Gar nicht so schwer

Tipps zur Weihnachtszeit: So vermeiden Sie künftig zu viel Alkohol

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Damit es bei einem Gläschen Sekt bleibt, gibt es Strategien gegen zu hohen Alkoholkonsum. Oberste Regel: langsam trinken!

"Heute trinke ich nicht so viel!" Der gute Wille für Feste am Jahresende ist meist da. Doch dann: alle Vorsätze dahin. Doch es gibt Strategien, wie es weniger klappt.

Bonn - Gerade die Zeit rund um Weihnachten und Silvester bedeutet Hochleistungssport für die Leber. Bei unzähligen Anlässen, Einladungen, Feiern und geselligen Treffen wird fröhlich angestoßen - mal mit mehr, mal mit weniger Promille. Aber meist eben doch immer mit alkoholischen Drinks.

Alkohol-Genuss: Das sind die empfohlenen Grenzwert

Da klingt die von Medizinern und Wissenschaftlern maximal empfohlene Tages-Höchstmenge an reinem Alkohol fast wie eine Spaßbremse. Es gelten folgende Grenzwerte: An fünf Tagen pro Woche 12 Gramm für eine gesunde Frau (1 Standard-Glas pro Tag) und 24 Gramm für einen gesunden Mann (2 Standard-Gläser pro Tag). Leicht gesagt. Doch um sich um den Rausch herumzumanövrieren und weniger zu trinken, hilft es, anders zu trinken.

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Weniger Alkohol trinken: Wie aber kann man sich bloß selbst überlisten?

"Die oberste Regel heißt: langsam trinken", rät Michaela Goecke von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in Köln. Die Leiterin des Referats Suchtprävention hat die Kampagne "Kenn dein Limit" mitentwickelt und weiß: "Wenn Sie langsam trinken, halten Sie immer ein gefülltes Glas in der Hand und bekommen nicht gleich wieder nachgeschenkt oder ein neues aufgedrängt."

Die Expertin verrät eine weitere Party-Strategie: "Wenn man jemanden in der Runde kennt, der langsamer als man selbst trinkt, kann man ja für sich einen Wettbewerb starten und die Person noch unterbieten", erklärt Goecke. Wird neu eingeschenkt, sollte man ruhig einfach mal eine Runde aussetzen und den Gastgeber auf später vertrösten. Im günstigsten Fall vergesse er das "Später" ja.

Lesen Sie hier: Krebserkrankung: Deuten Sie die Warnsignale richtig.

Alkohol ist kein Durstlöscher

Viele Menschen machen den Fehler, Alkohol als Durstlöscher zu nutzen. Das sei keine gute Idee. "Dafür eignen sich Mineralwasser oder Fruchtsaftschorlen viel besser. Und die sparen ganz nebenbei auch noch lästige Kalorien", so Goecke. Zwischendurch immer wieder Wasser zu trinken, sei ohnehin ratsam - das gleiche den alkoholbedingten Flüssigkeitsverlust aus.

Wenn der Satz ertönt "Ach komm, nur noch ein Gläschen", heißt es stark bleiben. Goecke: "In dem Moment sollte man sich schnell die Vorteile klarmachen: Wenn ich jetzt aufhöre, bekomme ich keinen Kater und bin morgen fitter. Mein Körper wird es mir danken, erst recht im Falle von bestehenden Vorerkrankungen, wie hohem Blutzucker oder Bluthochdruck."

Video: Alkohol-Mythen

Um den Gastgeber nicht zu enttäuschen und trotzdem einen versöhnlichen Abgang hinzulegen, empfiehlt die Suchtexpertin den Satz: "Ich habe das Glas jetzt sehr genossen. Es muss aber für mich nicht mehr sein, gern beim nächsten Mal." In hartnäckigen Fällen könne man auch spiegeln, wie das Überreden bei einem ankommt: "Ich habe das Gefühl, du möchtest mich gerade überreden, dass ich noch etwas trinke. Das möchte ich aber nicht."

Auch interessant: Männer, aufgepasst: Darum soll Alkohol die Fruchtbarkeit ankurbeln.

dpa/tmn

Vorsicht: So erkennen Sie sofort einen Herzinfarkt

Wer einen Herzinfarkt erleidet, verspürt starke, langanhaltende Schmerzen im Brust- und Herzbereich. Doch auch andere Körperregionen wie Arme und Oberbauch können betroffen sein. Meist strahlt der Schmerz von der Brust in die Extremitäten, zwischen die Schulterblätter bis in den Rücken oder in den Hals und Kiefer.
Wer einen Herzinfarkt erleidet, verspürt starke, langanhaltende Schmerzen im Brust- und Herzbereich. Doch auch andere Körperregionen wie Arme und Oberbauch können betroffen sein. Meist strahlt der Schmerz von der Brust in die Extremitäten, zwischen die Schulterblätter bis in den Rücken oder in den Hals und Kiefer. © dpa
Zu den starken Schmerzen kommt häufig noch ein heftiger Druck oder ein sehr starkes Engegefühl im Brust- und Herzbereich hinzu. Viele Betroffenen haben dann das Gefühl, dass ihnen die Luft abgeschnürt wird und ihnen ein Elefant auf der Brust steht.
Zu den starken Schmerzen kommt häufig noch ein heftiger Druck oder ein sehr starkes Engegefühl im Brust- und Herzbereich hinzu. Viele Betroffenen haben dann das Gefühl, dass ihnen die Luft abgeschnürt wird und ihnen ein Elefant auf der Brust steht. © pixabay
Neben den stechenden Schmerzen und der Brustenge verspüren manche Betroffene ein stark brennendes Gefühl, das nicht aufhören will.
Neben den stechenden Schmerzen und der Brustenge verspüren manche Betroffene ein stark brennendes Gefühl, das nicht aufhören will. © pixabay
Auch wenn es erst auf etwas anderes hindeuten kann: Übelkeit und Erbrechen können ebenfalls darauf hindeuten, dass Sie gerade einen Herzinfarkt erleiden. Die sogenannten "unspezifischen" Anzeichen treten bei Frauen sogar häufiger auf als bei Männern. Die Deutsche Herzstiftung rät, immer dann den Notarzt zu rufen, wenn die Beschwerden in zuvor noch nie erlebtem Ausmaß auftreten.
Auch wenn es erst auf etwas anderes hindeuten kann: Übelkeit und Erbrechen können ebenfalls darauf hindeuten, dass Sie gerade einen Herzinfarkt erleiden. Die sogenannten "unspezifischen" Anzeichen treten bei Frauen sogar häufiger auf als bei Männern. Die Deutsche Herzstiftung rät, immer dann den Notarzt zu rufen, wenn die Beschwerden in zuvor noch nie erlebtem Ausmaß auftreten. © Instagram/wiek
Einen Herzinfarkt kann man jemandem sogar im wahrsten Sinne des Wortes ansehen: Meist werden Betroffene vor Schmerz und Angst ganz fahl und totenblass im Gesicht und bekommen zudem Angstschweiß.
Einen Herzinfarkt kann man jemandem sogar im wahrsten Sinne des Wortes ansehen: Meist werden Betroffene vor Schmerz und Angst ganz fahl und totenblass im Gesicht und bekommen zudem Angstschweiß. © pixabay

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