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Immer schön Lächeln

Dritte Zähne wachsen bald im Mund

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Wer möchte schon im Alter ein künstliches Gebiss? US-Wissenschaftler haben nun eine Lösung für die dritten Zähne gefunden. 

Wer einen Zahn verliert, hat eine Lücke im Gebiss. Kein Problem! Dritte Zähne lassen Forscher nämlich nun im Mund wachsen. Brücke oder ein Zahnimplantat sind bald Geschichte. 

Fehlt ein Zahn im Gebiss, gibt es bislang zwei Möglichkeiten: ein künstlicher Zahnersatz oder ein Zahnimplantat.

Zahnimplantate sind künstliche Zahnwurzeln, meist eine Titanschraube. Das Implantat wird im Kieferknochen verankert. Der Eingriff erfolgt meist ambulant. Doch es braucht Zeit, bis diese künstliche Zahnwurzel einheilt: bis zu sechs Monaten kann der Prozess dauern. Erst dann wird die künstliche Wurzel mit einer Krone versehen.

Der perfekte Zahnersatz

Seit den 80er Jahren sind Zahnimplantate Routine. Doch für die Patienten ist die Entscheidung dafür schwierig. Zum einen ist die Behandlung recht teuer. Zum anderen können Komplikationen auftreten. Im schlimmsten Fall hält das Implantat im Kieferknochen nicht. 

Bei einer Brücke wird der Zahnersatz an den Nachbarzähnen befestigt. Das geht oft nicht ohne diese Einzuschleifen. In einigen Fällen hilft nur ein Gebiss zum Rausnehmen. Ohne Probleme sind diese Lückenfüller allerdings auch nicht. Beim Essen können Prothesen unangenehm sein, Gaumen und die Schleimhaut im Mund reizen.

Forscher haben nun eine elegante Methode entwickelt: Dabei wächst ein fehlender Zahn direkt im Mund nach. 

Eine besondere Stammzellen-Technologie macht dies möglich. Die Wissenschaftler der Columbia University haben, laut Medienberichten, einen Weg gefunden, dass Stammzellen direkt im Mund eines Menschen - statt in einer Petrischale - an einem Gerüst wachsen zu lassen. In zwei Wochen wächst demnach an ein neuer Zahn im Gebiss des Patienten.

Die Stammzellen für den Zahnnachwuchs schlummern im Kiefer. Das Gerüst ist mit wachstumsfördernden Mitteln getränkt und lockt Zellen an, die einen Zahn nachbilden können.

Ziel der Wissenschaftler ist es nun, eine kostengünstige Lösung für Patienten anzubieten, die sich zum einen eine Zahnimplantation nicht leisten können oder auch keine Kandidaten dafür wären.

Der Zahn: Von Krone bis Wurzel

Der Zahn: Von Krone bis Wurzel Das Gebiss eines Erwachsenen besteht aus 32 Zähnen. Jeder besteht aus der Krone, dem Hals und einer Wurzel, die fest im Knochen eingewachsen ist. Das Zahnfleisch wächst in den Zahn und bildet eine Bakterienbremse. © obs/blend-a-med
Von Mark bis Schmelz Von innen nach außen gibt es folgende Schichten: das von Gefäßen und Nerven durchzogene Mark, das Zahnbein und den Schmelz aus Hydroxylapatit und Fluorid als Schutzschild. © obs
Knochen Der Kieferknochen dient als Verankerung für die Zähne, er bleibt nur unter ständigem Druck stabil. Fehlt der Druck, weil ein Zahn ausgefallen ist, baut sich die Knochensubstanz ab. © obs
Jedes Jahr gehen in Deutschland 14 Millionen Zähne verloren. Zahnkiller Nummer eins ist die Paradontitis. Die Zahnfleischentzündung hat Karies vom ersten Platz verdrängt. © Obs/Oral B
Zahnerkrankungen: Karies ist die häufigste Infektionskrankheit des Menschen, nur ein Prozent der Erwachsenen ist kariesfrei. Die Beläge auf den Zähnen produzieren mit dem Zucker aus der Nahrung Säuren, die in den Zahnschmelz eindringen und ihn auflösen. © obs
Pardontitis Die Parodontitis ist eine schwere Entzündung des Zahnfleisches, bei der sich das Gewebe zurückbildet und den Zahnhals nicht mehr fest umschließt. Sie ist die Hauptursache für Zahnverlust. © obs
Plaque & Zahnstein Zahnbelag (Plaque) ist eine bakterielle Ablagerung auf den Zähnen. Bildet er als Kruste eine Verbindung mit dem Zahn, wird er zu Zahnstein. Dieser bakterielle Biofilm muss sorgfältig entfernt werden. © dpa
Implantat: Zahn sitzt auf einer Schraube im Knochen © obs/proDent e.V.

ml

 

 

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