Angriff auf den Schutzmantel

Warum übermäßiges Waschen der Haut schadet

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Häufiger und ausgiebiger Wasserkontakt allein kann schon zu trockener Haut führen. Seife laugt zusätzlich aus. Foto: Andrea Warnecke

Die Haut ist unser größtes Organ und reagiert sensibel auf Umwelteinflüsse. Abhängig vom Hauttyp sollte man es daher mit dem Waschen nicht übertreiben.

Hamburg (dpa/tmn) - Beim Waschen verliert die Haut Feuchtigkeit, die sich nur schwer wieder mit Cremes auftanken lässt. Daher raten die Experten der Zeitschrift "Good Health" (Ausgabe 7/2019) zum maßvollen Einsatz von Wasser und Seife.

Wie oft man Wasser über die eigene Haut rieseln lässt, sollte man vom Hauttyp und dem Ausmaß der körperlichen Tätigkeiten abhängig machen. Fettige Haut kommt mit Wasser und Seife meist besser klar, trockene Haut sollte ihnen weniger ausgesetzt werden.

Beim Duschen reicht es grundsätzlich, die geruchsintensiven Bereiche wie die Achseln und die Genitalien mit einer milden Seife zu reinigen. Die anderen Körperpartien können ausgespart werden. Gut ist lauwarmes Wasser.

Durch häufigen und ausgiebigen Kontakt mit Wasser trocknet die Haut aus. Es zerstört den natürlichen Schutzmantel der Haut und lässt diese aufquellen. Seife verstärkt diesen Effekt.

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