Fitnesskette Mrs. Sporty expandiert

Sie will Münchens Frauen fit machen

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„Mrs. Sporty"-Mitgründerin Valerie Bönström.

Münchn - Wiesn-Zeit, Kalorien-Zeit – die perfekte Saison für Betreiber von Fitness-Studios. Hunderte von Trainings-Clubs gibt es schon in München, aber offenbar ist immer noch Luft nach oben.

So sieht es Valerie Bönström (35). Sie hat zusammen mit Partnern – darunter Tennis-Ikone Steffi Graf (45) – die Sportclubs-Kette „Mrs. Sporty“ gegründet. Zwölf Studios gibt es bereits in München – in den nächsten zwei Jahren sollen noch einmal 20 dazukommen. Das Konzept: 30 Minuten Sport jeden zweiten oder dritten Tag – und zwar ausschließlich für Frauen! „Bei Arbeit, Kindern und Hobbys bleibt nicht viel Zeit“, sagt Bönström. Der Ansatz: so genanntes „funktionelles Training“. Dabei arbeitet man viel mit dem Eigengewicht des Körpers oder mit Hanteln, immer weniger mit klassischen Studio-Geräten. Denn, so Bönström: „Geräte trainieren nur isoliert einen Muskel, funktionelles Training fördert den ganzen Körper.“

Dazu gibt’s ein System namens „Pixformance“. Das sieht aus wie ein riesiges iPhone, zeichnet die Sportlerin auf, zeigt Übungen und erstellt Trainingspläne – „wie ein Personal Coach, bloß ohne Quatschen“. Rauskommen sollen keine Muskelberge, sondern einfach ein schlanker, trainierter Körper. Dieses Konzept spricht vor allem Frauen an. „Bei uns sind die Frauen unter sich“, sagt Bönström. Und wer im Studio Gas gibt, kann ohne Reue genießen – ob’s das Wiesn-Hendl oder ein Stück Kuchen ist.

Mrs.-Sporty-Studios gibt’s in ganz Europa – betrieben von Franchise-Nehmern. Ähnlich wie bei anderen Ketten: Der Betreiber bekommt Markenrechte, investiert und setzt ein Konzept um. Bönström: „Für uns ist es wichtig, dass die Franchise-Nehmer Freiräume haben, aber an einem Strang ziehen. Die Kundinnen müssen sich darauf verlassen können, dass sie etwas bei Mrs. Sporty bekommen.“

Jetzt sollen vermehrt die Münchner Frauen fit gemacht werden. Bönström: „Sie haben hohe Ansprüche und sind auch bereit dafür zu investieren.“ Konkret: 45 Euro im Monat.

Die Fitness-Expertin verrät: So kommen Sie gut durch die Wiesn

Wenn wir schon mit einer Fitness-Expertin reden, dann lassen Sie uns doch auch über die Wiesn sprechen. Wie kommt man am besten durch die Oktoberfest-Zeit? Tipps von Valerie Bönström:

- Lieber Bier und Hendl statt Brot und Brezn. Bönström: „Viel Weißmehl bedeutet viele Kohlehydrate.“

- Fasten Sie nicht direkt am nächsten Tag. „Das wäre kontraproduktiv. Essen Sie ganz normal!“

- Gehen Sie am nächsten Tag joggen. Das ist gut zum Entgiften. 30 Minuten in gemütlichen Tempo sind optimal. Bönstöm: „Joggen Sie so, dass Sie sich dabei noch unterhalten können.“

- Trinken Sie viel Wasser, um den Flüssigkeitshaushalt auszugleichen. „Das lindert auch die Symptome des Katers.“

- Fotografieren Sie ihr Essen! „Sie werden merken, dass das tagtägliche Essen oft schlimmer ist als ein Wiesn-Exzess.“

Florian Fussek

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