperaturschwankungen an. Gehen Sie bei jedem Wetter vor die Tür. Duschen sie im Wechsel heiß und kalt. Gehen Sie in die Sauna.

Bewegung hilft immer: Reduziert erstens Übergewicht und macht den Körper widerstandsfähiger. Hier reichen schon lange Spaziergänge.

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesen

Mann isst Gecko nach einer Wette: Mutprobe nimmt unfassbar trauriges Ende
Mann isst Gecko nach einer Wette: Mutprobe nimmt unfassbar trauriges Ende
Zwei Jahre schwanger? Was im Bauch dieser Frau wächst, wiegt unglaubliche 26 Kilo
Zwei Jahre schwanger? Was im Bauch dieser Frau wächst, wiegt unglaubliche 26 Kilo
Verblüffend: Dieser Faktor beeinflusst wirklich, ob Sie im Alter gesund bleiben
Verblüffend: Dieser Faktor beeinflusst wirklich, ob Sie im Alter gesund bleiben
Neuer Abnehm-Trend aus Amerika: So effektiv ist "Switchel" gegen Bauchfett
Neuer Abnehm-Trend aus Amerika: So effektiv ist "Switchel" gegen Bauchfett

Kommentare