Künstliche Gelenke: Experte Dr. Matthias Schwamborn verfährt nach dem Vier-Augen-Prinzip: Zwei Spezialisten bei OP

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Dr. med. Matthias Schwamborn beantwortet Fragen rund ums Thema Gelenkersatz.

Dr. med. Matthias Schwamborn, Spezialist für künstlichen Gelenkersatz mit mehr als 20 Jahren Erfahrung in leitender Funktion, minimiert die Gefahren und optimiert das Ergebnis mit einem professionellen Team.

Vier Augen sehen mehr als zwei – deshalb operiert Dr. Matthias Schwamborn seine Patienten in der Chirurgischen Klinik München-Bogenhausen grundsätzlich gemeinsam mit einem zweiten Spezialisten, der ebenfalls über viel Erfahrung bei Gelenkersatz-Eingriffen verfügt.

„Dieses Vorgehen hat sich bewährt“, berichtet Dr. Schwamborn. „Das ist zwar Luxus – arbeiten jedoch zwei Profis routiniert Hand in Hand, entspannt sich das OP-Klima, Komplikationen werden vermieden und die Sicherheit für den Patienten wird insgesamt erhöht.“ Dazu kommt eine über 20-jährige Erfahrung bei Gelenk-Operationen, die Dr. Schwamborn als Hauptoperateur in dem zertifizierten Endoprothesenzentrum einbringt. Seine Spezialgebiete: Gelenkersatz an Hüfte und Knie, wobei er auch viel Erfahrung mit Teilgelenkersatz am Knie besitzt, dem Einsetzen eines sogenannten Hemischlittens. Dr. Schwamborns Infos und Antworten zu unserem Fragebogen:

► Was ist grundsätzlich wichtig, damit eine Gelenkersatz-Operation Erfolg hat?

Zunächst ist es sehr wichtig, dass der Patient gründlich untersucht wird – auch körperlich. „Röntgen- oder Kernspinbilder alleine reichen nicht aus“, betont Dr. Schwamborn. Außerdem legt er Wert auf ein ausführliches Gespräch mit dem Patienten. „Von Massenabfertigung halte ich nichts.“ Neben der Erfahrung des Operateurs ist die OP-Planung und Auswahl des richtigen Implantats entscheidend, es muss zur Anatomie des Patienten passen.

► Welche Kriterien spielen bei der Auswahl des Implantats eine Rolle?

„Man sollte nicht jeder Neuerung der Medizintechnik hinterherspringen“, sagt Dr. Schwamborn. „Ich verwende Implantate, die sich bewährt haben – auch im Rahmen von langjährigen Studien. “Für Kniepatienten kommt in vielen Fällen auch ein Teilgelenkersatz infrage. Dabei wird nur eine Gelenkfläche (innen oder außen) ersetzt – sofern die jeweils andere Seite sowie die Gelenkfläche unter der Kniescheibe noch weitgehend intakt sind. Dann kann der Patient von einem Hemischlitten enorm profitieren. „Er kann eine bessere Lösung sein als eine Totalendoprothese, weil dieser Teilgelenkersatz für den Patienten weniger belastend ist und häufig ein besseres funktionelles Ergebnis erzielt – u. a. deshalb, weil bestimmte Rezeptoren und Bandstrukturen im Knie erhalten bleiben.“

► Wie lange kann ein Patient heute mit seinem Gelenkersatz gut zurechtkommen?

Wenn das Implantat sinnvoll gewählt und die OP korrekt ausgeführt worden ist, kann der Patient mit einer langen Standzeit rechnen, so der Fachbegriff für die Haltbarkeit von Prothesen. 15 bis 20 Jahre sind heute keine Seltenheit mehr – mitunter sogar länger, insbesondere bei künstlichen Hüftgelenken.

► Worauf kommt es bei der OP-Technik an?

Entscheidend sind eine exakte Platzierung des Implantats und eine stabile Verankerung im Knochen. Zweiter wichtiger Faktor: Die OP muss minimalinvasiv erfolgen, das heißt gewebeschonend und ohne Muskelablösung.

Kontakt

Orthopädie München Oberland
Dr. med. Matthias Schwamborn
Sendlinger Straße 14
80331 München
Telefon: 089 23 68 47 70
www.ortho-omo.de
E-Mail: mail@praxis-omo.de

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