Krasser Temperaturanstieg am Wochenende

Vorsicht Wetterumschwung: So machen Sie Migräneattacken den Garaus

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Wenn die Temperaturen im Winter Achterbahn fahren, bekommen das viele Deutsche zu spüren.

Gewitter angekündigt: Diese Woche machen die Wetterkapriolen den Deutschen schwer zu schaffen. Was gegen Kopfschmerzen hilft, erfahren Sie hier.

Migräne, Kreislaufbeschwerden oder Gelenkschmerzen: Wenn das Wetter Achterbahn fährt, leiden viele Menschen hierzulande unter den gesundheitlichen Folgen. Besonders Menschen, die bei Wetterumschwüngen im Winter mit Migräne und/oder Kopfschmerz reagieren, haben bei krassen Temperaturanstiegen zu kämpfen.

Migräne durch Temperaturanstieg? Studie enthüllt das Phänomen "Wetterfühligkeit"

Bisher wurden Betroffene für ihre "Wetterfühligkeit" belächelt, doch deutsche Forscher von der Hochschule Hof haben zusammen mit der Kopfschmerzklinik Königstein sowie der Universität Rostock herausgefunden, dass an dem Phänomen tatsächlich etwas dran ist.

Dazu werteten die Wissenschaftler in ihrer Studie Daten von Online-Patientenmeldungen über 20.000 Kopfschmerzattacken aus und verglichen diese miteinander. Dabei fiel auf: "Wenn sich die Temperatur um fünf Grad ändert, haben wir 20 Prozent mehr Anfälle", so Projektleiter Jörg Scheidt. Doch nicht nur heftige Migräne, auch andere Beschwerden können sich dazu gesellen. Unter anderem:

  • Übelkeit
  • Schwindel
  • Erbrechen
  • Kreislaufprobleme
  • Sehstörungen
  • Lärm- und Lichtempfindlichkeit

Diese Medikamente können helfen, Migräne zu lindern und vorzubeugen

Für manche gilt dann nur noch: Schlafzimmer abdunkeln, hinlegen und Äuglein zu - und warten, bis es vorübergeht. Doch oftmals ist der unerträgliche Schmerz kaum auszuhalten. Dann ist es ratsam, zu einem Schmerzmittel zu greifen. Hierzu empfiehlt die Deutsche Migräne- und Kopfschmerz-Gesellschaft (DMKG) mehrere Arzneistoffe in folgenden Dosen, die Sie alle rezeptfrei in der Apotheke erhalten:

  • ASS (900 bis 1.000 mg)
  • Ibuprofen (400 mg)
  • Paracetamol (1.000 mg)
  • Phenazon (1.000 mg)

Doch Vorsicht: Diese Arzneien sollten Sie nur in geringen Dosen und bei akuten Spannungs-Kopfschmerzen einsetzen. Es empfiehlt sich, die Behandlung mit Ihrem Arzt im Vorfeld abzuklären.

Auch interessant: Arzt warnt jetzt vor Ibuprofen - ist es sogar gefährlicher als Morphium?

Fast Food, Alkohol sind vor und während Wetterumschwung tabu

Schließlich reagiert das Gehirn von Betroffenen besonders sensibel auf äußere Umwelteinflüsse und Veränderungen der Lebensweise. So werden auf bestimmte Reize sowie bei zu hohem Luftdruck Botenstoffe ausgeschüttet, die wiederum elektrische Reize auslösen. "Die bringen eine Kaskade von Schmerz, Veränderung an den Gefäßen und auch entzündungsähnliche Prozesse in Gang", erklärt Jörg Scheidt weiter.

Lesen Sie hierzu auch, warum und wann Ihnen Paracetamol mehr schaden als nützen kann.

Aber auch bestimmte Lebens- und Genussmittel wie fettiges und kohlenhydratreiches Essen sowie Alkohol und Zigaretten können Migräne-Attacken begünstigen. Weitere Ursachen sind:

  • zu wenig Flüssigkeit
  • zu wenig Schlaf
  • zu viel Stress

Daher empfiehlt es sich, sobald ein Wetterumschwung droht, von oben genannten Faktoren in der Zeit davor sowie währenddessen die Finger zu lassen. Außerdem raten Experten dazu, falls Sie merken, dass sich "etwas in Ihrem Kopf zusammenbraut", entsprechende Medikamente zu nehmen, um einer Migräneattacke vorzubeugen.

Lesen Sie auch: Mit dieser Ernährung soll endlich Schluss mit Migräne sein.

Sehen Sie auch im Video: 3 Hausmittel gegen Kopfschmerzen, die tatsächlich wirken

jp/showheroes

Mit diesen Lebensmitteln schlemmen Sie schlechte Laune ganz einfach weg

Ein Mangel an Omega-3-Fettsäuren kann zu Stimmungsschwankungen führen. Kaltwasserfische (bevorzugen Wassertemperaturen unter 20 Grad) wie Lachs, Thunfisch oder Sardinen bringen Sie wieder ins Gleichgewicht, verbessern die Laune und stillen Ihren Hunger.
Ein Mangel an Omega-3-Fettsäuren kann zu Stimmungsschwankungen führen. Kaltwasserfische (bevorzugen Wassertemperaturen unter 20 Grad) wie Lachs, Thunfisch oder Sardinen bringen Sie wieder ins Gleichgewicht, verbessern die Laune und stillen Ihren Hunger. © Pixabay
Sie essen keinen Fisch? Auch Nüsse sind eine tolle Quelle für Omega-3-Fettsäuren. Mischen Sie Walnüsse, Pecan-Nüsse und Mandeln in Ihr morgendliches Müsli und schon steigt die Stimmung. Zwischendurch kann ein Nussriegel Wunder wirken.
Sie essen keinen Fisch? Auch Nüsse sind eine tolle Quelle für Omega-3-Fettsäuren. Mischen Sie Walnüsse, Pecan-Nüsse und Mandeln in Ihr morgendliches Müsli und schon steigt die Stimmung. Zwischendurch kann ein Nussriegel Wunder wirken. © Pixabay
Folsäure kann den Serotonin-Spiegel im Gehirn erhöhen und damit Ihre Stimmung ausgleichen. Wenn Sie sich niedergeschlagen fühlen kann ein Salat aus Spinat, großen Limabohnen und Wurzelgemüse Sie schnell wieder auf den Damm bringen.
Folsäure kann den Serotonin-Spiegel im Gehirn erhöhen und damit Ihre Stimmung ausgleichen. Wenn Sie sich niedergeschlagen fühlen, kann Sie ein Salat aus Spinat, großen Limabohnen und Wurzelgemüse schnell wieder auf den Damm bringen. © Pixabay
Bessern Sie Ihre Selenaufnahme auf, in dem Sie mehr Vollkornprodukte zu sich nehmen. Ein Mangel an Selen kann Sie nämlich ängstlich, reizbar, feindselig und deprimiert machen. Gönnen Sie sich also Vollkornbrot oder Müsli, um Ihren Tag auf dem richtigen Fuß zu beginnen.
Bessern Sie Ihre Selenaufnahme auf, in dem Sie mehr Vollkornprodukte zu sich nehmen. Ein Mangel an Selen kann Sie nämlich ängstlich, reizbar, feindselig und deprimiert machen. Gönnen Sie sich also Vollkornbrot oder Müsli, um Ihren Tag auf dem richtigen Fuß zu beginnen. © Pixabay
Haferflocken, Bananen, Datteln und fettarme Milchprodukte steigern die Stimmung. In diesen proteinreichen Lebensmitteln ist reichlich Tryptophan. Diese Aminosäure reguliert die Stimmung, wird aber von unserem Körper nicht selbst hergestellt. Ein Mangel kann zu Aggressionen führen.
Haferflocken, Bananen, Datteln und fettarme Milchprodukte steigern die Stimmung. In diesen proteinreichen Lebensmitteln ist reichlich Tryptophan. Diese Aminosäure reguliert die Stimmung, wird aber von unserem Körper nicht selbst hergestellt. Ein Mangel kann zu Aggressionen führen. © Pixabay
Starke Schwankungen des Blutzuckerspiegels verderben uns die Stimmung und machen uns gereizt und launisch. Setzen Sie auf frisches Obst und Gemüse statt auf zuckerhaltige Snacks.
Starke Schwankungen des Blutzuckerspiegels verderben uns die Stimmung und machen uns gereizt und launisch. Setzen Sie auf frisches Obst und Gemüse statt auf zuckerhaltige Snacks. © Pixabay
Ballaststoffreiche Lebensmittel verringern die Aufnahme von Zucker im Blut und gleichen damit Stimmungsschwankungen aus. Greifen Sie zu Gerste, Äpfeln, Orangen, Süßkartoffeln, Karotten und Bohnen.
Ballaststoffreiche Lebensmittel verringern die Aufnahme von Zucker im Blut und gleichen damit Stimmungsschwankungen aus. Greifen Sie zu Gerste, Äpfeln, Orangen, Süßkartoffeln, Karotten und Bohnen. © Pixabay
Kürbiskerne stecken voller Tryptophan und Zink und wirken sich deshalb beruhigend auf Ihre Stimmung auf. Sie sind also ein toller Snack, wenn Ihnen mal wieder alles zu viel wird.
Kürbiskerne stecken voller Tryptophan und Zink und wirken sich deshalb beruhigend auf Ihre Stimmung auf. Sie sind also ein toller Snack, wenn Ihnen mal wieder alles zu viel wird. © Pixabay
Es ist eine gute Idee, den Tag mit einem Omelett zu beginnen. Eier enthalten viele Aminosäuren, die der Körper zum Beispiel zur Produktion von Serotonin benötigt. Außerdem verhindern sie starke Schwankungen des Blutzuckerspiegels.
Es ist eine gute Idee, den Tag mit einem Omelett zu beginnen. Eier enthalten viele Aminosäuren, die der Körper zum Beispiel zur Produktion von Serotonin benötigt. Außerdem verhindern sie starke Schwankungen des Blutzuckerspiegels. © Pixabay
Ein Mangel an Vitamin C wird mit Nervosität und Ängstlichkeit in Verbindung gebracht. Essen Sie viele Orangen, Paprika, Kartoffeln, Brokkoli und Co, um vorzubeugen.
Ein Mangel an Vitamin C wird mit Nervosität und Ängstlichkeit in Verbindung gebracht. Essen Sie viele Orangen, Paprika, Kartoffeln, Brokkoli und Co, um vorzubeugen. © Pixabay

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