Hat Kindern Süßes verboten

"Zucker genauso schlimm wie Kokain": Vierfach-Mama erlebt fiesen Shitstorm

Keine Bonbons, kein Kuchen und auch keine Schokolade: Tonia Buxton lässt ihre vier Kinder nichts Süßes naschen. Und erntet mit ihrer Aussage einen riesigen Shitstorm.

Dass zu viel Zucker ungesund für Zähne und Körper sind, weiß jedes Kind. Aber auch Eltern wissen das spätestens, wenn sie einmal einen "Zuckerrausch" der lieben Kleinen miterlebt haben. Von Tobsuchtsanfällen, Hyperaktivität und Stimmungsschwankungen ist dann oftmals die Rede.

Ernährungsberaterin gibt ihren Kindern keinen Zucker - und vergleicht ihn mit Kokain

Die Ernährungsberaterin Tonia Buxton geht sogar einen Schritt weiter: Sie behauptet jetzt in der britischen TV-Show "Good Morning Britain", dass Zucker die schlimmste Droge ist, die man seinen Kindern antun könne. "Zucker hat den gleichen Effekt auf das Gehirn wie Kokain. Es ist eine Sucht und wenn Kinder es einmal bekommen, macht es sie verrückt und sie rennen herum. Sobald sie sich wieder beruhigen, wollen sie mehr."

Lesen Sie auch: Vorsicht - dieses Getränk soll ähnlich wie Heroin wirken.

Das sei auch der Grund, erklärt sie weiter, warum sie ihren vier Kindern verboten habe, Süßigkeiten zu essen. So dürften diese nicht einmal ein Stück Geburtstagskuchen auf Partys essen. "Am besten sollte man gar keinen Zucker essen und stattdessen etwas zu sich nehmen, dass besser für einen ist", so Buxton.

Schließlich müssten die Menschen in der heutigen Gesellschaft keine zuckrigen Lebensmittel mehr essen, um zu überleben, da es viele andere, gesunde Optionen gäbe, erklärt die Vierfach-Mama weiter. Im Rahmen der Übergewichts-Diskussion brachte die Ernährungsberaterin am Ende sogar einen selbstgemachten Kuchen aus Zucchini und Kardamom mit, welchen sie auch ihren Kindern zuhause kredenzen würde.

Auch interessant: Zweijährige hat noch nie Zucker gegessen - mit erstaunlichen Folgen.

Macht Zucker süchtig? Auf Twitter sorgt dieser Ausspruch für Mega-Ärger

Doch mit den Reaktionen der Zuschauer hatte die Britin wohl nicht gerechnet: Die waren nach der Ausstrahlung der Sendung stocksauer und machten ihrer Wut auf Twitter Luft. So schimpfte eine Userin: "Oh mein Gott, ist das ihr Ernst? Das ist echt dumm! Wie wäre es, Süßigkeiten wieder als besondere Leckerei zu sehen und nicht jeden Tag zu essen, so wie das gehandhabt wurde, als ich klein war. Das macht das Spannende daran schließlich aus, als Kind zu einer Party zu gehen, wo es Kuchen und Süßes gibt. Weil es das nicht jeden Tag zuhause gab."

Eine andere Userin postete: "Oh Gott, habe genug von der Frau gehört. Lasst die Leute ihre eigenen Kinder so erziehen, wie sie es möchten. Esst Kuchen und genießt das Leben. Gott, wenn das meine Mutter wäre!! Was für eine langweilige Frau."

Puh, vielleicht war der Zucchini-Kuchen nachträglich gesehen doch keine so gute Idee gewesen …

Erfahren Sie hier mehr über die zuckerfreie Ernährung: So nehmen Sie schnell und gesund ab.

jp

Schnell schlank und fit: Sechs gesunde Zuckeralternativen

Die wenigsten kennen ihn, doch Veganer schätzen ihn schon seit langem: den Reissirup. Auf den ersten Blick hat er die gleiche Konsistenz und Farbe wie Honig, doch er ist transparenter. Dennoch kann man mit Reissirup sein Frühstück aufpeppen. Er süßt zwar etwas weniger als Haushaltszucker, hat dafür aber einen leicht karamellartigen Geschmack. Zudem enthält er viele Mineralstoffe wie Magnesium, Eisen oder Kalzium und hält dank seiner Mehrfachzucker den Zuckerausstoß gering.
Die wenigsten kennen ihn, doch Veganer schätzen ihn schon seit langem: den Reissirup. Auf den ersten Blick hat er die gleiche Konsistenz und Farbe wie Honig, doch er ist transparenter. Dennoch kann man mit Reissirup sein Frühstück aufpeppen. Er süßt zwar etwas weniger als Haushaltszucker, hat dafür aber einen leicht karamellartigen Geschmack. Zudem enthält er viele Mineralstoffe wie Magnesium, Eisen oder Kalzium und hält dank seiner Mehrfachzucker den Zuckerausstoß gering.  © pixabay/ponce_photography
Kokosblütenzucker, auch Kokos- oder Palmzucker genannt, ist erst seit kurzem bekannt, aber dank seines niedrigen glykämischen Index bereits ein Star in der veganen und der Paleo-Community. Deshalb wird er besonders bei Diabetes, hohem Blutdruck oder Herzerkrankungen empfohlen. Der Kokoszucker wird aus dem Nektar der Kokospalme hergestellt und ist ebenfalls reich an diversen Mineralstoffen. Dennoch schmeckt er nicht nach Kokos, sondern hat ebenfalls eine karamellige Note. Man kann ihn 1:1 wie braunen Zucker verwenden.
Kokosblütenzucker, auch Kokos- oder Palmzucker genannt, ist erst seit kurzem bekannt, aber dank seines niedrigen glykämischen Index bereits ein Star in der veganen und der Paleo-Community. Deshalb wird er besonders bei Diabetes, hohem Blutdruck oder Herzerkrankungen empfohlen. Der Kokoszucker wird aus dem Nektar der Kokospalme hergestellt und ist ebenfalls reich an diversen Mineralstoffen. Dennoch schmeckt er nicht nach Kokos, sondern hat ebenfalls eine karamellige Note. Man kann ihn 1:1 wie braunen Zucker verwenden.  © pixabay/Couleur
Wer schon einmal in den USA oder Kanada war, kennt ihn meist auf Pancakes zum Frühstück: den Ahornsirup. Als gesunde Alternative ist er bei Veganern sehr beliebt. Er wird aus kanadischen Ahornbäumen gewonnen und als Saft eingekocht. Er gilt als natürliches Süßungsmittel und ist in verschiedenen Qualitätsgraden (AA, A, B, C, D) erhältlich. Auch Ahornsirup wird für seine vielen Mineralstoffe und Spurenelemente geschätzt. Zudem sollen darin befindliche Substanzen antioxidativ und entzündungshemmend wirken.
Wer schon einmal in den USA oder Kanada war, kennt ihn meist auf Pancakes zum Frühstück: den Ahornsirup. Als gesunde Alternative ist er bei Veganern sehr beliebt. Er wird aus kanadischen Ahornbäumen gewonnen und als Saft eingekocht. Er gilt als natürliches Süßungsmittel und ist in verschiedenen Qualitätsgraden (AA, A, B, C, D) erhältlich. Auch Ahornsirup wird für seine vielen Mineralstoffe und Spurenelemente geschätzt. Zudem sollen darin befindliche Substanzen antioxidativ und entzündungshemmend wirken.  © Pixabay
Neben Xylit gehört auch Erythrit zu den Zuckeralkoholen und wird als Zuckeraustauschstoff verwendet. Er sieht dem Haushaltszucker ebenfalls gleich und schmeckt süß. Er kommt in natürlicher Form in Käse, Mais oder Obst vor und wird durch Fermentation gewonnen. Erythrit enthält ebenfalls kaum Kalorien und beeinflusst nicht den Blutzucker- oder Insulinspiegel. Daher wird er bei Diabetes oder Übergewicht empfohlen. Allerdings süßt er nicht so stark wie Xylit oder normaler Haushaltszucker.
Neben Xylit gehört auch Erythrit zu den Zuckeralkoholen und wird als Zuckeraustauschstoff verwendet. Er sieht dem Haushaltszucker ebenfalls gleich und schmeckt süß. Er kommt in natürlicher Form in Käse, Mais oder Obst vor und wird durch Fermentation gewonnen. Erythrit enthält ebenfalls kaum Kalorien und beeinflusst nicht den Blutzucker- oder Insulinspiegel. Daher wird er bei Diabetes oder Übergewicht empfohlen. Allerdings süßt er nicht so stark wie Xylit oder normaler Haushaltszucker.  © pixabay/Pezibear
Honig gilt seit Menschengedenken als wertvolles Nahrungs- und Heilmittel. Er wird von Bienen aus gesammeltem Nektar von Blüten oder durch Ausscheidungsprodukte verschiedener Läusearten, dem sogenannten Honigtau, produziert. Honig besteht zu 80 Prozent aus reinem Zucker. Heutzutage wird er als Süßungsmittel genutzt und seit der Antike für seine entzündungshemmende und antibakterielle Wirkung bei diversen Erkrankungen gerühmt.
Honig gilt seit Menschengedenken als wertvolles Nahrungs- und Heilmittel. Er wird von Bienen aus gesammeltem Nektar von Blüten oder durch Ausscheidungsprodukte verschiedener Läusearten, dem sogenannten Honigtau, produziert. Honig besteht zu 80 Prozent aus reinem Zucker. Heutzutage wird er als Süßungsmittel genutzt und seit der Antike für seine entzündungshemmende und antibakterielle Wirkung bei diversen Erkrankungen gerühmt.  © Pixabay
Stevia wird aus der südamerikanischen Pflanze Stevia rebaudiana (auch "Süßkraut" oder "Honigkraut" genannt) gewonnen und ist ebenfalls ein natürlicher und beliebter Süßstoff. Er besteht großteils aus den sogenannten Stevioglycosiden und hat weder Kalorien noch Zucker. Daher ist Stevia bei Diabetes, Insulinresistenz und sogar zur Kariesprophylaxe geeignet. Doch Vorsicht: Der Süßstoff ist bis zu 300 Mal süßer als herkömmlicher Haushaltszucker.
Stevia wird aus der südamerikanischen Pflanze Stevia rebaudiana (auch "Süßkraut" oder "Honigkraut" genannt) gewonnen und ist ebenfalls ein natürlicher und beliebter Süßstoff. Er besteht großteils aus den sogenannten Stevioglycosiden und hat weder Kalorien noch Zucker. Daher ist Stevia bei Diabetes, Insulinresistenz und sogar zur Kariesprophylaxe geeignet. Doch Vorsicht: Der Süßstoff ist bis zu 300 Mal süßer als herkömmlicher Haushaltszucker.  © picture alliance / dpa / Marijan Murat

Rubriklistenbild: © Facebook / Tonia Buxton (Screenshot)

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