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Spinat und Tomaten: Worauf Sie dringend beim Einkauf achten sollten

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Auch verseucht? Tomaten sind vielerorts extrem durch Pestizide belastet.

Viel Gemüse im Essen bedeutet nicht unbedingt, dass wir uns gesund ernähren. So manches Gemüse ist gefährlich stark mit Pestiziden belastet. Was tun?

Damit Gemüse wächst und gedeiht und keinen Schädlingen zum Opfer fällt, nutzen Landwirte Pestizide. Diese Schädlingsbekämpfungsmittel sind meistens nicht nur schlecht für die Umwelt, sondern auch ungesund. Die Organisation Environmental Working Group (EWG) macht es sich jedes Jahr zur Aufgabe, die Gemüsesorten ausfindig zu machen, die am meisten durch Pestizide belastet sind.

Ganz vorne mit dabei: Spinat

Das unabhängige Institut legt auf Basis von Daten des US-Ministeriums für Landwirtschaft fest, welche Obst- und Gemüsesorten besonders belastet sind. Im Ranking der am meisten belasteten Gemüsesorten ganz oben mit dabei: Spinat. Aber auch Tomaten schneiden nicht gut ab:

1. Spinat

97 Prozent der konventionellen Spinatproben enthielten Pestizidrückstände, schreibt die Environmental Working Group auf ihrer Website. Die Mitarbeiter fanden relativ viel Permethrin, ein neurotoxisches Insektizid.

2. Tomaten

Eine Probe herkömmlicher Tomaten enthielt 15 verschiedene Schädlingsbekämpfungsmittel, wie die EWG mitteilte.

3. Sellerie

Ganze 95 Prozent der herkömmlichen Sellerieproben waren positiv auf Pestizide getestet worden.

4. Kartoffeln

Insbesondere das Mittel Chlorpropham haben die Mitarbeiter von EWG in herkömmlichen Kartoffeln gefunden. 

Stiftung Warentest: Sind Gemüsechips in Wahrheit ungesund?

5. Paprika

Fast 90 Prozent der herkömmlichen Paprikaproben enthielten Rückstände von Pestiziden.

Das waren längst nicht alle Gemüsesorten, in welchen für Menschen gesundheitsschädliche Substanzen gefunden wurden. Auch die Salatgurke ist enorm belastet. Deshalb empfehlen manche sogar, Gurken nur geschält zu essen, obwohl sich unter der Schale - das gilt für alle Gemüse- und Obstsorten - die meisten Vitamine und Mineralstoffe verstecken.

Sie wollen die Schale aber mitessen? Dann sollten Sie zu Bio-Ware greifen. Wer Gemüse im Bioladen kauft, unterstützt die ökologische Landwirtschaft, die strengen Vorgaben bezüglich des Pestizid-Einsatzes unterliegt. Bio-Siegel wie Bioland, demeter, Biopark, Naturland oder Biokreis zeichnen Bio-Ware aus.

Achtung, Schimmel! Warum er giftig ist - und was Sie nach dem Verzehr tun sollten.

jg

Verdacht auf  Nahrungsmittelunverträglichkeit? 

Gluten, Histamin, Fructose, Lactose: Bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten ist es nicht ganz leicht, den richtigen Auslöser zu finden. Fotos: dpa-tmn Foto: dpa-tmn
Gluten, Histamin, Fructose, Lactose: Bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten ist es nicht ganz leicht, den richtigen Auslöser zu finden.  © dpa-tmn
Wer kein Histamin verträgt, bekommt nach dem Verzehr von Tomaten mitunter Beschwerden. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert
Wer kein Histamin verträgt, bekommt nach dem Verzehr von Tomaten mitunter Beschwerden.  © Klaus-Dietmar Gabbert
Bei Zöliakie führt der Verzehr von in Getreide enthaltenem Gluten zu Entzündungen im Dünndarm. Foto: Andrea Warnecke
Bei Zöliakie führt der Verzehr von in Getreide enthaltenem Gluten zu Entzündungen im Dünndarm. © Andrea Warnecke
Wer Fructose nicht verträgt, dem ist es nicht unbedingt komplett verboten, Obst zu essen. Foto: Florian Schuh
Wer Fructose nicht verträgt, dem ist es nicht unbedingt komplett verboten, Obst zu essen.  © Florian Schuh
Die Milch macht's nicht immer - manche Menschen vertragen keinen Michzucker. Foto: Franziska Gabbert
Die Milch macht's nicht immer - manche Menschen vertragen keinen Michzucker.  © Franziska Gabbert
Blähungen, Durchfall, Bauchschmerzen: Wenn nach dem Essen regelmäßig Probleme auftauchen, ist schnell eine Nahrungsmittelunverträglichkeit unter Verdacht. Gewissheit verschaffen Tests beim Facharzt. Foto: Monique Wüstenhagen
Blähungen, Durchfall, Bauchschmerzen: Wenn nach dem Essen regelmäßig Probleme auftauchen, ist schnell eine Nahrungsmittelunverträglichkeit unter Verdacht. Gewissheit verschaffen Tests beim Facharzt.  © Monique Wüstenhagen

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